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Posts Tagged ‘Natur’

„Frühling“ (Acryl auf Papier, 2017)

Frühling

Oh wie sehn‘ ich mich
Warmer Sonnenstrahl in meinem Gesicht
Feine Blätter, frisch geboren
Sanftes Grün umgebet mich

Vögel zwitschern wie im Chor
Und die ersten Blüten
Duft und Farbe mich betören
Kannst mich nie betrüben

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Waldweg

romantischer Waldweg in Jena

Ich liebe die Wege auf den Bergen rund um Jena. Kalkstein und viele Kiefern prägen das Bild. Sie laden zum Wandern und zum Verweilen ein. Die Beschilderung ist gut und es gibt immer wieder Bänke zum Ausruhen und schöne Aussichtspunkte über die ganze Stadt. 
Dieses Januarfoto ist derzeit mein Hintergrundbild (Sperrbildschirm) auf dem Smartphone und ich denke gern an den schönen Spaziergang zum Neujahr zurück. 

… es wird Zeit: Ich werde demnächst mal meine Lieblings-Spaziergang-Wanderung vorstellen. 😊

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Ich frage mich seitdem mein Baum steht: Wie machen das andere? Sieht der Weihnachtsbaum jedes Jahr gleich oder ähnlich aus? Oder wird das Festtagsoutfit regelmäßig gewechselt?

Eine Freundin meinte, die Kinder wollen die Routine und freuen sich genau auf IHREN Baum… ist das wirklich so?

Ich schätze, bei mir ist er jedes Jahr ähnlich. Dennoch laufe ich jeden Dezember oder manchmal schon im November los und lasse mich inspirieren… von Dekorationen aus Schaufenstern, Katalogen, Webseiten und den Geschäften. Mich hat da der Konsum fest im Griff und irgendein Teil kaufe ich mir immer.
Dieses Jahr habe ich nun erstmals auch Zweige in der ganzen Wohnung verteilt und geschmückt, so dass in meiner kleinen Schatzkiste nur noch wenige Sachen zu finden waren. So bin ich doch nochmal los gezogen….

Landhausstil als Basis

Vom Einrichtungsstil hat es mir der Landhausstil angetan, aber nicht mit Vollweiß, sondern Weiß in Kombination mit Holz, Wolle, Fell und Naturmaterialien (Trockenblumen, Steine, Keramik). Ich mag die Mischung aus rustikalen Alpencharme und schwedischem puren Ikea-Look.

Mein Baumschmuck

Und so ist der Baum auch mit Holzanhängern, Strohsternen und einzelnen Glamourteilen genau meins. Gut passend zu Weiß und Holz finde ich Rot. Daher habe ich rote Kugeln und für den festlichen Aspekt noch ein paar goldene Highlights und einzelne weiße für den Wintertouch hängen.
Gefühlt kann ich aber nie genug Weihnachtsbaumschmuck haben und könnte da ordentlich Geld versenken und muss mich wirklich sehr zurückhalten. Ich kaufe daher eher Chinazeug, muss ich zugeben.

Meine Kugeln habe ich vor Jahren bei „Nanu nana“ gekauft, Sterne auf dem Weihnachtsmarkt und bei DM, einige sind noch von früher. Dann habe ich das Glück, dass ich von der Familie mit selbst geklöppelten Sternen versorgt werde. Das bringt nochmal eine besondere Note, das wirkt schön filigran. Ein bisschen schwer tue ich mich mit Anhängern. Viele sind so kitschig und ich ringe oft mit mir, ob das nun schon zu viel Kitsch für mich und andere ist. Der Grad ist doch sehr schmal, wie ich finde. Das ist übrigens auch ein Grund, warum ich nicht für einen Anhänger 10€ oder mehr ausgeben möchte… ich bin gefühlt immer noch in der Ausprobierphase… 😊

Weihnachtsschmuck stöbern

Tollen Weihnachtsschmuck habe ich  bei „Westwing now“ gesehen und einzelne Stücke bei „H&M Home„. In Leipzig im „Massivum“ gab es letztes Jahr auch schöne Weihnachtsdeko und sicher dieses Jahr wieder. Zum Teil mit Fillialien vertreten ist der Onlineshop Maisondumonde, bei dem sich das Stöbern ebenfalls lohnt.

