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Ich habe den Geburtstagsmarathon von meinem Jüngsten überstanden. Sowohl für den Kindergarten als auch für die Feier zu Hause hatte ich einen „Selterswasserkuchen“ nach einem alten DDR-Rezept gebacken.

Ich werde oft nach dem Rezept gefragt, da der Kuchen eine schöne Konsistenz hat und angenehm feucht ist und die Kinder ihn lieben.

Dazu eine kleine Anekdote: Eine Mutter aus dem Kindergarten sprach mich tatsächlich im letzten Jahr mehr oder weniger verzweifelt an, dass ihr 5-jähriger Sohn zu ihr meinte, ihr Kuchen wäre zwar ganz gut, aber meiner wäre viel besser… sie fand das gar nicht lustig…und sie bräuchte daher dringend das Rezept… 😎

Bisher habe ich nur in meinem alten DDR-Kochbuch* den Rezept-Zettel liegen, mit diversen Hieroglyphen darauf… Ein Foto würde wohl dem Empfänger nichts nützen… 😳 Also: Handy geschnappt und nun die süßen Worte endlich mal digitalisiert.

TADAAAA!! Und so kommt heute für euch mein ultimatives Kinderkuchenrezept. 😋 …und ja, ich gebe zu… ich esse den auch gern 😎

*Anmerkung: Das gute Stück verwende ich genau genommen nur noch zum Aufbewahren der einzelnen losen Rezepte. 😅

Rezept Selterswasserkuchen (Kinderkuchen)

für 1 Blech

Zutaten:

Kuchen:

  • 4 Eier
  • 2 Tassen Zucker (ca. 360 g)
  • 1 Tasse Sonnenblumenöl (ca. 180 ml)
  • 3 Tassen Mehl (ca. 330 g)
  • 1 Päckchen Backpulver
  • 1 Prise Salz
  • abgeriebene Zitronenschale von 1 Bio-Zitrone
  • 1 Tasse Mineralwasser (Selterswasser) mit Sprudel (ca. 180 ml)

Glasur:

  • 150 g Puderzucker
  • 2 Eßl Zitronensaft
  • 1 Eßl zerlassenes Kokosfett (alternativ Butter)
  • Bunte Zuckerstreusel

Zubehör:

  • Mixer mit Mixstäben
  • Küchenwaage
  • Ggf. Backpacker
  • Backblech
  • Größere Rühr-Schüssel
  • Einen weichen Back-Pinsel für die Glasur
  • Großes feines Sieb, großer Löffel und Schüssel zum Sieben
  • Zitronenreibe
  • Zitronenpresse

Vorbereitung:

  • Den Herd auf 175 Grad vorheizen (Ober-/ Unterhitze, ohne Umluft)
  • Backblech einfetten oder Backpapier auslegen (Ränder ggf. einfetten)

Zubereitung:

  • Das Mehl in eine separate Schüssel sieben
  • Eier, Zucker, Öl in die Rühr-Schüssel geben und schaumig rühren (mixen)
  • Gesiebtes Mehl, Backpulver, Salz zugeben, die Zitronenschale direkt in die Schüssel abreiben
  • Alles gut durchmixen
  • Zum Schluss das Selterswasser (Mineralwasser) zugeben und gut durchrühren
  • Es entsteht ein eher flüssiger Teig.
  • Den Teig auf das Backblech geben und in die mittlere Schiene in den auf 175 Grad vorgeheizten Ofen schieben.

Backen:

  • Backzeit: 18-20 Minuten
  • Der Kuchen wird leicht goldbraun und nicht so dunkel gebacken, damit er schön saftig bleibt!
  • Mit einem dünnen Holzstäbchen teste ich in der Mitte und am Rand zum Ende der Backzeit, ob er durch ist. Dann klebt kein Teig mehr am Holz.
  • Den Kuchen lasse ich vor dem Glasieren etwas abkühlen.

Glasur:

Während der Backzeit bereite ich die Glasur vor.

Dafür:

  • Kokosfett oder Butter in einem Schälchen schmelzen (z.B. Mikrowelle)
  • In das Schälchen den Puderzucker und den Zitronensaft dazugeben.
  • Mit einer Gabel geschmeidig rühren
  • falls die Glasur zu dick ist, noch etwas Feuchtigkeit zugeben (ggf. noch etwas Fett, ggf. auch einen etwas Wasser)
  • Die nicht zu dicke und noch warme Glasur über den etwas abgekühlten Kuchen streichen. Zügig und vorsichtig arbeiten, da die Kuchen-Decke schnell aufreißt.
  • Noch auf die feuchte Glasur die Streusel großzügig verteilen.

JUCHU: Nun ist der Kuchen fertig und kann verspeist werden! 😊

… anbei:

Ich würde den Kuchen zeitig mit einer Folie abdecken, damit er nicht austrocknet. Auch drei Tage nach dem Backen ist der Kuchen dann immer noch sehr lecker und weich und muss nicht gekühlt werden.

