Feeds:
Beiträge
Kommentare

Ich war mal wieder im Theater: Detroit im Theaterhaus Jena. Verrücktes Stück. Verrückte (amerikanische) Gesellschaft, die da inszeniert wird. Immer an der Grenze zum Fremdschämen. Und typisch Theaterhaus Jena: so überspitzt dargestellt, dass ich nie weiß, ob ich lachen kann, darf, soll, oder ob es mich eher nur nachdenklich stimmen sollte. Es gab auch unter den Zuschauern alle Lager. Hinter mir frenetisches Lachen, neben mir Stirnrunzeln.
Und kurz vorm Ende die Wende. Und auf einmal ein Versuch, das Stück zu erden: Ein Alter Mann tritt auf und schafft es für mich nicht, Klarheit reinzubringen, sondern verwirrt mich auf einmal, obwohl es vorher nichts Verwirrendes gab. Ist für mich irgendwie zusammenhangslos und haltlos erzählt, obwohl die Idee nicht so schlecht ist. Und dann die letzten Worte der beiden Hauptdarsteller… Ich kam mir vor, wie in einem Theaterstück für Schüler von Schülern. Nicht, dass ich Schülerstücke schlecht machen will, aber das hier wirkte einfach nicht wie von Profis gemacht, zumindestens nicht das Ende.
Schade eigentlich. Ich habe mich zwischendurch gut amüsiert, wenn ich auch das Erlebbarmachen diverser Situationen für den Zuschauer über die Grenze hinaus empfand. Also meine Kleidung kann ich komplett waschen, so gestunken und gequalmt hat es. Und in Sorge war ich, ob ich genug Luft bei dem ganzen Rauch bekomme und war kurz vorm Rausgehen. Also das fand ich nicht mehr angemessen!

Wirklich schade fand ich nicht nur für mich, sondern vor allem für die Schauspieler, dass das Ende so unglücklich war: Nachdem es dunkel wurde, war erstmal lange Ruhe. Wohl jeder hat gedacht: Das kann es jetzt wohl nicht gewesen sein. Irgendwann ging dann ein zaghaftes Klatschen los und dann kamen die Darsteller. Es war erschreckend, dass sich keiner freute, nur ernste Gesichter, enttäuscht oder ich weiß nicht, wie ich sie deuten kann. Jedenfalls wirkte jeder der Schauspieler auf mich wie jemand, der die Prüfung gerade so bestanden hat, aber eben auch nicht mehr, und aber mehr gewollt hätte…

Das Stück hatte gestern erst Premiere. Kann bei sowas nachgebessert werden? Aus meiner Sicht sollte es. Ansonsten verbrennt man die Lust der Schauspieler und Zuschauer und beides wäre wirklich schade.

http://www.theaterhaus-jena.de/programm/detroit/

Verschickt ihr etwas mit 600 Euro Wert mit einem normalen Dhl-Paket, dann solltet ihr beten, dass es nicht weg kommt, denn ihr werdet ansonsten Nichts, in Zahlen 0 Euro, erstattet bekommen.

Das ist meinem Onkel gerade passiert. Paket war weg, Erstattungsantrag gestellt. Wahrheitsgemäß 523 Euro Wert angegeben. Und Ablehnung erhalten.
Die Begründung: Das Paket hätte so nicht verschickt werden dürfen, sondern hätte nachversichert werden müssen. Man zahlt dafür ca. 4 Euro extra und hat dann einen Schutz von bis zu 25.000 Euro.

Das Krasseste ist aber, dass auch dieser Schutz bestimmte Wertsachen ausschließt, z. B. Schmuck oder Münzen. Also für 600 Euro Münzen in einem Paket bekommt man keinen Ersatz.
Stöbert man in diversen Formen erfährt man, dass es dafür extra Dienstleister gibt, die kosten so ca. 20 Euro.
Man kann sich noch behelfen, die Sachen so zu verschicken, dass der Betrag eines Paketes nicht 500 Euro übersteigt, also mehrere Pakete nehmen. Die Krux ist hier, dass die Pakete nicht an einem Tag versendet werden dürfen, auch wieder aus den versicherungsrechtlichen Gründen.
Es gibt wohl auch noch Unterschiede zwischen Sammlerwert und reiner Materialwert, da kann man sich näher informieren…

Z. B. Hier… http://www.goldseiten-forum.de/index.php?page=Thread&threadID=2135

Also ich weiß jetzt auf jeden Fall, dass ich da demnächst sehr wachsam sein werde.

….Als Privatperson ist das keine Rechtsberatung, sondern nur ein Hinweis. Bitte informiert euch selbst ausgiebig. Sonstige Ansprüche können mir gegenüber nicht geltend gemacht werden.