Ich habe schon kundgetan, dass ich mich immer über einen Weihnachtsbaumschmuck freue… Mal sehen, ob das Christkind-Weihnachtsmann-Gespann mich erhört. 🎄

… ich beim Stöbern auf dem Weihnachtsmarkt und bei „Blume 2000“:

Mein diesjähriger Baum: Eine Nordmanntanne, vom Holzhändler Schmidt direkt nach Hause geliefert. (Siehe Beitrag von letzten Jahr).

Und nun fertig dekoriert 😊🎄

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Ich muss jetzt mal Werbung machen, auch wenn ich dafür nichts bekommen werde…

Wenn ihr einen regionalen Baum sucht, der nicht kilometerweit (z.B. wie bei den meisten Baumärkten aus Dänemark) hergeschleppt wurde, dann könnt ihr so einen in dem kleinen Holzhandel am Eingang Philosophenweg in Jena kaufen. Die Bäume sind allesamt aus einem Anbau bei Gera.
Zudem liefert der Händler den Baum innerhalb von Jena kostenfrei, was Nadeln im oder Kratzer auf dem Auto und jede Menge Stress erspart.

Ihr unterstützt zudem die Umwelt und den regionale Kleinbetrieb.

Ich habe meinen Baum wie auch letztes Jahr bereits dort gekauft und anliefern lassen. Er hat 38 Euro als Nordmanntanne inklusive Lieferung gekostet und ist gut 1,90 groß. 🙂

Übrigens: Der Händler hat Fichten, Blaufichten, Kiefern, Nordmanntannen und Nobilistannen.

Kontakt: Holzhandel Schmidt, Fürstengraben 30, Jena, Tel. 03641/664880

Weihnachtsbaum rot natürlich (mehr …)

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Italien ist für mich Inbegriff von gutem Essen, gutem (und preiswerten) Kaffee, viel Lebendigkeit und steht vor allem für eine atemberaubende vielfältige Landschaft. Ein paar meiner Erfahrungen zu Ausflugzielen und leckeren Speisen möchte ich Euch zur Verfügung zu stellen.

Trentino – Val di Rabbi

Auf dem Weg zum Wasserfall mit kulinarischer Rast auf der Almhütte

Heute richte ich meinen Blick in das Trentino, das neben Südtirol viele, viele Berge mit wunderbaren Bergseen und Flüssen beheimatet. Man kann Fahrrad fahren, wandern und auf dem Wildwasser aktiv werden. Ich bin totaler Fan geworden.

Auf einer unserer vielen Wanderungen waren wir in diesem idyllischen Tal „Val di Rabbi“. Dort reinzufahren dauert schon eine ganze Weile, weil die Straßen, sehr klein, eng und kurvig sind und Italiener in der Regel so fahren, wie sie beim sprechen klingen (schnell und chaotisch). Also ich bin mindestens 5 mal unterwegs gestorben….

Wanderroute

Die Wanderung ist sehr empfehlenswert. Ich empfehle auch im Sommer warme Kleidung (Fließjacke und Regenjacke) mitzunehmen, weil es dort kühl werden kann. Mit dem Auto fährt man bis zum Ende der Straße (über Somrabbi) ins Tal rein. Es gibt einen kostenpflichtigen Parkplatz an einer Touri-Info für das Tal, wo auch für Kinder schöne Lerninfos und ein Themenpark vorhanden sind. Vom Parkplatz aus gelangt man nach ca. einer ½-1 Stunde an die Almgaststätte, wo Kühe und Ziegen bewundern werden können.

