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Ein wunderbarer Zeichentrickfilm … 8 Minuten… über das Leben, geprägt von Schule und Arbeit…

Selten teile ich etwas, was über die soziale Medien schwappt… hier MUSSTE ich es tun… Es geht um Leben und Liebe… einfach wundervoll!

CGI Animated Short Film HD: „Alike Short Film“ by Daniel Martínez Lara & Rafa Cano Méndez

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Endlichkeit. Was zählt?

Ich frage euch: Wenn ihr auf dem Sterbebett liegt und zurück blickt, was soll dann sein?

Möchtet ihr ein Leben gelebt haben, das ihr nur hattet, weil jemand das von euch erwartet hat? Obwohl ihr eigentlich immer doch so gern…?

Oder möchte ihr zurück blicken und sagen: Ja, ich bin zufrieden – das war mein Leben, waren meine Entscheidungen, die ich mit Lust und Freude getragen habe, auch wenn mich vielleicht ab und an etwas Schmerz begleitet hat. So war ich doch immer ICH. Ich war der, der ich sein wollte. Ich habe das getan, was mir entsprochen hat…

Was macht dich glücklich? Eine Traumreise.

Komm mit auf die Reise: Sieh dich als alten Menschen… du liegst auf dem Bett und es ist still. Momente der Erinnerung ziehen vorbei. Du bist in Gedanken und im Gefühl. Ein Lächeln liegt auf deinem Gesicht und du bist zufrieden. Du spürst, dass du dein Leben gelebt hast und deine Chancen wahrgenommen hast.

Was ist es, was dich so glücklich machen wird? 

Nutze einfach jetzt 5 min… nimm Zettel und Stift… und schreibe deine Antwort auf. Denn das hilft dir, dein Leben bewusster zu leben. Mach das einfach. Lass alles andere liegen und nimm dir die 5min nur für dich.  Weil du es wert bist. Jetzt.

Die Zeit rinnt durch unsere Hände. Durch deine und meine.

Menschen gehen aus unserem Leben, so viel schneller als gedacht… und lassen uns zurück. Mit dem Blick auf uns. Das Leben zu nehmen, wie es ist und es aber auch so zu gestalten, so gut wie wir es gerade vermögen.


Noch bis zum 19.11.2017 kann man die Sonderschau in Jena in der Kunstsammlung im Stadtmuseum sehen. Das Motto lautet: „Es gibt nur ein Programm: Freiheit!“ und gefällt mir richtig gut. Es passt irgendwie auch zu einem meiner letzten Beiträge „Wir sind frei“ vs.  „Freier Wille ist nur eine Illusion.“

In der Ausstellung zu sehen sind Gemälde, Zeichnungen und Drucke der Expressionisten:

  • Emil Nolde
  • Ernst Ludwig Kirchner
  • Max Pechstein
  • Cuno Amiet
  • Ferdinand Hodler
  • Karl Schmidt-Rotluff
  • Erich Heckel …  und viele andere

Geehrt wird dabei der Kunsthistoriker Botho Graef (1857-1917), der sich seinerzeit sehr für den Expressionismus und deren Künstler einsetzte, mit einigen enge Kontakte pflegte, Rezensionen verfasste und im Jenaer Kunstverein aktiv war. Er war zum Beispiel auch mit Kirchner befreundet, der nach Graefs Tod 260 Grafiken der Jenaer Sammlung schenkte.

Die Ausstellung hat eine angenehme Größe – über zwei Etagen – und ist im ehrwürdigen alten Gebäude der „Göhre“ auf dem Markt gut platziert.

Ansprechend fand ich die Präsentation der Werke, die mich sehr an die große Nolde-Ausstellung im Sommer diesen Jahres in Leipzig erinnert hat. Die unterschiedlich farbigen Wände bringen aus meiner Sicht die Werke besonders gut zur Geltung und die Farbwechsel unterstützen die verschiedenen Schwerpunkte.


Eine schöne Idee fand ich auch, dass Zeichnungen aus einem Skizzenbuch auf einem Beamer in einer Bildershow gezeigt wurden.


