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Archive for the ‘kunstdasein’ Category

Unglaublich, was der Mensch erschaffen kann…

Aber seht und hört selbst:

Dies ist kein Fake… Die Maschine wurde von Martin Molin gebaut – er nannte sie „Wintergatan Marble Machine“.

Und ich muss gestehen: Ich bin echt beeindruckt.

Hier findet ihr einen Beitrag zu den Hintergründen der Maschine.

Gefunden habe ich dieses wunderbare Ding bei der Bloggerin Elle! Vielen Dank für diese Inspiration!

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Ein wunderbarer Zeichentrickfilm … 8 Minuten… über das Leben, geprägt von Schule und Arbeit…

Selten teile ich etwas, was über die soziale Medien schwappt… hier MUSSTE ich es tun… Es geht um Leben und Liebe… einfach wundervoll!

CGI Animated Short Film HD: „Alike Short Film“ by Daniel Martínez Lara & Rafa Cano Méndez

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Noch bis zum 19.11.2017 kann man die Sonderschau in Jena in der Kunstsammlung im Stadtmuseum sehen. Das Motto lautet: „Es gibt nur ein Programm: Freiheit!“ und gefällt mir richtig gut. Es passt irgendwie auch zu einem meiner letzten Beiträge „Wir sind frei“ vs.  „Freier Wille ist nur eine Illusion.“

In der Ausstellung zu sehen sind Gemälde, Zeichnungen und Drucke der Expressionisten:

  • Emil Nolde
  • Ernst Ludwig Kirchner
  • Max Pechstein
  • Cuno Amiet
  • Ferdinand Hodler
  • Karl Schmidt-Rotluff
  • Erich Heckel …  und viele andere

Geehrt wird dabei der Kunsthistoriker Botho Graef (1857-1917), der sich seinerzeit sehr für den Expressionismus und deren Künstler einsetzte, mit einigen enge Kontakte pflegte, Rezensionen verfasste und im Jenaer Kunstverein aktiv war. Er war zum Beispiel auch mit Kirchner befreundet, der nach Graefs Tod 260 Grafiken der Jenaer Sammlung schenkte.

Die Ausstellung hat eine angenehme Größe – über zwei Etagen – und ist im ehrwürdigen alten Gebäude der „Göhre“ auf dem Markt gut platziert.

Ansprechend fand ich die Präsentation der Werke, die mich sehr an die große Nolde-Ausstellung im Sommer diesen Jahres in Leipzig erinnert hat. Die unterschiedlich farbigen Wände bringen aus meiner Sicht die Werke besonders gut zur Geltung und die Farbwechsel unterstützen die verschiedenen Schwerpunkte.


Eine schöne Idee fand ich auch, dass Zeichnungen aus einem Skizzenbuch auf einem Beamer in einer Bildershow gezeigt wurden.


Kinder in der Kunstausstellung

Ich habe noch nie darauf geachtet, ob es sowas schon in einem oder diesem Museum gab… Jedenfalls  können kleine Kinder an einer Magnetwand selbst zwei Bilder puzzeln. Toll war der Effekt, als das jeweilige Bild dann etwas später auf einmal real im Raum hing. Mein Jüngster (4 Jahre) war begeistert „Das kenn ich!“. Damit hatte die Arbeit an dem Puzzle wirklich den Effekt erreicht, nämlich Aufmerksamkeit zu erlangen. Toll!


Aber auch so ist die Ausstellung für Kinder gut machbar, da sie nicht so groß ist. Ich habe mir ein paar markante Bilder ausgesucht und die gemeinsam mit meinem Jüngsten entdeckt und beschreiben lassen.

Was jedem aber klar sein muss. Mit Kindern kann man nicht das volle Programm durchziehen. Wenn es zu viel wird, vergrault man dem Kind nur die Freude an der Kunst. Ich war daher so kurz wie lange nicht mehr in einer Ausstellung und dennoch finde ich: Das war es wert!