Nach einer Pause geht man ca. noch eine weitere Stunde und kommt zu einem wunderschönen Wasserfall, der eigentlich aus 2 Teilen besteht.

Auf dem Weg sollte man unbedingt festes Schuhwerk anziehen und trittsicher sein, weil der Weg nach oben geht, schmal wird und dann nur noch aus Steinen besteht. Für größere wanderfreudige Kinder (ab 9/10J.) aber geeignet und spannend.

Wer noch fit ist und den ganzen Tag nutzen möchte, geht noch nach dem Wasserfall weiter noch tiefer in den Nationalpark Stilfser Joch rein und damit vor allem auch höher.

Dort wird es sehr ruhig und man findet eine sehr verlassene und karge Landschaft vor. Wenn man Glück hat, kann man hier Murmeltiere beobachten. Für diese Tour benötigt man wirklich gute Kleidung, es war im Juli kalt und sehr, sehr windig.



Die Almhütte – Weg und Essen

Für viele der Gäste ist die Almhütte auf dem ersten Stück bereits schon das Endziel mit dem wunderbaren Blick auf die Berge. Dort kommen sogar Frauen mit etwas höheren Absätzen an und es fährt auch ein Shuttle-Bus alle halbe Stunde vom Parkplatz bis vor kurz vors Haus. Das fand ich persönlich etwas skurril, beschert damit aber nicht so aktiven Menschen trotzdem einen wunderbaren Ausblick. Der Fußweg zur Hütte geht auf einem breiten Feldweg (wo auch der Bus fährt) am Fluss entlang und ist einfach zu laufen und für Kinderwagen geeignet.

Nun zum Essen. Wir probierten Suppe, Nudeln und Käse und tranken Spuma. Alles ist sehr zu empfehlen.

Almkäse

Wunderbar ist die Käseplatte mit hausgemachtem Käse von der Alm (von Kuh und Ziege) und Brot. Hier zu sehen, die Käseplatte „piccolo“ (klein), für 6 Euro, die für deutsche Verhältnisse eher als RIESEN-Käseplatte durchkommen würde… Wir haben es neben dem Hauptgang nicht geschafft und freuten uns über einen zweiten Käseabend.

Die kleine Käseplatte

Spuma

Sehr lecker ist auch die „Spuma“. Das ist eine Kräuter-Limonade (kleines Glas 1 Euro), die überall etwas anders schmeckt und die es in Varianten zum Teil auch im Coop gibt (in der Toskana hatte ich sie allerdings nicht gefunden). Ich habe jede Gelegenheit genutzt, sie zu trinken. Die wohl bekannteste Sorte in Deutschland ist „Almdudler“.

Bohnensuppe  „Orzet

Diese Suppen sind typisch für Italien und vor allem für das Trentin. Diese Variante auf der Alm kam mit verschiedenem Suppengemüse, Speck und ganz vielen weißen Bohnen daher und wurde leicht säuerlich gewürzt und mit weißem Brot gereicht. Viele Italiener bestellten hier diese Suppe, was mir regelrecht auffiel. Die Suppe (Brei) macht wirklich satt und ist lecker. In Italien gibt es tatsächlich zig fertige solche Bohnensuppen-Mischungen, sowohl im Supermarkt als auch lose aus dem Markt.

Orzet und Spuma

Nudeln „Penne ala Pastora“

Die „Pastoren“-Nudeln wurden in einer Ricotta-Tomatensoße geschwenkt und waren wirklich, sehr sehr lecker!

Penne nach Art des Pastors

Fazit:

Eine gelungene Wanderung, mit der Möglichkeit, den Umfang und die Schwierigkeit flexibel und vor Ort zu bestimmen, von einer Wanderung für Alte und Kinder bis zum versierten Wanderer. Mit der Länge steigen Schwierigkeitsgrad, Kälte und Wind, Kargheit der Landschaft und Einsamkeit. Schwereres Stück für fitte Kinder ab (9)10 Jahre geeignet.

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