Ich verwende übrigens meistens Butter, da ich quasi nie Kokosfett da habe… geht auch…

Mit Kindern backen

Ich habe schon zeitig angefangen, meinen Jüngsten beim Backen zu integrieren, vielleicht mit 2 Jahren…

Die Aufgaben erweitere ich dann altersgerecht. Den Kids macht das meistens richtig viel Spaß, vor allem wenn sie wissen, dass das IHR Kuchen wird.

Hier können kleine Kinder helfen:

  • Streusel verteilen (am besten etwas in die Hand geben)
  • Mehl durch das Sieb rühren
  • Zutaten nach dem Wiegen in die Schüssel geben
  • ggf. mixen (machen wir seitdem er vier ist)
  • Teig auf das Backblech gießen
  • Schüssel auslecken 😊

Probiert es aus! Und ich freue mich besonders über Eure Kommentare!

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Eine kleine & feine Broschüre habe ich für euch ergattert, die ihr euch kostenlos downloaden könnt.

Sie fasst in 10 Tipps zusammen, was Kinder wirklich brauchen.

Denn: Am Ende braucht es eher wenig, um wirklich eine gute Mutter oder Vater zu sein, wenn man die richtigen Prioritäten setzt. Und vor allem zeigt der Ratgeber auch auf, dass wir als Eltern nicht perfekt sein müssen und wie wir sowohl mit den Kindern als auch mit uns selbst gut umgehen können.

Ich habe das Heft in der Druckversion geschenkt bekommen und nun darf ich euch dies zum Download (PDF) anbieten. Ich hatte zuvor die Autorin Dagmar Schwarz darum innig gebeten. Dass das auch geklappt hat, freut mich sehr. Denn denn der Ratgeber ist deutlich besser als viele verschiedene Bücher zur Erziehung, die ich in den Jahren schon in der Hand hatte und vor allem fast er alles Wichtige in wenigen Seiten zusammen.

Der Fokus setzt darauf, was nötig ist, damit Kinder nachhaltig glücklicher und gesünder sind und was man als Eltern dafür tun kann.

Also: Was will man mehr?

Aber lest selbst:  10 wertvolle Tipps, was Kinder wirklich brauchen (PDF, 4,2 MB)

Hier die ersten beiden Seiten der Druckversion, die im PDF fehlen.

Wenn ihr jemanden etwas Gutes tun wollt: Ihr dürft die Broschüre natürlich weiterleiten und den Beitrag sehr gern teilen. Nicht erlaubt ist eine kommerzielle Verbreitung. Eine erneute Veröffentlichung (z.B. auf einem anderen Blog) müsstet ihr mit der Autorin absprechen.

Dieses Jahr scheint die Natur irgendwie gegen die Regeln zu arbeiten. Schon gestern habe ich die erste blauen Spitzen von Frühjahrsblühern am Botanischen Garten in Jena entdeckt, also am 31. Januar. Schneeglöckchen gibt es sogar schon ein paar Tage…

Nur: Heißt das damit, dass es warm bleibt? Also spüren Pflanzen so etwas wie einen Wetterumschwung, wie man es Tieren nachsagt…? Ich hoffe ja, dass der Frost sie nicht wieder vernichtet, obwohl ich ja eigentlich auf einen schneereichen Winter gehofft habe…

Anbei: Die Rose und der Lavendel haben im Damenviertel übrigens gar nicht aufgehört zu blühen…

…mal sehen, wie sich das alles noch entwickelt…

Ich bin es nicht

Versuche cool zu sein… und bin es nicht.

Versuche so zu tun, als ob es mich nicht trifft, aber mich trifft es.

Versuche zu lachen, obwohl mir zum Weinen ist.

Versuche groß zu sein und bin doch klein.

Versuche stark zu sein… doch ich bin es nicht.

Und dann kommt wieder die Traurigkeit…. und ich bin ich.

Eigentlich müsste ich schon sagen: „Ohrwurm des Monats“, da der Song immer wieder präsent ist. Gut, ich habe ihn auch in meiner Playlist…

Bei YouTube:

Bei SoundCloud:

Das Stück stammt aus der Feder der schwedischen Band JJ, die das Original von Dr. D.R.E. gecovert hatten. Ihr findet es auf ihrem Album „kills“ (2010).

Einige Infos zum Album

Infos über die Band JJ bei Allmusic

Kindermund: Sturm

Es stürmt sehr stark und wir unterhalten uns darüber, wie es schön es ist, im Haus zu sein.

Mein Jüngster sieht die Bäume, die am Stamm mit Efeu bewachsen sind und meint dazu: „Gut, dass die Bäume so ein schönes Fell haben!“

Ich sitze vor meiner Einkaufstüte und stelle fest… auch Shopping rettet mich nicht vor der Traurigkeit…

Es ist ernüchternd.

Manchmal hilft mir Schokolade. Aber meinem Bauch tut das auch nicht gut. Ich ermahne mich dann… nur 1 kg pro Jahr sind immerhin 10 kg in 10 Jahren…

Also dann doch… traurig sein… müde aussehen… weinen… und hoffen, dass es irgendwann besser wird…

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