Ich glaub es nicht! Ein Fastfood-Hamburger von 1996, der gut verpackt in einer Dose heute fast genauso aussieht wie damals, nur eben bescheidene 12 Jahre älter ist: Das nenne ich doch mal ein interessantes Experiment der Ernährungsberaterin Karen Hanrahan und ist definitiv einen Besuch wert. Aber, sollten wir uns nun freuen, dass Konservierungsmittel und sonstige Zusatzstoffe das endlich möglich machen!? Ganz nach dem Motto: Lang lebe der Chemieburger?!
Ein Bekannter von mir hatte eher unfreiwillig ein ähnliches Erlebnis: Ein klassischer Südtirol-Supermarkt-Apfel, den er in einer Obstschale vergessen hatte, sah nach einem halben Jahr noch genauso aus. Nein, das hat sicher nichts mit dem Einlagern von Äpfeln zu tun…
Also ich finde es gruselig.
Und mir soll noch mal einer sagen, dass es ein Zufall ist, dass nach der Wende in Ostdeutschland die Zahl der Allergien rapide zugenommen hat. Ich erinnere mich noch: Mit dem Blumenkohl (oder dem grünen Salat), den man gekauft hatte, kamen tatsächlich Fliegen und allerhand andere Kleintiere mit nach Hause. Einen Blumenkohl musste man deshalb immer wässern. Das war eben so. Ich habe aber nie mitbekommen, dass jemand Allergien hatte….
Hm. Dass nun gleichzeitig auch noch die Zahl der Vitamine im Gemüse nach einer Studie (veröffentlicht bereits 1997 in der Tageszeitung „Welt“) seit 1985 zurückgegangen sein soll, scheint mir auch nicht gerade so vorteilhaft für unsere Ernährung. Mir gefällt daran nicht, dass um alles Mögliche ein Mordsgeschrei gemacht wird, sich aber um die Lebensgrundlagen kaum jemand kümmert.
Falls es noch ein bisschen spannender sein darf: Wenn Ihr wissen wollt, was die deutsche Krebsgesellschaft aktuell noch so zu diversen Stoffen in Lebensmitteln zu sagen hat, dann lest hier. Für weitere Infos in dieser Richtung kann ich vorab schon mal sagen: Wissenschaftler der TU München haben in Pommes und Chips den neuen Stoff Glycidamid gefunden, der eben dummerweise krebserregend ist (veröffentlich im 8/2008 in Ärztezeitung.de).