Wellness im Hotel heißt in meiner Vorstellung relaxen, entspannen, mir und meiner Gesundheit was Gutes tun, darüber hinaus mal länger & gut schlafen sowie idealer Weise auch gut essen.

Soweit die Theorie und die Vorstellung.

Mein Wellnesshotel in der ersten Nacht – die Realität

Was ist passiert? Die erste Nacht im bequemen Bett und trotzdem keine Entspannung. Normalerweise sehe ich abends nur ein Bett und lande schon im Land der Träume. Und jetzt? Ich liege länger wach und kann nicht schlafen: Zudem habe ich permanent Durst, meine Lippen sind trocken, die Hände rauh, die Haut spannt und vor allem auch die Nase ist ein einziges Spannungsfeld. Insgesamt furztrocken würde man sagen. Ich könnte mich mit Wasser volllaufen lassen, um dann wiederum zur Toilette zu eilen. Es ist zum Heulen.

Leider ist das nicht meine erste Erfahrung in einem Hotel, nur dieses mal ist es so offensichtlich, da ich zur Erholung hierher kam und nicht mal nur auf Durchreise bin.

Ich bin mal wieder im Ramada-Hotel in Friedrichroda, im Thüringer Wald gelandet. Das Hotel finde ich von der Sache sehr, sehr gut. Es hat einen traumhaften Pool, eines der besten Frühstücks- und Abendbüffets, was ich bisher von Hotels kenne und eine gute relativ ruhige Lage, von wo man sofort loswanden kann. Die Zimmer sind gemütlich und sehr freundlich eingerichtet, der Service ist top, die Matratze super und doch kann ich nur schlecht schlafen.

Woran liegt’s? Die Ursachen meines Problems

Klar könnte man sagen: 1. Nacht. Stress. Fremde Umgebung und und und. Nur gehts mit bei Ferienwohnungen und sonstigen anderen Unterkünften nicht so.

Aus meiner Sicht waren die Symptome eindeutig, die meine Haut übrigens nach ein paar Tagen wahrscheinlich faltiger denn je hätten werden lassen und die Hauptursache dafür heißt aus meiner Sicht: Zu niedrige Luftfeuchtigkei. Haltet mich für verrückt, aber ich habe ein kleines elektronisches Thermometer dabei, das auch die Feuchtigkeit misst. Vor allem, weil ich manchmal die Temperatur wissen möchte, nehme ich das Teil schnell mal mit (ist ja auch mini und hat immer Platz im Koffer).
Aber nun war ich doch mehr als überrascht: Das Gerät hat mir sage und schreibe 42% Luftfeuchtigkeit angezeigt. Empfohlen werden aus gesundheitlichen Gründen in der Regel (bei der aktuellen milden Außentemperatur) aber ca. 60% Luftfeuchtigkeit. Die haben wir zu Hause und nun ist klar, warum meine Haut rebelliert und mein ganzer Körper Fluchtsignale zeigt. Die Umstellung ist einfach zu krass.

Die Gründe aus meiner Sicht

Vielleicht ist es schon zu offensichtlich, aber dennoch sehe ich die Gründe im Hotelzimmer vor allem in folgenden:

  • Fehlende Pflanzen
  • Trockenes Mauerwerk
  • Insgesamt eher trockene Außenluft durch fehlende größere Gewässer
  • Bettwäsche, die durch die chemische Reinigung und Trocknung ging (und garantiert eine andere Restfeuchte als klassisch getrocknete Bettwäsche hat- hier würde ich ja gern mal eine Studie zur der Auswirkung der Reinigung sehen)

Wenn ich als Hotelgast also nach meinem Wellnessurlaub nicht zerknitterter nach Hause kommen möchte als wie ich angereist bin, kann ich nur selbst Maßnahmen ergreifen.

Einige Nothilfemaßnahmen

Ein paar Dinge kann ich natürlich tun, selbst ist also sozusagen der Hotelgast, wenn er sich wirklich Wellness gönnen will.

  • In der Dusche heißes Wasser laufen lassen, bis sich Dampf bildet und im Duschbecken stehen lassen
  • Wasser im Waschbecken einlaufen lassen
  • Badezimmertür offen lassen.
  • Feuchte Handtücher verteilen, wo es nur geht und nichts durch die Feuchtigkeit beschädigt werden kann, in der Regel also Fenstersimse, Heizungen und idealer weise Wäscheständer (die gibts nur meistens im Hotel nicht oder man hätte eh keinen Platz dafür).

Meistens hilft das alles, braucht aber dummerweise immer zu lange, also heißt es früh damit beginnen, was ich ehrlich gesagt überhaupt nicht mehr auf dem Schirm hatte, weil ich doch eher in einer Ferienwohnung (mehr Platz, eigene Küche) als im Hotel bin.