Meine Highlights

Ich mag Gemälde! Und es gab einige schöne zu sehen, auch die Pferde vom Titelplakat sind mein Fall. Aber die Bilder von Nolde mag ich in der Tat am meisten. Nolde würde ich mir auch in die Wohnung hängen. Sein breiter Strich und die kräftigen Farben sind wunderbar und man merkt noch die Nähe zum Impressionismus.

Nolde im Hintergrund auf der blauen Wand


Also: Nutzt die Gelegenheit und besucht die kleine und sehr feine Ausstellung… bis zum 19.11.2017

Noch ein paar Eckdaten:

Eintritt: 

  • 8€ Erwachsene
  • Kinder bis 14 Jahre und Schüler sind frei

Adresse:

  • Markt 7, 07743 Jena

Öffnungszeiten:

  • Dienstag, Mittwoch, Freitag 10 – 17 Uhr
  • Donnerstag 15 – 22 Uhr
  • Samstag und Sonntag 11 – 18 Uhr
  • Montag geschlossen
  • Einlass bis 30 Minuten vor Schließung.

Weiterlesen: 

Zum Hintergrund der Ausstellung – der 100. Todestag von Botho Graef

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Mein Jüngster kam auf mich zu und klagte über Albträume. In einer Zeitschrift hatte er „gelesen“, dass Traumfänger dagegen helfen würden und bat mich, einen zu basteln. Und so habe ich also nun doch einen ersten ganz einfachen Traumfänger gezaubert, passend zum Namen meines Blogs. Und was schön ist: Der ist richtig schnell gemacht und erfüllt voll seinen Zweck! 🙂 

Zubehör

  • 3 kleine etwa gleichlange Stöcke
  • Etwas Bast / Geschenkband / Kreppband
  • Eine Paketschnur oder Wolle
  • Einen dickeren Bindfaden / Nähgarn
  • Federn, Perlen, etc. zum Dekorieren 

Bastelanleitung

1.) Aus den drei Stöcken wird ein Dreieck gebunden, dafür die Ecken jeweils fest mit Paketschnur zusammenbinden, möglich ist aber z.B. auch ein Fünfeck.

    2.) Wenn die Konstruktion stabil genug erscheint, den Bast / Kreppand die Seiten umwickeln. Die Enden bleiben frei.

      3.) Eine Aufhängung befestigen. Ich habe dafür dickeres Band im Landhauslook verarbeitet.

          4.) Mit Wolle oder Paketschnur oder ähnliches ein Netz gestalten, Anfang und Ende der Schnur gut verknoten


            5.) Jetzt gehts nur noch ans Dekorieren. Man kann verschiedene Perlen, Federn und was man so hat mit Hilfe eines Bindfadens an dem Dreieck bzw. der Grundkonstruktion befestigen. Farbe und Stil sind dabei natürlich individuell verschiedenen. Ich habe mich für eine schlichte Vatiante mit Federn (gabs in der Müller-Drogerie) entschieden.


              6.) Und fertig! 🙂


              7.) Irgendwo in Bettnähe befestigen…Wir haben den Traumfänger ans Fenster vom Kinderzimmer gehangen.

              PS: Dieser Traumfaenger dauert vielleicht eine halbe Stunde (wer etwas geschickter ist auch weniger), ist also schnell gemacht. Aufwendigere Varianten finden sich im Netz. 😉

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              Bestimmte Stimmungen sind bei mir manchmal mit Songs verbunden, meist sind es die Melodien, die mich gefangen nehmen, manchmal auch die Texte. Und dementsprechend kommt dann der passende Ohrwurm aus dem Nichts und bleibt eine Weile hängen…

              Wunderbar finde ich Anna Depenbusch, die aus meiner Sicht noch viel zu unbekannt ist.

              Sie singt schöne romantische Songs, ja Chansons, über die Liebe, das Leben und die damit verwobenen Unwegsamkeiten.

              Ich mag ihre Stimme, die Art der Intonation und die Art ihres Klavierspiels. 

