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Am 1. April muss ich spätesten beim ersten Aprilscherz an einen Comic von den Ottifanten (Otto Walkes) denken – jedes Jahr – also auch heute. Das zugehörige Buch habe ich nun schon ewig und stammt noch aus meiner persönlichen Comicepoche 😎. …irgendwie mag ich (auch) diese Art des trockenen und platten Humors.

Dabei gehts mir so, dass ich Comics wie Garfield, Hägar, Ottifanten, Werner… am liebsten nur gelesen habe und dann kichernd im Sofa saß. Beim Lesen schaffe ich es einfach nochmal mehr, die Bilder so zu fantasieren, dass diese zu meinem Humor passen.

Das Buch würde ich wieder kaufen, obwohl ich ja deutlich aus der Jugend raus bin. Aber wenn es mir mal in die Hände fällt und ich es dann durchblättere, kann ich immer noch lachen und manchmal auch ganz schön laut. 😀

Hier also der besagte Comic:

Quelle: Walkes, Otto (1994): Das zweite Taschenbuch der Ottifanten. München

Und zum Thema Aprilscherz gibts im gleichen Buch noch diesen weiteren:

Quelle: Walkes, Otto (1994): Das zweite Taschenbuch der Ottifanten. München

Das zugehörige Buch von Otto Walkes (1994) „Das zweite Taschenbuch der Ottifanten“ scheint es wohl leider nur noch gebraucht zu geben… unter anderem bei Amazon.

WizardEs gibt Spiele, die würde ich empfehlen als Erwachsener zu kennen und auch zu Hause haben. Eines dieser Spiele ist für mich Wizard. Es geht zunächst in Richtung Skat und ist doch auch sehr anders. 

Ich finde ja die Regeln halbwegs übersichtlich. Gut ist natürlich immer, wenn es einen gibt, der die live erklären kann und man dann erst mal eine Proberunde zusammen spielt.

Die wichtigsten Regeln möchte ich Euch zur Orientierung mit auf den Weg geben und damit einladen, es mal auszuprobieren. Ich verspreche: Es lohnt sich!!!

Die Grundregeln

Man versucht zunächst „Stiche“ zu bekommen, wobei immer die Karte eine andere „sticht“, die am höchsten ist. …Also wer die Karte mit der höchsten Zahl legt, bekommt den Stapel…

Es gibt dabei 4 Farben, jede kommt einmal vor und läuft von 1 bis 13. Man muss dabei immer die Farbe „bedienen“, die „dran“ ist (wird durch den bestimmt, der jeweils „raus kommt“, also anfängt). Wenn das also „Rot“ wäre, muss man auch eine rote Karte legen, sofern man eine hat. Wenn man die Farbe nicht hat, dann legt man eine andere Karte.

Zudem gibt es noch eine Trumpf-Farbe, die am Anfang festgelegt wird. Trumpf „sticht“ immer eine andere Farbe und darf gelegt werden, wenn man die Farbe nicht bedienen kann.

Dann kommen noch Zauberer und Narren ins Spiel. Beide dürfen zu jeder Zeit gespielt werden, egal ob man bedienen müsste. Der Zauber ist die höchste Karte und „sticht“ alles. Der Narr ist quasi eine „Null“ und ermöglicht es, mal nicht bedienen zu müssen, z.B. wenn man eine wichtige hohe Karte nicht spielen möchte, weil die sich ein anderer schnappen würde.

Wizard: Beispiel für Spielfarben, Narr & Zauberer

Wizard – Spielkarten

Wizard – Trumpfarbe wäre jetzt Gelb…


  

Soweit die gröbsten Regeln, das Wichtige kommt aber JETZT und umfasst das Besondere bei diesem Spiel.

Regel – Die Ansage 

Nun das Besondere: Man sagt VOR jeder Spielrunde an (beginnend bei dem, der die Runde starten wird), was man glaubt, wie viele Stiche man insgesamt in dieser Runde bekommen wird. Diese Ansage wird reih um auf dem Spiel-Zettel notiert.

Die Wertung

Die Dynamik – festgehalten im Spieleblock


   

Nach der gespielten Runde zählt, ob man richtig getippt hat, es werden also die Stiche von Jedem gezählt. Erst dann bekommt man Punkte fürs richtige Tippen und zudem nochmal für jeden erhaltenen Stich.
Liegt man aber daneben, dann bekommt man die Differenz zu dem, was man angesagt hatte, als Minus-Punkte abgezogen.