Jetzt habe ich erste Tücher verteilt und wenigstens 46% erreicht. Naja. Die Dusche hier hat aber leider keinen Stöpsel und der vom Waschbecken ist undicht 😟 Blöd.

Fazit: Ich lag in der ersten Nacht eine Stunde wach, war mehrfach was trinken und fühlte mich zum Aufstehen wie gerädert. Also von Wellness keine Spur. Das heißt also ab sofort schon tagsüber vorm Zubettgehen Gegenmaßnahmen ergreifen.

Mein Wunsch und Bitte an die Hotelbesitzer

Was ich echt nicht verstehe, wie man das als Hotelbesitzer seinen Gästen nur antun kann und vor allem mit der Überschrift Wellness. Ich frage mich wirklich, ob sie selbst auch mal in ihrem Hotel schlafen…

Als Hotelbesitzer würde ich an der Stelle investieren und das entsprechend vermarkten.

Also liebe Hotelbesitzer (das betrifft ja nicht nur das Ramada in F.) Bitte, bitte ändert etwas an diesem Zustand! Ob es nun ein elektronischer Luftbefeuchtet, eine Hydropflanze, die man nur alle 2 Wochen gießen muss, oder ein Zimmerbrunnen ist, da muss doch irgendwas möglich sein…

Rückblick

Jetzt, bei meiner Rückkehr muss ich sagen: Am meisten geholfen hat mir das Auslegen von feuchten Handtüchern und natürlich diese immer wieder zu erneuern (krass wie schnell die die ersten Tage total trocken waren). Ich habe es am Ende auf 60% geschafft (vielleicht hätten auch 55% gereicht) und habe mich wirklich viel, viel wohler gefühlt und die genannten Symptome waren alle verschwunden.

Aber mal im Ernst? Habe ich nur das Problem, weil mein Körper die feuchte Luft von zu Hause gewöhnt ist, oder gehts manchen von Euch auch so, dass ihr die trockene Luft in Hotels gerade in der ersten Nacht so merkt und Euer Körper so reagiert…?

Am 17.3, 18.3. und 19.3 läuft der dreiteilige Film “unsere Mütter, unsere Väter” im ZDF, jeweils 20:15 Uhr.
Die Vorschau in der ZDF-Mediathek lässt erahnen, dass dieser Kriegsfilm anders ist als andere, indem er nämlich fünf verschiedene normale Menschen der Zeit begleitet und schonungslos deren Themen präsentiert, vom Zweifler, Überzeuger, Mitläufer usw.
Ich habe mir die Trailer angesehen und finde die Stimmung jetzt schon so krass, dass ich nicht sicher bin, ob ich mir den Film mental antun möchte.
Selbst hätte ich ihn sicher nicht beachtet, wenn ich nicht als Statist mit dabei gewesen wäre. Denn allein der Dreh im Krankenhaus hatte schon bereits etwas beklemmendes und da war noch das Filmteam komplett am Start und ich konnte mir sagen, dass es nicht real ist.
Krass finde ich, dass solche Situationenreal existierten (und existieren), der Krieg, die Stimmung, das Leid. Für mich ist das unglaublich, was es mit den Menschen gemacht haben muss, vor nicht allzu langer Zeit. Und von daher finde ich den Titel so passend und wichtig, denn da kommen wir her. Das haben unsere Großeltern oder auch Eltern erlebt. Darüber wird nicht mehr geredet, aber das kollektive Gedächtnis weiß davon und es hat was mit unseren Vorfahren gemacht. Wie sehr muss man abstumpfen, um damit überhaupt einen Umgang zu finden? Das kann nicht spurlos an den nächsten Generationen vorbei gegangen sein, mit allen Konsequenzen.

Zur Mediathek:
www.zdf.de/ZDFmediathek/kanaluebersicht/aktuellste/1825582

Sendetermine auch anderer Sender:
www.fernsehserien.de/unsere-muetter-unsere-vaeter/sendetermin

DVD zum Film:
DVD zum Film “Unsere Mütter, unsere Väter”

Hier ein Trailer:

http://www.youtube.com/watch?hl=de&client=mv-google&gl=DE&v=ZVYpav9v68E&nomobile=1

Ich bin gestern mal wieder mit der Musik von Coud-Atlas in Kontakt gekommen, die so eine besondere Stimmung inne hat, dass ich mich gleich an den Film und seine Aussagen erinnere. Und so schreibe ich jetzt, quasi einige Wochen später, nun doch noch etwas dazu.

