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Als Wegbereiter des Impressionismus hat Turner schon Claude Monet zu seinen ersten wichtigen Bilder inspiriert, denn er spielte auffallend mit dem Licht in seinen Werken. Auf seinen berühmten Motiven sind z.B. Sonnenuntergänge zu bewundern und vor allem auch das Meer in all seinen Facetten.

Screenshot der Webseite vom "Kunsthaus Apolda"

Das Kunsthaus in Apolda zeigt einige seine Bilder unter dem Titel „Reisen mit William Turner“. Zu sehen sind Aquarelle und Radierungen aus dem Bury Art Museum.

Dauer der Ausstellung: 15. Januar bis 09. April 2012

Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag 10.00 – 18.00 Uhr (auch an Feiertagen)

Eintritt: Erwachsene: 5 Euro, ermäßigt: 4 Euro

Kunstaus Apolda

Bahnhofstraße 42
99510 Apolda/Thüringen
Telefon: +49 3644 51 53 64

Weitere Onlineartikel:

MDR Figaro

Focus Online

PS: Wer lieber gleich nach den Impressionisten Ausschau halten möchte, kommt noch bis zum 03.03.2012 nach Jena ins Stadtmuseum zur Ausstellung: Renoir bis Picasso (Erfahrungsbericht) oder Info.

 

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Bald steht das Wochenende an und ich denke an letztes Wochenende zurück.

Ich war inzwischen in der Ausstellung „Renoir bis Picasso“ im Jenaer Stadtmuseum „Göhre“, die vom Namen zwar mehr versprochen hat, aber dennoch wirklich sehenswert ist und ein schönes Ausflugspaket verspricht.

kreative Anregung im Stadtmuseum

Einige Bilder sind richtig schön, wie z.B. die Dame „Arletty“ aus dem Stadtviertel „Moulin Rouge“, die zig mal für diverse Künstler Modell stand und in Ihrer Zeit als bekannteste Frau in Paris galt. Bei dem Gemälde hat mich beindruckt, wie echt der Faltenwurf rüber kam. Ich hatte bei Betrachten das Gefühl, dass der gemalte Vordergrund vor einem echten Brokatstoff hing: wirklich faszinierend.

Moise Kisling: Arletty (1891), Foto vom Ausstellungsflyer

Aber es gibt auch weitere schöne Bilder, sowohl kubistische, impressionistische, pointellistische oder expressionistische. Monet ist allerdings mal wieder nicht dabei gewesen ;-). Picasso ist lediglich mit drei winzigen Zeichnungen vertreten, die ich erst mal suchen musste, insofern ist der Name der Ausstellung nicht wirklich gerechtfertigt….: Marketing!

Im Original wirklich sehr stimmungshaft fand ich auch das Bild von Theophile-Alexandre Steinlen „Les deux Parisiennes“ (1859), das auch im Flyer vertreten ist. Leider gab es davon keine Karte. Mit nur 10 Motiven fand ich das Angebot leider sehr dürftig.

Aber nichtsdestotrotz: Wer in großen Museen eher Panik bekommt, es etwas gemütlicher und familiärer mag und sowieso erkannt hat, dass man nicht 1000″ Bilder (siehe Louvre) verarbeiten kann, der ist hier im Jenaer Stadtmuseum genau richtig. Die Auswahl ist klein, aber fein.

Kinder sind übrigens kostenlos, was ich noch gar nicht wusste.

Genuss im Muesumscafe „Philisterium“

Im Anschluss waren wir im kleinen Cafe bzw. einer alten Weinstube des Stadtmuseums: Gefühlt war ich zum 1. mal dort. Es gibt dort nur 5 Tische, aber das macht nichts. Dafür wird man mit Gemütlichkeit wie in historischen Zeiten belohnt und kann in altdeutscher Art Weisheiten von den Wänden lesen oder alte Fotos ansehen. Wir hatten Glück und bekamen einen Tisch und ich noch mehr: Himbeertorte: Unglaublich lecker!!!

Hier gehts zum Cafe „Weinstube Philisterium“ im Stadtmuseum Jena…

Kreativ sein zu Hause

Viele Anregungen habe ich ich mitgenommen und zu Hause habe wir alle eine Mal-Session eingelegt-das war echt toll und ist als Abschluss einer Ausstellung sehr zu empfehlen. 🙂

Newsartikel zur Ausstellung.

Eintrittspreise und Infos zur Ausstellung

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Immer wieder unglaublich, was in Jena so möglich ist. Nach dem bewegenden Wochenende mit Rock gegen Rechts rund um Udo Lindenberg, Peter Maffay, Silly & Co. trumpft das Stadtmuseum mit hochkarätigen Künstlern der Malerei auf.

Die Ausstellung „Von Manet bis Renoir“ (ich berichtete, und nochmal) war schon extrem gut besucht, es bildeten sich Schlangen, was doch eher selten für ein Museum ist, zumindestens in Thüringen.

Jetzt freue ich mich sehr auf diese Ausstellung und muss mich derzeit entscheiden, wen ich denn als Begleitung mitnehme. Ob es dann wieder so voll wird, wird sich zeigen. Momentan herrschen ja eher Ausnahmezustände in diversen Geschäften…

Aber dies hier solltet Ihr Euch wirklich nicht entgehen lassen!!!

Dauer der Ausstellung: 04.12.2011 – 03.03.2012

Kontakt zum Museum: +49 (0) 3641 – 49 82 61

Öffnungszeiten:

Montag geschlossen
Dienstag 10 – 17 Uhr
Mittwoch 10 – 17 Uhr
Donnerstag 15 – 22 Uhr
Freitag 10 – 17 Uhr
Samstag 11 – 18 Uhr
Sonntag 11 – 18 Uhr

Zur Webseite des Stadtmuseums

Flyer zum Download (pdf)

Hintergrundbericht: Der lange Weg zur Ausstellung (OTZ)

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Kunstwerke, die es schaffen mich vom bloßen Foto aus der einfachen Druckausgabe der Tagespresse (OTZ) zu begeistern, sind für mich die große Kunst.
Dazu gehören die Werke von Susan Liebold, deren Glasstücke derzeit in der Otto-Schott-Villa in Jena zu sehen sind.

Mir fallen dazu Worte ein wie „grandios“, „zart leuchtend“ und „einzigartig“. Das ist ihre Kunst, die sie bereits mit 8 Jahren in der elterlichen Glaswerkstatt gelernt hat und die auf Burg Giebichenstein ihren professionellen Studienabschluss gefunden hat.

Abschluss hin oder her: Die Werke sprechen für sich, die aus meiner Sicht eine völlig neue Dimension aufmachen. Durch die Verknüpfung von Tradition und Moderne macht Susan Liebold diesen Beruf des Glasbläsers auf einmal unglaublich spannend und zeitgemäß. Besonders spannend ist der Fakt der gezeigten Exponate, dass diese im Dunkeln von selbst leuchten

Ihre Webseite zeigt bereits in kunstvollen Fotos einige Stücke von ihren schön(sten) Seiten. Ein Besuch lohnt sich bereits hier.

Die aktuelle Ausstellung bei freiem Eintritt macht es möglich, die Werke live zu betrachten. Sogar die Künstlerin ist zu sehen und/oder  zu sprechen, bei einer Führung, z.B. am 27.2. um 16 Uhr.

Nun möchte ich aber neben der Kunst noch eine 2. Ebene aufmachen, bezogen auf den Bereich Marketing: Denn im Zusammenhang fiel mir bei dieser Recherche etwas auf, dass nämlich so gut wie die PR von Susan Liebold ist, um so schlechter sich die von SCHOTT gestaltet, was mich verwundert bzw. erschrocken hat.

Da sponsort SCHOTT mit seinen Räumen Künstler und schafft es nicht einmal, die Kunstausstellung auf ihrer Webseite (zum Veranstaltungsort) zu bewerben? Obwohl das Thema mit Glas zu tun hat? … zumal SCHOTT „angeblich“ großes Interesse an der Künstlerin hatte…
Und dort steht auch nichts, von den derzeit veränderten Öffnungszeiten. Denn im Februar kann auch jeden Samstag der geneigte Kunstinteressent vorbei schauen. Schade, das erfuhr ich nur durch einen Anruf in der Villa selbst. Aber gerade dann haben ja die meisten Leute Zeit…
Und wenn sogar ein kurzer Beitrag im Fernsehen zu sehen ist, dann sollte es doch auch für die Webseite reichen. Naja, wer weiß….
Ich gehe jedenfalls noch hin! Das muss ich live sehen.

Der Filmbeitrag kam unter mdr und ist leider nicht mehr online.

 

Ausstellungsort:
Schott Villa
Otto-Schott-Strasse 13
07745 Jena

Anfahrtsskizze

Tel.: +49 (0 )36 41/6 81-5754

Dauer der Ausstellung: bis 23.04.2010

Öffnungszeiten:

Di-Fr: 13-17h

im Februar 2010 (testweise)
Sa: 13h-17h

Eintritt: frei

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Mit dem Bauhausjahr 2009 ist derzeit wieder eine Kunstausstellung in Jena, die sicher auch den einen oder anderen Nicht-Thüringer anlocken wird: Denn mit dem Russen Wassilli Kandinsky ist natürlich ein excellenter Wurf gelungen. Wer also am 18.09.2009 nicht das Kleingeld hat, zur Kandinsky-Ausstellungseröffnung ins Guggenheim Museum nach New York zu kommen, kann gern nach Jena fahren.

Was ich ganz spannend bei Kandinsky finde, ist, dass er anfangs wirklich noch expressionistische Züge hatte und immer mehr abstrahierte.

bei der Geliebten Gabriele Münter lebt sichs gemütlich...

Murnau, bei der Geliebten Gabriele Münter lebt sichs gemütlich...