Also z.B.: Ich sage vorher „2 Stiche“, bekomme aber im Spiel sogar 5, dann habe ich leider 3 zu viel und bekomme 3*10=30 Punkte abgezogen. Genau das Gleiche wäre, wenn ich zu wenig Stiche bekäme.

Fürs richtig Tippen gibts übrigens 20 Punkte und für jeden richtigen Stich 10.

Strategie

Es lohnt sich in jedem Fall, viele Stiche anzusagen, wenn man die auch erreichen kann, z.B. „6“, dann hätte man in einer Runde 20+6*10=80, sofern man denn richtig liegt.

Man kann aber auch „Null“ ansagen und bekommt, wenn man richtig lag, auch 20 Punkte, nur eben nicht mehr.

Hier zählt also das Motto „viel hilft viel“ und aber „weniger ist manchmal auch mehr“. Es geht also darum, so zu spielen, dass man das, was man angesagt hat, möglichst auch bekommt und da kann eine gewonne „Null“ am Ende lukrativ sein.

Mein Fazit

Ich spiele das nun schon seit vielen Jahren und finde, das macht sowohl zu dritt als auch zu sechst viel Spaß. Für mich ist es ein wirkliches schönes Spiel, da es eine Mischung aus Glück und Strategie inne hat und für jede Menge Spannung und auch viele lustige Momente sorgt. Zudem ist viel Bewegung drin, auch wer gewinnen wird… das kann sich durchaus erst in den letzten Runden entscheiden.

(ab 10 Jahre, ca 10€)

Die Konkurrenz schläft nicht…

Seit ein paar Jahren bekommt WIZARD bei meinen diversen Spieleabenden starke Konkurrenz durch DIXIT, das nicht nur bei uns Damen hohen Anklang findet.
Je nach Tagesform gibts dann die eine oder andere Befürworter-Fraktion und wenns aber gut läuft, wird zuerst einmal WIZARD und dann noch eine Runde DIXIT gespielt. Ich bin mal gespannt, wie es beim nächsten Spieleabend aussieht….😊😎

…Dazu später mehr…

Frühlingserwachen

 

Die Sonne trifft mich grad‘ ins Herz
Vorbei die kühlen Tage
Ich lass zurück den Winterschmerz
Und will nun Neues wagen

Gelbe Blüten, grüne Hecken
Nun erwacht das Leben
In mir tiefe Freude weckt
All das bunte Regen

Schmetterlinge ziehen vorbei
Es sind die ihrer ersten
Im Fenster schon ein Osterei
Singen, lachen, scherzen

Den Mantel lass ich liegen
Brauche ihn nicht mehr
Sanft möchte ich mich wiegen
Im Duft vom Blütenmeer

Das Warten hat ein Ende
Nun hab‘ ich es geschafft
Ich hebe meine Hände
Und spüre neue Kraft

(27.3.2017)

Ab und an muss man ja mal so lesen, was man selbst so DAMALS geschrieben hat. Ich habe mir heute mal den Spaß gemacht und ein bisschen gestöbert, wenigstens einige Links aktualisiert und einige nette Beiträge gefunden, wie diesen hier von 2009 . 🙂

Traumfänger

„Wir sparen, wo wir können“, hat sich eine befreundete Firma in diesen Zeiten auf die Fahne geschrieben. Da heißt es dann nicht mehr versandkostenfrei sondern schlicht versandfrei! Wie sich nach einer kurzen Befragung herausstellte, wurden allerdings auch die Beschaffungskosten des Möbelstückes auf Null runter gefahren. Das nenn ich doch mal „im Sinne des Kunden handeln“: Denn dem ist es in der Regel egal, welche Möbel im Büro der Software-Entwickler stehen –  hauptsache die Leistung stimmt!