Kinder in der Kunstausstellung

Ich habe noch nie darauf geachtet, ob es sowas schon in einem oder diesem Museum gab… Jedenfalls  können kleine Kinder an einer Magnetwand selbst zwei Bilder puzzeln. Toll war der Effekt, als das jeweilige Bild dann etwas später auf einmal real im Raum hing. Mein Jüngster (4 Jahre) war begeistert „Das kenn ich!“. Damit hatte die Arbeit an dem Puzzle wirklich den Effekt erreicht, nämlich Aufmerksamkeit zu erlangen. Toll!


Aber auch so ist die Ausstellung für Kinder gut machbar, da sie nicht so groß ist. Ich habe mir ein paar markante Bilder ausgesucht und die gemeinsam mit meinem Jüngsten entdeckt und beschreiben lassen.

Was jedem aber klar sein muss. Mit Kindern kann man nicht das volle Programm durchziehen. Wenn es zu viel wird, vergrault man dem Kind nur die Freude an der Kunst. Ich war daher so kurz wie lange nicht mehr in einer Ausstellung und dennoch finde ich: Das war es wert!

Meine Highlights

Ich mag Gemälde! Und es gab einige schöne zu sehen, auch die Pferde vom Titelplakat sind mein Fall. Aber die Bilder von Nolde mag ich in der Tat am meisten. Nolde würde ich mir auch in die Wohnung hängen. Sein breiter Strich und die kräftigen Farben sind wunderbar und man merkt noch die Nähe zum Impressionismus.

Nolde im Hintergrund auf der blauen Wand


Also: Nutzt die Gelegenheit und besucht die kleine und sehr feine Ausstellung… bis zum 19.11.2017

Noch ein paar Eckdaten:

Eintritt: 

  • 8€ Erwachsene
  • Kinder bis 14 Jahre und Schüler sind frei

Adresse:

  • Markt 7, 07743 Jena

Öffnungszeiten:

  • Dienstag, Mittwoch, Freitag 10 – 17 Uhr
  • Donnerstag 15 – 22 Uhr
  • Samstag und Sonntag 11 – 18 Uhr
  • Montag geschlossen
  • Einlass bis 30 Minuten vor Schließung.

Weiterlesen: 

Zum Hintergrund der Ausstellung – der 100. Todestag von Botho Graef

Unsere Lebensmittel…

…was wir alle wissen sollten…

Ich möchte heute auf einen Beitrag zu dem so wichtigen Thema verweisen. Denn das kann ich nicht besser schreiben. Lest Euch unbedingt durch, was Arno von Rosen unter „Unser täglich Brot“ zu unserer Lebensmittelindustrie zu sagen hat: 

https://arnovonrosen.wordpress.com/2017/10/22/unser-taeglich-brot/

Der passende Film zum Thema:

Sein Beitrag scheint sich zudem auf den Filmbeitrag von ARTE/3Sat „Unser täglich Brot“ zu beziehen. Den Film hatte ich in einem früheren Beitrag eingebunden: „Unsere Lebensmittelindustrie – Ein Blick hinter die Kulissen

Tipp: Genauso eindringlich ist übrigens der Film  „Unser täglich Gift“, aus der selben Produktionslinie.  

Ich bin gerade so geplättet und MUSS einen Artikel zum Ausnahmekünstler Chilly Gonzales schreiben, nachdem ich heute erfahren habe, dass er auch hinter einem Song steckt, den ich ihm gar nicht zugeschrieben hätte…

Aber nun zu meinen Begegnungen mit Gonzales… von Anfang an…

Am Anfang war Klavier und Pop

Chilly Gonzales hatte ich erstmals kennengelernt, als er Daft Punks Komposition „get lucky“ mit dem Klavier erklärt hatte, eins von mehreren Tutorials bei YouTube. Das war schon ziemlich genial und irgendwie speziell, seine Art der Präsentation und auch das Klavierspiel:

Der Originalsong „get lucky“ von Daft Punk (PARTY!):

Dass er auf dem preisgekrönten Daft Punk-Album „random excess memories“ sogar mitgewirkt hatte, wusste ich damals allerdings noch nicht…

Komponist am Klavier

Nach kurzem Weiterklicken im Netz wurde mir schnell klar: Der Mann spielt nicht nur mal nebenbei Klavier, sondern er komponiert selbst und das nicht ohne Erfolg. Bei Klassikradio – was ich hin und wieder höre – laufen immer wieder mal seine Songs und ich kaufe mir schließlich eine „echte“ CD – „Solo Piano“-, die er komponiert und produziert hat. (Solo Piano bei Amazon).


