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Posts Tagged ‘Kandinsky’

Otto Niemeyer fing aus Langeweile an zu malen und zeigt mir erneut: Man muss es nur machen, wenn man was möchte.

Das Atelier – ein besonderer Ort

Sehr zu empfehlen ist der Besuch seines Wohnhauses in Lütten auf Usedom, das original erhalten mit seinem Atelier aufwartet.

Leider kommt man in die persönlichen Räume nur mit einer Führung (11h, 12h, 14h) hinein, aber es lohnt sich! Mein Tipp: Man sollte sich vor dem Start dieser unbedingt den Film ansehen (45min), „Der Strand ist meine große Geliebte“, der um die 1982 gedreht wurde und ihn zu Lebzeiten begleitet.

Mir fiel beim Ansehen des Filmes nur ein: „verkapptes Genie“. Aber eben wirklich fesselnd und der Film bringt die Stimmung so perfekt rüber, wie ich es nie geglaubt hätte. Also wirklich eine Empfehlung.

Der Stil des Malers erinnert mich zum Teil an die Worpsweder Ecke um Otto Modersohn, Eduard Köster etc.: expressive, zum Teil impressionistische Züge.

Einflüsse der Großen

Er hatte übrigens Kontakt mit Jawlensky und auch Kandinsky, nur reicht es bei ihm nie zu dem richtig großen Rum. Zu Lebzeiten hielt er sich sogar zum Teil mit Bootstouren für Touristen über Wasser. Dennoch merkt man die Einflüsse der großen Maler.

Kontakt zum Museum:

Telefon: 038375 20213

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Ja, zur Zeit habe ich die Qual der Wahl: Kandinsky-Ausstellung im Stadtmuseum Jena und/oder Feininger Austellung in Apolda im Kunsthaus?!

Beides ist Bauhaus und doch sehr unterschiedlich…

Kandinsky in Jena: 06.09-22.11.2009

Feininger in Apolda: 13.09.-20.12.2009

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Mit dem Bauhausjahr 2009 ist derzeit wieder eine Kunstausstellung in Jena, die sicher auch den einen oder anderen Nicht-Thüringer anlocken wird: Denn mit dem Russen Wassilli Kandinsky ist natürlich ein excellenter Wurf gelungen. Wer also am 18.09.2009 nicht das Kleingeld hat, zur Kandinsky-Ausstellungseröffnung ins Guggenheim Museum nach New York zu kommen, kann gern nach Jena fahren.

Was ich ganz spannend bei Kandinsky finde, ist, dass er anfangs wirklich noch expressionistische Züge hatte und immer mehr abstrahierte.

bei der Geliebten Gabriele Münter lebt sichs gemütlich...

Murnau, bei der Geliebten Gabriele Münter lebt sichs gemütlich...

In Murnau, nahe Ettal/Oberammergau im tiefsten Oberbayern fand er den noch expressionistischen Stil, den er als ein Mitgründer und Vertreter der Künstlergruppe des „BlauenReiter“s (1911) vertiefte  und ist damit auch im Lenbachhaus in München zu sehen, dem aus meiner Sicht sehenswertesten Museum Münchens.

Kandinsky 1908 Blick auf Murnau Quelle: http://www.flickr.com/photos/andreas_helke/53177844/

Kandinsky 1908 Blick auf Murnau Quelle: http://www.flickr.com/photos/andreas_helke/53177844/

Dieser Stil der Gruppe, mit Franz Marc als für mich bedeutesten Teil des „Blauen Reiters“, hat natürlich kaum was mit dem klassischen Bauhaus zu tun.

Ecken und Kanten

Ecken und Kanten

Der Ortswechsel in den trockenen Nord-Osten, der Weiterentwicklung und schließlich Berufung als Lehrer am Bauhaus in Weimar und Dessau spiegelte sich auch in seinen Bildern wieder, die immer mehr abstrahierten. Diese geometrischen Bilder, die wirken wie konstruiert auf einem Reißbrett, sind wohl diese, die die meisten heute als DEN Kandinsky im Kopf haben. Dieser Konstruktivismus führte auch zu einer neuen Künstlervereinigung, die „blaue vier“. Jawlensky, als weiterer Russe, sowohl Lyonel Feininger und Paul Klee (welcher zuvor auch Mitglied des „Blauen Reiter“s war) waren neben Kandinsky Teil dieser Gruppe. Spannend ist, dass zudem sowohl Klee als auch Feininger viel in Thüringen unterwegs waren.

Kandinsky abstrakt

Kandinsky - viel Geometrie

Vor einigen Jahren gab es im Romantikerhaus in Jena bereits eine kleine Klee-Ausstellung und in diesem Jahr dürfen wir uns in wenigen Tagen auch wieder auf eine erneute Ausstellung von Feininger-Werken im Kunsthaus Apolda freuen.  Aber dazu dann an anderer Stelle mehr…

Jetzt erst mal zu Kandinsky, zu sehen noch bis zum 22.11.2009!

… zur offiziellen Seite des Stadtmuseum

…der Flyer zur Kandinsky Ausstellung zum Download

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