Versandfrei in der Krise

…falls sich dann allerdings die Geschäftsführer in der Sperrmüll-Sammlung gegenseitig die Möbel streitig machen und Hoheits-Gebiete abgesteckt werden, dann sollte der Aufschwung doch mal wieder losgehen…

Ursprünglichen Post anzeigen

Zu dieser Frage kamen zu später Stunde zwei Freundinnen und ich während eines gemütliches Frauenabends, nachdem wir die aktuelle Filmlandschaft besprochen hatten.
Die Antworten waren unterschiedlich und doch irgendwie überraschend, so dass ich darüber berichten möchte: Denn obwohl es nicht um Partnerschaft geht, tendierten zwei von uns zu folgenden Eigenschaften:
Eine gewisse Intelligenz, Humor, attraktive Ausstrahlung und eine angenehme Art. Ergänzen würde ich noch: Geruch, normale Stimmlage (nicht zu hoch) sowie aktueller Hormonstand der Frau.

Ich kam mit einer Freundin überein, dass wir uns nicht einfach irgendeinem attraktiven Mann um den Hals werfen würden, wenn der strohdoof und langweilig wäre. Selbst nicht mal für einmaligen Sex. Attraktivität ist doch mehr als die Hülle. Während Geld bei uns allen keine relevante Rolle spielt.

Die dritte Freundin meinte, das geht zumindest für was Sexuelles auch mal nur mit netter Hülle, ohne größeren geistigen Inhalt.
Ich bin dennoch der Überzeugung, dass das Ur-Bedürfnis der Frau ist, sich zu vermehren, mit möglichst guten Genen, die das Überleben und damit die Art sichern. Und da ja Sex ursächlich dafür gedacht ist, springt hier schon das genetische Programm ganz unterschwellig an, ob wir wollen oder nicht. 

Aber dennoch wirklich schade, dass unsere Frauen-Runde nicht noch größer war, um ein breiteres Bild zu erhalten.

Zum Weiterlesen

Ich habe daher nun gehofft, eine richtig brauchbare Studie zu den Kriterien der Attraktivität zu finden, konnte aber bis dato auf die Schnelle im Web nichts entdecken. Lediglich die folgenden Beiträge kann ich noch mitgeben:

Welche Wirkung das Äussere hat und dass der genetische Code einen Einfluss zu haben scheint, beschreibt folgender Artikel der „Welt“

https://www.welt.de/wissenschaft/article743142/Was-Frauen-und-Maenner-sexy-macht.html

Während sich folgender wirklich interessanter Beitrag der „Zeit“ primär mit dem Mann beschäftigt. Dort fiel mir aber auch ein  Zitat auf,dass die These untermauert, dass die „Eigenschaften“ von Männern für Frauen nicht egal sind, denn: „Ein Typ, der toll aussieht, aber keinen einzigen humorvollen oder charmanten Satz formulieren kann, wäre für Frauen nicht mal in der Fantasie reizvoll.“

http://www.zeit.de/zeit-magazin/leben/2015-05/sexkolumne-maennerphantasien
 

Mich interessiert, wie ihr dazu steht: Spielt der Charakter und die Intelligenz eine Rolle bei der sexuellen Attraktivität oder gehts an dieser Stelle „nur“ ums Aussehen?

Eigentlich müsste man ja nur sagen: Das ist ein Mindesthaltbarkeitsdatum und kein Maximalhaltbarkeitsdatum.

Wie oft höre ich den scheinbar alles auszusagenden Satz: „Das ist abgelaufen!“ Was eigentlich heißen soll: „Igitt, das kannst du nicht mehr essen, das musst du gleich wegschmeißen, am besten ungeöffnet – wegen der Keime“…
Früher war ich selbst so. Ich glaube der Wandel ging irgendwann mit Naturjoghurt los, ohne Zusätze. Der hält sich gefühlt ewig. Am Anfang habe ich ihn erstmal noch gegessen, wenn er nur 1 Tag „drüber“ war und heute sind es auch schon mal 1-2 Monate.

…ich finde leider immer mal im Kühlschrank Dinge, die im Überangebot vergessen wurden… 😳

Zuletzt war es die „DDR-Rote-Grütze“. Ich habe erst im 2. Moment das Datum verarbeitet. 5.2.2017., da war es bereits der 4.3., also 4 Wochen, konkret 27 Tage „drüber“. Ich habe echt überlegt, den Becher gleich ungeöffnet zu entsorgen, war aber gerade äußerst gut gelaunt, entspannt und experimentierfreudig.

Der Test im Detail

Mein Vorgehen ist meist derart:

1.) Öffnen 😊

2.) Ansehen: Haben sich die Konsistenz oder die Farbe verändert, ist Schimmel oder anderer Belag zu sehen? Dann sofort Finger weg!