„Dot“ aus Solo Piano

Gonzales live beim „klassischen“ Piano-Konzert

Später lande ich im September 2015 beim klassischen Konzert im Gewandhaus (Leipzig).

Das Konzert war unglaublich. Zum Glück hatte ich vorher einige Videos gesehen und wusste : Der Typ ist (oder scheint) auch etwas verrückt (zu sein). Vielleicht hat er auch nur Spaß oder ist ein super Showmaster… oder alles zusammen…  Er trug jedenfalls einen Bademantel und Hausschuhe zum Konzert. 😜 Aber auch so war bei diesem klassischen Konzert nicht alles ganz so klassisch…. Am Ende standen beim Abschluss-Song die Zuschauer – von jungen Jeansträgern bis zu traditionellen Altherren – klatschend und stehend im Saal, während Gonzales einfach mal RAPPEND komplett durch den Zuschauerraum lief, nachdem er zuvor 3 Zuschauer spontan in die Band integriert hatte. Ich habe tatsächlich einen Original-Ausschnitt dazu auf YouTube gefunden:

Gonzales und die elektronische Popmusik

Besonders überrascht hat mich heute allerdings, dass er auch aktuell noch im elektronischen Business unterwegs ist. Ich hatte das mit Daft Punk nur als kurzen Ausflug abgetan. Aber er gründete 2015 mit „Boys Noize“ die Formation „Octave Minds“ und brachte mit ihnen im gleichen Jahr eine komplette Platte heraus. Mein Großer hört das hin und wieder und wir wussten beide nicht, dass Gonzales dahinter steckt. Einfach nur unglaublich!
Das daraus stammende Stück „Done deal“ hatte ich heute Morgen einfach mal im Kopf und ist wohl mein zweiter Ohrwurm diese Woche. Er kam nach wochenlanger Abstinenz aus dem Nichts gekrochen und ließ sich nicht mehr abschütteln. Der brachiale Bass kommt gut bei entsprechender Lautstärke und verrückt ist, dass mein Jüngster das auch mag und heute beim Autofahren nochmal eingefordert hatte. Ich kann ehrlich gesagt kaum beschreiben, wie ein Vierjähriger zu diesem Song eskaliert. Jedenfalls war ich mir nicht sicher, ob der Kindersitz diese Fahrt überleben würde.

Live-Version bei YouTube:

Wir hatten diese Version gehört (Spotify):

Ob Gonzales nun bewusst versucht, mit diesem Sound Daft Punk nachzueifern….? Es dürfte ihm zuzutrauen sein. Schließlich hat er Musik verstanden und baut das einfach mal nach, was Erfolg hat. In diesem Sinne kann er sich dann zurecht selbst als „musikalisches Genie“ bezeichnen. 😊😜

Wenn ihr noch mehr über den speziellen Ausnahmekünstler erfahren wollte… Dann könnt ihr im Artikel der Süddeutschen Zeitung weiterlesen.

Kommt der Herbstblues? Liegt es an den kürzer werdenden Tagen? Der Song „tearing me up“ hat sich jedenfalls bei mir festgebissen. Ich habe ihn nur einmal gehört und danach lief er in der Dauerschleife. Hm… wenn ich mich also so beobachte, dann verstehe ich, warum er im Dezember 2016 einen Grammy bekam…

Besonders schön finde ich den Gesang, der bei dieser Variante nach 1:40 min einsetzt. Irgendwie mag ich aber auch dieses Video, auch wenn das gar nicht das Original ist. 

Es ist wie ein Schweben durch die Nacht. Scheinbar ohne Ziel. Unter freiem Himmel. Mitten im Strom der Lichter der Stadt. Momente festhalten. Träumen. Und dann wieder weiter ziehen. 