Hier zunächst die Musik:

Wer mich gut kennt, weiß dass Einiges dagegen sprechen würde, dass ich mir diesen Film ansehe, aber es kam anders und so saß ich im Kino-Stuhl, mit Kuschelsitz natürlich ;-).  Ich wusste nicht, was mich erwartet, außer dass ich gutes Sitzfleisch brauche. Am Ende waren wir fast 4 Stunden im Kino, davon waren 3 Stunden Film, eine halbe Stunde Werbung und ca. 15-20min Pause. Trotzdem, und ich kann’s selbst fast nicht glauben, war ich enttäuscht, dass mitten drin eine Pause kam und der Film nicht weiter lief. Da ich sonst auch gern die Kino-Toilette überstrapaziere, will das schon echt was heißen.

Mein Eindruck?

Ich gehöre zur Fraktion der Befürworter des Films: Mir hat der Film sehr gut gefallen. Oft habe ich allerdings gedacht, dass er für einen 12-Jährigen (genehmigt ab U12)  stellenweise doch zu blutig ist. Ich plädiere ja generell sehr dafür, zu der üblichen Altersstaffelung noch eine Step “ab 14 Jahren” anzubieten, aber das nur am Rande…

Werte machen “Cloud Atlas” besonders

Warum ich den Film gut finde, kann ich klar benennen: Für mich ist es der Fokus auf die Werte im Leben, für die es sich lohnt zu kämpfen bzw. sich einzusetzen: Für Freiheit, Freundschaft und weg von Vorurteilen gegenüber Fremden. Und der Film hat auch gezeigt, dass man nicht zu naiv sein sollte, da manchmal der vermeintliche Freund der “Feind” ist, wenn man genau hinsieht. Deutlich wurde darüber hinaus, dass gute Beziehungen häufig über Emotionen, über nonverbale Kommunikation (der Blickkontakt des Schwarzen) schon definiert werden.

Klarer Blick und Mut, neue Wege zu gehen

Manchmal bewegen sich die Menschen in einem über Jahrhunderte dauernden Raster der Gewohnheit, wie z.B. zum Thema Sklaverei, und hinterfragen bestimmte Dinge gar nicht mehr. Der Film zeigt, dass es lohnt, aus dem Gewohnten und Gelernten und sicheren Kontext auszubrechen, aus der scheinbaren perfekten Welt: diese in Frage zu stellen, Dinge und Verhalten in Frage zu stellen, um etwas Neues zu entdecken und Altes zu verändern. Eine Filmaussage zur Bedeutung des Einzelnen auf dem Weg der Veränderung war in etwa: “Manchmal ist man selbst mit seinem Engagement nur wie ein Wassertropfen, scheinbar unbedeutend, aber ohne diesen Wassertropfen gäbe es kein Meer.”

Es geht dabei aus meiner Sicht auch darum, über den Tellerrand zu sehen, um einen klaren Blick für wichtige Dinge und sich selbst zu bekommen. Schon bei “Matrix” war diese Entscheidung mit der Pillenwahl ganz klar: Nämlich die Entscheidung dafür, zu sehen, was real ist, sich selbst zu erkennen und damit einem realen, emotionalen Leben zu folgen und nicht einer fiktiven Illusion hinterherzurennen.

Am Ende des Films blieb trotz einiger emotionaler Tiefschläge ein positives und auch etwas nachdenkliches Gefühl: Das Leben ist nicht perfekt. Aber es lohnt sich, es aktiv zu gestalten!

Hier findet Ihr den Trailer zum Film:

Märchen zur Weihnachtszeit: Ich liebe es. Klar, “3 Haselnüsse für Aschenbrödel”, das muss natürlich sein. Aber es gibt auch andere nette Klassiker und hin und wieder auch schöne Neuauflagen.

Die 2008 produzierten Märchen vom ZDF finde ich auch schön. “König Drosselbart” z.B. ist aus meiner Sicht sehr gut geworden. Die Musik und die Stimmung: einfach sehr unterhaltsam zur (Vor)Weihnachtszeit. Hier eine Vorschau:

….und natürlich auch “Brüderchen und Schwesterchen”, wo ich selbst als Lückenfüller auch mal durchs Bild laufe.  Bei dem Film gefällt mir die Aufmachung ganz gut und auch das Paar, allerdings mag ich die Szenen mit Andrea Sawatzki in dem Film nicht an jeder Stelle, das wirkt mir zum Teil zu aufgesetzt, während der Rest eher klassisch gehalten ist. Aber das ist ja wie immer Geschmacksache. :-)

Naja, wer mag, kann sich auch selbst ein Bild machen: Am 24.12. läuft der Film 10:00 im MDR.

oder hier:

(manchmal läuft nicht direkt der Film an, dann bitte den Link mit “www.” davor eingeben:

youtube.com/watch?v=yAbn66vCsk0&playnext=1&list=PLb2xlynBsrTuLsMW_nxPuRiqAxuhcDzXb&feature=results_video

Folgen

Erhalte jeden neuen Beitrag in deinen Posteingang.

%d Bloggern gefällt das: