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Archive for the ‘Kommunikation’ Category

Gerade am Anfang, in den ersten Wochen nach der Geburt, ist für die Mutter beim ersten Kind noch alles neu. 
Das Leben dreht sich schnell mal um 180 Grad. Da kommen auf einmal so viele Fragen auf, so viele Probleme und natürlich auch so viele Chancen, die man nutzen will und irgendwie will man es auch „richtig“ machen. Nur wie? Wenn doch nicht immer alles nach Plan läuft… und manche Vorschläge von nahen Personen oder selbst manche Bücher aus dem Mittelalter zu entstammen scheinen.

Dass es Sinn macht, sich mit anderen Müttern im besten Sinne auszutauschen, weiß jede erfahrene Mutter. Wie man aber den Kontakt zu Müttern bekommt, die nicht nur ihre Beckenbodenmuskeln trainieren wollen, sondern denen es um offenen Austausch mit Gleichgesinnten, Verständnis für die täglichen Herausforderungen, Problemlösungsstrategien und jede Menge Tipps und Anregungen geht…  – mit dem Ziel am Ende vielleicht eine entspanntere Mutter zu sein –  das wissen die Wenigsten ad hoc.

Anne Rockstroh bietet in Dresden einen ganz besonderen Kurs an, wo genau das möglich ist und Mütter endlich mal anders in Kontakt kommen, wo die Babys mit Spielideen und Liedern integriert werden und wo Mama merkt, hier bekomme ich mal ehrliche und wohlwollende Ratschläge und echte Erfahrungen zu hören und kann und darf mal von den eigenen Baustellen  berichten.

Aus meiner Sicht bräuchte es sowas in jeder Stadt und am besten mit so einer unglaublichen Leiterin wie die Anne es ist.

Also: Dies ist mein Tipp an alle gewordenen Muttis und eine volle Empfehlung!

Hier erfahrt ihr mehr zum Konzept des Kurses in Dresden: http://fabel-dresden.de/

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Manche Sachen bekommt man ja nur unter der Hand mit…. 😎
Wer schon immer mal Gerald Hüther live erleben wollte, hat am 25.11.2017 in Halle die Gelegenheit dazu. Der Hirnforscher spricht zum Thema „Das Geheimnis glücklicher Familien aus neurobiologischer Sicht“. 
Der Vortrag findet im Rahmen des Stiftungstages der Hans-Joachim-Maaz-Stiftung Beziehungskultur unter dem Tagungsthema „Beziehungskultur in Familien“ statt. Dazu sind weitere Vorträge von Psychologen, Ärzten, Philosophen usw. rund um das Thema Elternschaft und Kinder angedacht.

Mich spricht die „Tagung“ sehr an, weil ich mir gute Impulse für meine eigene Elternschaft erhoffe. Als Mutter merke ich doch auch immer wieder meine Begrenzung im Umgang mit bestimmten Themen. Klar, Bücher wie z.B. von Jesper Juul sind schon echt toll. Aber Live-Vorträge sind eben nochmal was anderes. Zumal man da ja häufig auch Fragen stellen kann.

Erwartet werden laut Webseite folgende Vorträge/Beiträge:

  • „Beziehungskultur in Familien“ (Hans-Joachim Maaz)
  • „Das Geheimnis glücklicher Familien aus neurobiologischer Sicht“ (Gerald Hüther)
  • „Frühkindliche Betreuung – Bindung und Stressregulation aus entwicklungsmedizinischer Sicht“ (Rainer Böhm)
  • „Rettet die Familie“ (Johannes Resch)
  • „Mütterliche Beziehungskultur“
 (Ulrike Gedeon-Maaz)
  • „Familien brauchen gute Väterlichkeit“
 (Matthias Stiehler)
  • Die Familie Sheridan – Der Film „In Amerika“ Beziehungskultur als Lebenskunstwerk (Otto Teischel)
  • Bericht zum Stiftungsprojekt „Fallsupervision in Kitas“
 (Sabine Stiehler
  • Projekt „Elternschule“ (Dagmar Schwarz)

Folgende Hinweise zur Anmeldung, habe ich noch auf der Webseite gefunden:

Die Teilnehmerzahl ist begrenzt und die Anmeldung ist online bis zum 25.10.2017 möglich und kostet pro Person 85€ (als Vollzahler, es gibt auch Ermäßigungen). Hier findet ihr weitere Informationen zur Stiftungstagung.

Ich habe mir eine Karte gesichert und bin schon sehr gespannt, auch wenn das Programm schon fast ein bisschen zu voll gepackt klingt. Aber mal sehen…

Und: Vielleicht treffe ich ja dort die eine oder den anderen von euch!
Wer mag… Weiterempfehlen ist erwünscht…

Hier zum Abschluss noch ein Video von Gerald Hüther zum Thema Eltern.

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Tipps zur Wahl

Ich möchte Euch noch ein paar Tipps und Gedanken zur Wahl mitgeben. Ein paar Stunden sind es ja noch, also nutzt die Zeit, um Euch zu informieren und zu entscheiden. Es folgen eine paar lokale Tipps für Jena und natürlich bundesweit gültige.

Hier werden die zehn Direktkandidaten für Jena zu bestimmten Themen befragt, allerdings sollte man bedenken, dass bereits  die Auswahl der Fragen immer auch eine Wichtung der Themen impliziert und damit ein bestimmtes Meinungsbild dominieren kann!  „Die Welt“, welche den Beitrag erstellte,  ist in privater Hand… Dennoch fand ich es informativ.

Zum Einfluss der Medien bei der Wahl habe ich heute auch einen herrlichen Beitrag von Volker Pispers angesehen und herzlich gelacht. Sehr schlau, was er so erzählt. Das sollte jeder gesehen haben.

Für die Zweitstimme, die die Zusammensetzung des Bundestages bestimmt, gibt der Wahlomat der Bundeszentrale für Politische Bildung erste Orientierung.

Für den zweiten Schritt schlage ich vor, sich bei drei „engeren“ Parteien die Wahlprogramme vorzunehmen und mit den eigenen Werten abzugleichen.

Mir hat das Ganze jedenfalls schon geholfen  und ich habe mich entschieden….

Also: Sei kein Schaf und gehe wählen!

Dies ist eine Karikatur, die Darstellung ist bewusst überzeichnet und muss nicht der Realität entsprechen!

Die AFD werde ich allerdings nicht wählen. Ich nenne mal ein paar Beispiele, warum ich diese Partei für mich ausgeschlossen habe:

  • Ich will nicht die DM zurück. Äh… übrigens genauso wenig wie die Ostmark.
  • Ich bin nicht dafür, dass die Gewerbesteuer abgeschafft wird, da sie eine wichtige Einnahmequelle der Gemeinden ist.
  • Ich habe nichts gegen Schwule und Lesben und wenn sie heiraten wollen… nur zu.
  • Ich bin für die Integration von Behinderten.
  • Ich finde es wichtig, dass das Verbrechen im Nationalsozialismus NIEMALS vergessen werden darf.
  • Ich finde es wichtig, dass eine Mutter selbst entscheiden kann, ob sie ihr Ungeborenes abtreibt. Und ich glaube, das macht keine Mutter einfach so aus Spaß und die wenigen, die das durch haben, die ich kenne, haben das nach großer Überlegung getan und intensiv abgewägt und haben selbst zum Teil immer noch damit zu tun.
  • Ich finde, auch Alleinerziehende sollen als Familie gelten dürfen.
  • Ich glaube, dass der Mensch mit der ganzen Industrie und den Abgasen durchaus einen Einfluss auf das Klima hat, sehr spürbar am  lokalen Klima in den Städten (ganz unabhängig von globalen Klimamodellen) (wer sich für globale Klimafragen interessiert und auf deutsche Forschungsergebnisse Wert legt, wird u.a. fündig bei Stefan Ramstorf (Pik Potsdam)
  • Ich bin auch nicht dafür, dass meine Kinder zur Bundeswehr gehen müssen. Das können Sie bitte selbst entscheiden, wenn sie erwachsen sind.
  • Ich bin schlicht und einfach für Demokratie!

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Du und ich

Ich stand am Zug und sah dich gehen
Nun halt ich deine Hand
Hab mich gesehnt dir zu begegnen
Der Traum ist Gegenstand

Wer hätt gedacht, an diesem Tag
Wie wir uns mal begegnen
Nicht nur ganz kurz – sondern sogar –
Für ein ganzes Leben

So steh ich hier und seh dich an
Und weiß nicht, wie ich’s sagen kann
Wie find ich Worte für all das
Was dich und mich umfasst?

Ein Schatz so groß – so reich beschenkt
Vom Schicksal gut bedacht
Ist eine Lust, die uns hier lenkt
Vom Tag bis in die Nacht

Es macht mich glücklich
Dir zu sagen, dass ich dich liebe
Ob mit Lachen oder Tränen
Wir haben uns – des Lebens Wiege

(Mai 2017)

 
Das Gedicht habe ich für eine meiner besten Freundinnen zur Hochzeit geschrieben. Ich hatte mir während der Vorbereitung zur Hochzeit überlegt, wie es sich wohl anfühlt, wenn man bei den vielen Eindrücken kleine Momente der Ruhe hat, in denen man in sich gekehrt ist und eigentlich nur denkt: Wow, was passiert hier gerade…?
In der Metrik hat das Gedicht einen kleinen Bruch, der aber beim Vortragen für mich mit der bestimmten Betonung dennoch stimmig ist.

Dass ich das Gedicht bei der Feier vor allen Gästen vortragen durfte (und mich getraut habe) und dass die Braut vor Rührung Tränen in den Augen hatte, hat mich sehr bewegt.
Es zeigt mir mal wieder mehr: Manchmal muss man einfach nur machen, selbst wenn es nicht ganz rund ist, und es passieren Dinge, die man nicht für möglich gehalten hätte.

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Ich bin gestern mal wieder mit der Musik von Coud-Atlas in Kontakt gekommen, die so eine besondere Stimmung inne hat, dass ich mich gleich an den Film und seine Aussagen erinnere. Und so schreibe ich jetzt, quasi einige Wochen später, nun doch noch etwas dazu.

Hier zunächst die Musik:

Wer mich gut kennt, weiß dass Einiges dagegen sprechen würde, dass ich mir diesen Film ansehe, aber es kam anders und so saß ich im Kino-Stuhl, mit Kuschelsitz natürlich ;-).  Ich wusste nicht, was mich erwartet, außer dass ich gutes Sitzfleisch brauche. Am Ende waren wir fast 4 Stunden im Kino, davon waren 3 Stunden Film, eine halbe Stunde Werbung und ca. 15-20min Pause. Trotzdem, und ich kann’s selbst fast nicht glauben, war ich enttäuscht, dass mitten drin eine Pause kam und der Film nicht weiter lief. Da ich sonst auch gern die Kino-Toilette überstrapaziere, will das schon echt was heißen.

Mein Eindruck?

Ich gehöre zur Fraktion der Befürworter des Films: Mir hat der Film sehr gut gefallen. Oft habe ich allerdings gedacht, dass er für einen 12-Jährigen (genehmigt ab U12)  stellenweise doch zu blutig ist. Ich plädiere ja generell sehr dafür, zu der üblichen Altersstaffelung noch eine Step „ab 14 Jahren“ anzubieten, aber das nur am Rande…

Werte machen „Cloud Atlas“ besonders

Warum ich den Film gut finde, kann ich klar benennen: Für mich ist es der Fokus auf die Werte im Leben, für die es sich lohnt zu kämpfen bzw. sich einzusetzen: Für Freiheit, Freundschaft und weg von Vorurteilen gegenüber Fremden. Und der Film hat auch gezeigt, dass man nicht zu naiv sein sollte, da manchmal der vermeintliche Freund der „Feind“ ist, wenn man genau hinsieht. Deutlich wurde darüber hinaus, dass gute Beziehungen häufig über Emotionen, über nonverbale Kommunikation (der Blickkontakt des Schwarzen) schon definiert werden.

Klarer Blick und Mut, neue Wege zu gehen

Manchmal bewegen sich die Menschen in einem über Jahrhunderte dauernden Raster der Gewohnheit, wie z.B. zum Thema Sklaverei, und hinterfragen bestimmte Dinge gar nicht mehr. Der Film zeigt, dass es lohnt, aus dem Gewohnten und Gelernten und sicheren Kontext auszubrechen, aus der scheinbaren perfekten Welt: diese in Frage zu stellen, Dinge und Verhalten in Frage zu stellen, um etwas Neues zu entdecken und Altes zu verändern. Eine Filmaussage zur Bedeutung des Einzelnen auf dem Weg der Veränderung war in etwa: „Manchmal ist man selbst mit seinem Engagement nur wie ein Wassertropfen, scheinbar unbedeutend, aber ohne diesen Wassertropfen gäbe es kein Meer.“

Es geht dabei aus meiner Sicht auch darum, über den Tellerrand zu sehen, um einen klaren Blick für wichtige Dinge und sich selbst zu bekommen. Schon bei „Matrix“ war diese Entscheidung mit der Pillenwahl ganz klar: Nämlich die Entscheidung dafür, zu sehen, was real ist, sich selbst zu erkennen und damit einem realen, emotionalen Leben zu folgen und nicht einer fiktiven Illusion hinterherzurennen.