In Murnau, nahe Ettal/Oberammergau im tiefsten Oberbayern fand er den noch expressionistischen Stil, den er als ein Mitgründer und Vertreter der Künstlergruppe des „BlauenReiter“s (1911) vertiefte  und ist damit auch im Lenbachhaus in München zu sehen, dem aus meiner Sicht sehenswertesten Museum Münchens.

Kandinsky 1908 Blick auf Murnau Quelle: http://www.flickr.com/photos/andreas_helke/53177844/

Kandinsky 1908 Blick auf Murnau Quelle: http://www.flickr.com/photos/andreas_helke/53177844/

Dieser Stil der Gruppe, mit Franz Marc als für mich bedeutesten Teil des „Blauen Reiters“, hat natürlich kaum was mit dem klassischen Bauhaus zu tun.

Ecken und Kanten

Ecken und Kanten

Der Ortswechsel in den trockenen Nord-Osten, der Weiterentwicklung und schließlich Berufung als Lehrer am Bauhaus in Weimar und Dessau spiegelte sich auch in seinen Bildern wieder, die immer mehr abstrahierten. Diese geometrischen Bilder, die wirken wie konstruiert auf einem Reißbrett, sind wohl diese, die die meisten heute als DEN Kandinsky im Kopf haben. Dieser Konstruktivismus führte auch zu einer neuen Künstlervereinigung, die „blaue vier“. Jawlensky, als weiterer Russe, sowohl Lyonel Feininger und Paul Klee (welcher zuvor auch Mitglied des „Blauen Reiter“s war) waren neben Kandinsky Teil dieser Gruppe. Spannend ist, dass zudem sowohl Klee als auch Feininger viel in Thüringen unterwegs waren.

Kandinsky abstrakt

Kandinsky - viel Geometrie

Vor einigen Jahren gab es im Romantikerhaus in Jena bereits eine kleine Klee-Ausstellung und in diesem Jahr dürfen wir uns in wenigen Tagen auch wieder auf eine erneute Ausstellung von Feininger-Werken im Kunsthaus Apolda freuen.  Aber dazu dann an anderer Stelle mehr…

Jetzt erst mal zu Kandinsky, zu sehen noch bis zum 22.11.2009!

… zur offiziellen Seite des Stadtmuseum

…der Flyer zur Kandinsky Ausstellung zum Download

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Nun ist es schon etwas her, dass ich die Ausstellung „Manet bis Renoir“ in Jena besuchen konnte. Es hat sich wirklich gelohnt.

Wenn ich jetzt so unbedarft zurückblicke, dann kommen mir einige Bilder ganz schnell wieder in Erinnerung: z.B. der Picasso an einer roten Wand- perfekt inszeniert.

Meine persönliche Überraschung der Ausstellung waren jedoch die Bilder von „Gustave Caillebotte“, der mir bisher, trotz meiner zig Ausstellungsbesuche an diversen Orten, noch nie bewusst begegnet war. Zwei Bilder von Caillebotte haben mich besonders fasziniert, jedoch nicht weil ich die Motive besonders spannend finde, das eher im Gegenteil. Aber die Umsetzung war so beeindruckend, dass ich mir beim Betrachten wirklich vorstellen konnte, dass mir das eine mal ein Mann entgegen läuft und dass ich beim zweiten Bild in einen echten Wald hinein blicke.

Diese Art von Bildern, bei denen ich beim Betrachten das Gefühl bekomme, dass ich selbst Teil der Situation werde, sind es, die mich derzeit am meisten faszinieren.

Wer also noch nicht in der Ausstellung war, dem empfehle ich sehr, sich vor diese Bilder zu stellen und sich in die Situation einzufühlen. Möglich ist die Besichtigung der Ausstellung noch bis zum 22.02.2009! Viel Spaß!

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Heute war ich echt dem klassischen „Trade-Off“ erlegen. Denn als ich heute 16.20h im Foyer des Stadtmuseums von Jena stand, erwartete mich folgendes Bild:

Stadtmuseum-Foyer

Diese Menschenmassen wollten alle in meine lang ersehnte Ausstellung „Von Manet bis Renoir“. Es kam tatsächlich zu einem Rückstau, der bis die Treppen hoch reichte – und kein Ende in Sicht.

Wer Jena am Sonntag gut kennt, weiß sehr gut, welchem Kontrast ich in diesem Moment ausgesetzt war…

Da ich aber auf einen gemütlichen und ruhigen Ausstellungsbesuch gehofft hatte, passte das überhaupt nicht zu meinem Sonntagsgemüt. Und so habe ich mich, da ich die Ausstellung ja genießen will, schweren Herzens entschieden: NEIN, das geht HEUTE für mich nicht.

So heißt es also noch hinfiebern auf den Tag, an dem es endlich so weit ist.

Hier gibts mehr Infos zur Ausstellung.

…und hier noch ein aktueller Beitrag von JenaTV, unserem Heimatsender 😉

Falls die Anzeige nicht funktioniert findet ihr das Video hier!

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