Diemelsee im Herbst
Nun kommt endlich noch die Route zum Diemelsee als Ergänzung zu meinem Beitrag „Wandern mit Kind – Motivation und Entschleunigung


Eckdaten: 

Ort: Heringhausen, Talsperre „Diemelsee“, Hoch-Sauerland, Upland, Nähe Brilon

Wanderroute: Teilstrecke der Route „H6“ (siehe Karte)


Startpunkt: Parkplatz nördlich der Brücke am westlichen Teil des Diemelsees (vor dem Campingplatz)

Wegstrecke:
zu Fuß 9-10 km zzgl. Fährüberfahrt (20-30min)

Schwierigkeit:
einfach, Kinderwagen geeignet

Fähre: 

  • Abfahrt stündlich zur vollen Stunde ab Diemelseetalsperre (später Morgen bis später Nachmittag)
  • Kosten: pro Erwachsener – einfache Überfahrt (ca. 30 min) nach Heringhausen ca. 2,50 € / Rundfahrt (ca. 60 min) ca. 4,50 €. / Kinder sind ermäßigt.
  • Hinweis: schmale Rollstühle und Kinderwagen können i.d.R. transportiert werden.

Nun aber meine Eindrücke zur Route selbst. Sie hat genau genommen 3 Abschnitte.

1. Routenabschnitt

Wirklich schön ist der erste Abschnitt, vorbei am „Hohen Rad“ bis nördlich zum Naturschutzgebiet Diemelsee. Der See endet dort – etwas oberhalb der Karte – und der reine Wanderweg führt dann über eine kleine Brücke zur Straße.

In diesem ersten Abschnitt säumten die unterschiedlichsten Pilze direkt den Wegesrand. Wir sahen z.B. wunderschöne Exemplare von Fliegenpilzen, Bovisten, Maronen, Champignons uvm.


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Ich muss ehrlich sagen, dass ich beim Bewundern der Pilze am liebsten Homa Jordis mit dabei gehabt hätte, die auf ihrem Blog „Waldmeierei“ allerhand über Pilze schreibt. Sie hätte mir wohl sicher jeden Pilz bestimmen können.

Bei der Hälfte der Strecke – nach etwa 5 km – gibt es eine Möglichkeit, auf die Fähre zuzusteigen, welche nach Heringhausen – über die Haltestelle Diemelseetalsperre – fährt. Diese legt jede Stunde am Bedarfshalt an. Das schafft sie wider Erwarten trotz des flachen Wassers und des fehlenden Bootsstegs: Der Einstieg erfolgt an diesem Halt über den Bug. Nur möchte ich bezweifeln, ob über diesen Weg ein Rollstuhl an Bord der Fähre gehievt werden kann… 🤔

Während des Weges gibt es mehrere Möglichkeiten, bis ans Wasser zu treten, um ein paar Steine reinzuwerfen oder einfach nur die Ruhe des Sees zu genießen. Auch einige Sitzgelegenheiten laden zur Rast ein und mit etwas Glück findet man in Saisonzeiten sogar Himbeeren oder Brombeeren.

Am besten hat mir aber der Herbstwald gefallen, der an diesem Tag seine Wirkung voll entfalten hat. Die Strecke ist wirklich traumhaft!

Der 2. Abschnitt

Der Rückweg erfolgt von der nördlichen Stelle des Sees bis zum Fähranleger entlang einer Straße – dafür aber ebenfalls direkt am Ufer.

Beruhigend fand ich, dass es einen breiten Fußweg gab. Aber – ganz ehrlich – im Vergleich zum ersten Abschnitt war das für mich nur noch der notwendige Weg, der noch überbrückt werden musste. Es ist einfach nicht mein Fall, wenn ein Motorrad mit 100 Sachen an mir vorbei rauscht… Die vielen Parkmöglichkeiten haben zum Glück den Abstand zur Straße an vielen Stellen noch etwas vergrößert.

In diesem Abschnitt sahen wir viele Angler am Ufer sitzen und mir erschien der Wassereinstieg im Vergleich zum ersten Abschnitt auch etwas flacher. Im See leben in der Tat einige beliebte Speisefische, untere anderem Aal, Forelle, Zander, Hecht und Wels, die wohl Anglerherzen höher schlagen lassen.

Aber auch ohne die Angel auszuwerfen gab es einige schöne Stellen, die zur Rast einluden. Wir sind sogar an einem kleinen Badestrand (mit extra Hundestrand) und einem weiteren Spielplatz vorbei gelaufen. Dass Baden an der Talsperre erlaubt ist, ist übrigens nur möglich, weil der See nicht zur Trinkwasserversorgung gedacht ist, sondern zum Hochwasserschutz.

Tipp: Am See gibt es neben dieser Stelle auch noch weitere Badestellen, die sogar alle kostenlos sind, in Heringhausen inklusive kleiner Wasserrutsche.

Dann sahen wir endlich die Ankündigung zum Fähranleger. Allerdings erwartete uns gleichzeitig ein touristisches Ballungszentrum: Unmengen an gastronomischen Einrichtungen vom Imbiss bis zum Restaurant reihten sich aneinander. …unglaublich, wie viele Kalorientankstellen man auf so kleiner Fläche unterbringen kann… Und demzufolge befanden sich auch unzählige Urlauber und vor allem auch Mottoräder an diesem Ort.

Dennoch, auch wenn dieser Trubel eher nicht so mein Ding ist: Ich war in dem Moment nur froh, dass wir da waren, der Kleine durchgehalten hatte und ich endlich eine Toilette aufsuchen konnte (geht es eigentlich allen Frauen so?)…😊
Wir chillten dann (relativ) entspannt bei einem Imbiss und Kaffee in einem der Besuchermagneten mit Blick auf den See.


Dort entstand übrigens auch das Foto von DEM Bloodhound. 😊

Total ungewohnt fand ich nebenbei bemerkt, dass im Restaurant geraucht werden durfte. In Hessen ist das wohl noch erlaubt. Ich dachte bis dahin, wir sind schon in NRW, das Sauerland liegt aber an der Grenze…

Kleine Abschweifung: In Thüringen gibts das seit Jahren nicht: Da müssen sich Raucher vor die Tür stellen, oder sie sitzen gleich Draußen….

Dann gingen wir zum Fähranleger, der direkt hinter dem gastronomischen Zentrum liegt.

 3. Abschnitt – die Fährüberfahrt


Und ich bekenne mich: Ja, ich liebe Schiffe, egal ob Ruderboot, Kanadier, Motorboot, Segelschiff, Autofähre oder Ausflugsschiff…. Daher war das auch für mich ein runder Abschluss unserer kleinen Tour. Die Fähre war pünktlich da und die Gäste zahlten erst beim Aussteigen. Also mussten wir noch warten und die (auch meine) Anspannung stieg: Wann dürfen wir endlich drauf?!! Dann ging es los und wir setzten uns gleich vorn in den Bug. Ein Rollstuhlfahrer wurde noch an Bord getragen – auch das ging – wenn auch unter Einsatz aller Kräfte. Das Schiff legte ab und wir genossen gänzlich in uns versunken sowohl das Schaukeln als auch die wunderbare Aussicht über den See, während der schmucke Kapitän hin und wieder etwas erzählte und ganz entspannt alle Fragen der Gäste beantwortete. Ich hätte ehrlich gesagt noch eine Stunde länger fahren können, so nett war das. Das hat in jedem Fall den langen Weg an der Straße wieder gut gemacht.


Und auf der Fähre habe ich mal wieder festgestellt: Wie schön ist es doch, Kinder in ihrer Begeisterung in solchen Momenten ganz still zu beobachten.

4. Die Ankunft

Für mich kamen wir nach etwa einer halben Stunde Fahrt viel zu schnell in Heringhausen an und sind leider auch nach nur 10 min Fußweg (über die Brücke), zurück an unserem Parkplatz gewesen. Und ich kann wirklich sagen: Es war eine wunderbare Tour, auch wenn sie Ecken und Kanten hatte. Aber am Ende des Tages waren alle zufrieden und konnten in dieser Nacht besonders gut schlafen. 😊

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