Am Ende des Films blieb trotz einiger emotionaler Tiefschläge ein positives und auch etwas nachdenkliches Gefühl: Das Leben ist nicht perfekt. Aber es lohnt sich, es aktiv zu gestalten!

Hier findet Ihr den Trailer zum Film:

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Das ZDF bringt dieses Jahr einen großen Dreiteiler ins Fernsehen „unsere Mütter, unsere Väter“. Der Film spielt u.a. im Krankenhaus zur Zeit 1941-1945 und wird von teamworx für das ZDF produziert. Laut Buschfunk ist das die teuerste Produktion, die das ZDF je getätigt hat, mit über 10 Millionen Euro.

mehr Infos unter dem Filmmagazin „Negativ

Ich bin „durch Zufall“ hinter die Kulissen geraten und habe mich als Komparse neben vielen Soldaten in ein Krankenschwesteroutfit geworfen. Die Klamotten waren schon etwas „speziell“:

Komparsenoutifit

Komparsenoutfit im Film „Unsere Mütter, unsere Väter“

Allerdings fand ich im Gegensatz zu meinem letzten Dreh zum Märchenfilm „Brüderchen und Schwesterchen“ (vor mittlerweile 3 Jahren, lief mal wieder zu Weihnachten im Fernsehen) diesen Dreh sehr, sehr anstrengend, nicht nur wegen der düsteren Atmopshäre (Krankenhaus, schwarze Wände, verletzte Soldaten, entsprechende Geräusche), sondern auch, weil die Kommunikation im Filmteam gegenüber den Komparsen sehr schlecht und unkoordiniert war und viele Szenen sehr oft wiederholt wurden.

Wir als Komparsen standen die ganze Zeit am Dreh. Pausen gab es quasi nicht bis kaum, in 10 Minuten habe ich mein Mittag einnehmen müssen, weil die Schlange an der Ausgabe zu lang und der Dreh schon wieder weiter ging. Standardgetränke zwischendurch? Fehlanzeige. Ich habe mir ein Getränk während der Drehzeit erbettelt und auch zwischendurch diverse Snacks ergattern können. Wenigstens bin ich ein Typ, der fragt und dran bleibt. Schwierig ist es denen gefallen, die das einfach so hinnehmen.

Meine Aussage: „Komparse sind bessere Sklaven“ sehe ich damit mal wieder bestätigt.

Ich schätze leider auch, dass ich im Gegensatz zu meinem letzten Einsatz nicht richtig zu sehen sein werde, da zu viele Komparsen am Start waren und wir wirklich „nur“ klassisches Füllprogramm im Hintergrund darstellten, obwohl ich als eine der wenigen Frauen sehr lange vor Ort bleiben musste. Naja, ich bin mal wieder um eine Erfahrung reicher, die mir sagt: Ich muss das nicht (mehr) machen, nicht um jeden Preis. Also ich bin (vor)erst mal geheilt.

Der Dreh war übrigens an dem Tag in Zeitz in der alten Schule.

„Kennen gelernt“ habe ich vor Ort Katharina Schüttler, Miriam Stein, Götz Schubert und Henriette Richter-Röhl. Wobei ich fand, dass die Schauspieler zum Teil etwas schräg und distanziert drauf waren. Götz Schubert hat sich zwar mal „herabgelassen“ drei Worte mit mir zu wechseln, aber ich hatte das Gefühl, dass hier klar 2 Klassen bestehen bleiben sollten, also keine Offenheit seitens der Schauspieler da war. Das Drehteam war etwas lockerer drauf. Hm. Vielleicht hat die Atmosphäre doch mehr zu dem Verhalten beigetragen, als alle gedacht hätten (bei den vielen Schwerverletzen und dem schweren Thema) oder Schauspieler sind eigentlich gar nicht so kommunikativ…

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