              Als Ohrwurm bekomme ich manchmal den Song „Engel„, bei dem sie im zugehörigen Video beinahe selbst wie einer aussieht: unübertroffen wunderschön mit den langen wallenden Haaren und dem goldenen Kleid.

              Die Sendung „Inas Nacht ist ja auch schon seit jeher ein Format für kleine Schätze und dort spielte Anna Depenbusch „Kommando Untergang„. Der Auftritt war aus ihrer Sicht die Initialzündung für ihre Karriere. Das Lied ist sehr besonders, sehr bewegend und wie ich finde wunderschön komponiert .

              Anna Depenbusch scheint ja ein Faible oder zumindest eine Phase für Seefahrerthemen zu haben, denn bei „Leinen los“ greift sie das Thema gleich wieder auf – zwar ohne Video, aber irgendwie passend zu „Kommando Untergang“.

              Vielleicht sind nicht alle ihre Lieder was für jeden Tag. Was mich aber beeindruckt ist, wie präsent diese Frau ist und wir klar und prägnant ihre Songs sind.

              Aus meine Sicht: Wirklich eine Empfehlung!

              Zum Weiterstöbern: Die Webseite von Anna Depenbusch

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              meine CD… mit Gebrauchsspuren…

              Ich höre gerade mal wieder das Album „una mattina“ von Ludovico Einaudi und merke, dass ich das Euch sehr ans Herz legen möchte.

              Wirklich sehr selten kaufe ich mir eine ganze „Platte“ (für die jüngere Generation: das sind große schwarze Scheiben, wo Musik drauf ist 😉). Aber diese habe ich schon seit „Ziemlich beste Freunde“ und habe die Investition nie bereut, da sie immer mal läuft, wenn ruhige Momente dran sind… Allerdings wird sie selten direkt von CD, sondern meist vom Handy mit der Bluetooth-Box oder mit Kopfhörern angehört.

              Selbst Straßenmusiker haben inzwischen Einaudi im Programm, wie Christian Pommnitz (buchbar über „zart und zornig“), der immer mal mit seinem portablen Flügel – auch in Erfurt und Jena – unterwegs ist… Als ich letztens in Erfurt war, stand er ebenfalls vor der Krämerbrücke und ich hatte mir – passenderweise –  „una mattina“ gewünscht….

              Nochmal eine andere Klasse ist natürlich Einaudi selbst, der soviel Gefühl in jeden Anschlag legt, dass ich Gänsehaut bekomme. Wirklich gern wäre ich dieses Jahr zu einem seiner Konzerte gegangen. Dafür war ich bei Hans Zimmer… alles geht eben auch nicht… hm… trotzdem echt schade.

              Mir gefällt jedenfalls fast jeder Song und kann das auch gut nebenbei hören.

              Sein bekanntestes Stück ist natürlich „Una Mattina“ selbst.

              Ich mag auch sehr: „Ora“


              …und „Ancora“:


              … sowie „Divenire“, welcher fast mein liebster Song ist, allerdings von einem anderen Album…

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              Der Start in die Kulturarena-Saison hat begonnen: Gestern Abend war ich bei „Judith“ (von Friedrich Hebbel) zum Eröffnungs-Theater der Kulturarena… (…gerade erst schrieb ich einen Beitrag zu diesem wunderbaren 8-wöchigen Sommer-Theater-Kino-Konzert-Ereignis in Jena…)

              Erste Aktionen vor Beginn

              Es war angenehm warm draußen und die Stimmung in der Stadt entspannt. Um einen Sitzplatz zu reservieren, war ich zeitig da und hatte genug Zeit, um das Treiben zu beobachten, mit Nachbarn zu quatschen und so hin und wieder in mich hinein zu schmunzeln…

              Bereits vor Beginn des Stückes kamen die ersten Statisten auf die Bühne und es ging zur Sache. Einige waren als Soldaten verkleidet und standen provokativ vor dem Publikum. Wenig später wurde gespielt, wie eine Frau auf der Bühne verprügelt und diese unter ihrem Schreien in eine Ecke gebracht wurde… unerwartet an diesem lauen Sommerabend. Es war krass und irgendwie nicht ganz so, wie ich mir einen unterhaltsamen entspannten Abend vorgestellt hatte, den ich gerade dringend brauchte. Ich war also, bevor es überhaupt losging, wirklich im Zweifel, ob ich mir gerade mit dem Abendprogramm einen Gefallen getan hatte.