3.) Riechen: Riecht das Produkt irgendwie anders, vergoren, beißend, unangenehm oder ähnliches – dann ebenfalls Finger weg!

Ist dagegen der Geruch noch frisch und bekannt – dann nächste Stufe

4.) Schmecken

Ich finde, wenn man durch ansehen und riechen nichts feststellen konnte, ist die Wahrscheinlichkeit sehr sehr hoch, dass der Inhalt noch gut ist. Ich teste dann immer mit einem Löffel eine ganz kleine Ecke und bereite mich auch darauf vor, sofort auszuspucken und auszuspülen. Das kommt aber quasi nie vor.

Wenn der Test bestanden ist, also nichts vergoren oder irgendwie anders schmeckt, esse ich es, ansonsten fliegt es in den Müll. Joghurt mit Früchten verdirbt oft schneller. Und hier koste ich in der Tat manchmal erst, bis ich merke, dass der wirklich drüber war.

Naja. Die „Rote Grütze“ war perfekt wie am ersten Tag. Das ist natürlich eher kein gutes Zeichen, weil wohl ein Haufen Chemie drin ist. In dem Fall war ich jedenfalls selbst überrascht.

 

27 Tage über dem Mindesthaltbarkeitsdatum


Aussehen, Geruch und Geschmack sind wie immer

Vorsicht bei Fleisch und Fisch 

Vorsichtig bin ich immer bei Wurst und auch bei Fisch, sofern ich sowas überhaupt mal kaufe. Ich neige eher dazu, Wurst früher weg zu werfen, wenn die schon geöffnet ist, als vielleicht manch ein anderer. Denn genau genommen bin ich sehr empfindlich, was verdorbene Lebensmittel anbelangt. So bin ich bei uns der Tester und manchmal kommt dann die Frage: „Kannst du bitte mal schauen, ob das noch gut ist?“.

Dabei ist es gar nicht so schwer….Eine feine Nase, eine gute Beobachtungsgabe und vor allem etwas Mut sind ideal, um aus dem Mindesthaltbarkeitsdatum kein Maximalhaltbarkeitsdatum zu machen. 😀

Also: Nur Mut!! 😊

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Besonders zum Ende des Winters brauche ich mehr Grün und Farbe in der Wohnung. Hier stelle ich Euch eine Variante vor, die auch noch verblüht was her macht (wie ich finde).

Dazu braucht man:

Als Zusammenstellung

  • 3 Hyazinthen
  • 6-7 Traubenhyazinthen
  • Vase / Schale aus Glas (diese ist von Leonardo)
  • Moos aus dem Wald (gibts aber z.B. auch bei Blume 2000 zu kaufen)

Als Einzelvariante

  • Einmachgläser
  • Einzelne Hyazinthen
  • Moos

Vorgehensweise beim Bepflanzen 

  • Die bereits getriebenen Zwiebeln der verschiedenen Hyazinthen ganz vorsichtig vereinzeln (leicht auseinanderziehen und schütteln) und grob von der Erde befreien
  • In die Schale (3 Hyazinthen in die Mitte und darum die Traubenhyazinthen verteilen) bzw. Einmachgläser setzen
  • Mit etwas Erde ausfüllen, dabei sollte viel von der Zwiebel rausschauen, damit diese nicht fault
  • Mit Moos gleichmässig bedecken
  • Schale mit Tuch säubern
  • Vorsichtig angießen

Und dann…

Das Ganze wird täglich ein wenig gegossen, möglichst neben die Zwiebel. Nach ein paar Tagen bis zu einer Woche beginnen die Planzen zu blühen, für etwa eine Woche.
Die Hyazinthen neigen dazu abzuknicken, das sieht auch schön aus. Wer das nicht mag, kann wie hier auf dem Bild die Blüten zweier Hyazinthen leicht zusammenpressen. Diese verhaken sich dann und halten zusammen.

Wenn die Hyazinthen verblüht sind, dann langsam nur noch wenig gießen, bis sie irgendwann vertrocknen. Die Knollen können in den Garten gepflanzt oder im kühlen Keller bis zum Frühjahr gelagert werden. Sie blühen dann zumeist im nächsten Jahr wieder. 😊

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