              Hohe Aktivität bereits 10min vor Beginn des Stückes

              Auch die letzten Jahre wurde immer schon vor Beginn gespielt, manchmal auch unter Einbezug der Theatergäste. Ich finde das generell gut…denn auf jeden Fall verkürzt es die Wartezeit….

              Der Inhalt des Stückes

              Ja, das Thema ist schwer: Glaube, Krieg, Hass, Hunger und Elend spielten die Hauptrollen und so passt das Thema sicher auch in die aktuelle Syrien-Thematik. Letzten Endes zeigte das Stück aber auch, dass selbst der größte Tyrann (Holofernes) ein Mensch mit sexueller Begierde ist und wie Judith aus dem gegnerischen Lager ihre weiblichen Waffen einsetzte, um ihn damit zur Strecke zu bringen.

              Weitere Infos könnt ihr dem Flyer entnehmen:


              Namensträger für Judith Holofernes

              Wer aufmerksam gelesen hat, hat es vielleicht schon bemerkt: Das Stück war für den Künstlernamen der Frontsängerin „Judith Holofernes“ von „Wir sind Helden“ der Ideengeber. Judith Holofernes, die dieses Jahr selbst am vorletzten Tag der Kulturarena auftritt, dürfte es sicher freuen, dass genau dieses Stück aufgeführt wird.

              Stimmung und Wirkung des Abends

              Der Abend war mal nicht ausverkauft, wie ich es sonst eher gewohnt bin, was vermutlich an der hohen Konkurrenz zum Folkfestival in Rudolstadt gelegen hat, aber vielleicht auch an dem schweren Thema per se. Dafür gab es gut Platz in den Sitzreihen.

              Gewundert hat mich, dass die Akustik so schlecht war. Ich saß im Rang, vierte Reihe und hatte vor allem zu Beginn Mühe die Schauspieler zu verstehen. Überhaupt fand ich den Start alles andere als gelungen. Zu lange brauchte ich, bis klar war, wer gerade von den Massen spricht, die gleichzeitig auf der Bühne waren. Ansonsten fand ich es kurzweilig, während meine Begleitung lieber geschlafen hätte…  Ob das die Regie, Moritz Schönecker, so geplant hat…?

              Am besten – und wirklich richtig gut – fand ich die musikalische Untermalung, die live von einer kleiner Band und einer Sängerin (Raphaëlle Brochet) mit einer wunderbaren eindringlichen Stimme zum besten gegeben wurde. Zwar wiederholten sich die Motive der Stücke, waren aber aus meiner Sicht passend und gaben der Szenerie einen orientalischen und klagenden Charakter.

              Die Schauspieler kamen dagegen durch die mangelnde Akustik für mich nicht so gut zur Geltung, es fehlte mir an Präsenz. Das Gefühl, das man irgendwann selbst TEIL der Bühne ist, stellte sich nicht wirklich ein, obwohl das Bühnenbild toll war. Hier ist sicherlich Spielraum nach oben  – da habe ich schon bessere Aufführungen an dieser Stelle erlebt, auch wenns viele gute Szenen gab.

              … Teil der Eröffnungsszene

              das Bühnenbild war echt gut gemacht

              …rechts in dem Glaskasten saß die Band einschließlich der Sängerin

                

              Trotz Kritik, fand ich es dennoch kurzweilig und hatte noch einen unterhaltsamen Abend. 

              ….Jetzt bin ich schon freudig gespannt auf das erste Konzert… 😊 

              Zum Programm und Ticketkauf der Kulturarena

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