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Archive for the ‘traumzeit’ Category

Mein Jüngster kam auf mich zu und klagte über Albträume. In einer Zeitschrift hatte er „gelesen“, dass Traumfänger dagegen helfen würden und bat mich, einen zu basteln. Und so habe ich also nun doch einen ersten ganz einfachen Traumfänger gezaubert, passend zum Namen meines Blogs. Und was schön ist: Der ist richtig schnell gemacht und erfüllt voll seinen Zweck! 🙂 

Zubehör

  • 3 kleine etwa gleichlange Stöcke
  • Etwas Bast / Geschenkband / Kreppband
  • Eine Paketschnur oder Wolle
  • Einen dickeren Bindfaden / Nähgarn
  • Federn, Perlen, etc. zum Dekorieren 

Bastelanleitung

1.) Aus den drei Stöcken wird ein Dreieck gebunden, dafür die Ecken jeweils fest mit Paketschnur zusammenbinden, möglich ist aber z.B. auch ein Fünfeck.

    2.) Wenn die Konstruktion stabil genug erscheint, den Bast / Kreppand die Seiten umwickeln. Die Enden bleiben frei.

      3.) Eine Aufhängung befestigen. Ich habe dafür dickeres Band im Landhauslook verarbeitet.

          4.) Mit Wolle oder Paketschnur oder ähnliches ein Netz gestalten, Anfang und Ende der Schnur gut verknoten


            5.) Jetzt gehts nur noch ans Dekorieren. Man kann verschiedene Perlen, Federn und was man so hat mit Hilfe eines Bindfadens an dem Dreieck bzw. der Grundkonstruktion befestigen. Farbe und Stil sind dabei natürlich individuell verschiedenen. Ich habe mich für eine schlichte Vatiante mit Federn (gabs in der Müller-Drogerie) entschieden.


              6.) Und fertig! 🙂


              7.) Irgendwo in Bettnähe befestigen…Wir haben den Traumfänger ans Fenster vom Kinderzimmer gehangen.

              PS: Dieser Traumfaenger dauert vielleicht eine halbe Stunde (wer etwas geschickter ist auch weniger), ist also schnell gemacht. Aufwendigere Varianten finden sich im Netz. 😉

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              Blicke zurück

              Ich bin erstaunt. Immer wieder. Wie das nur funktioniert. 

              Kaum empfange ich bestimmte Signale, Stimmungen, Reize, Worte, Gerüche, Musik usw. … schon denke ich an bestimmte Menschen. Zur Zeit sind es immer häufiger die verbliebenen. 

              …es gibt da eine grüne Wolle… 

              Einmal hatte mir meine inzwischen verstorbene Oma einen Pullover gestrickt. Das war von der Sache etwas besonderes, aber der Pulli war eben Giftgrün. Und drücken wir es so aus: Giftgrün war noch nie meine Lieblingsfarbe… Ich habe mich innerlich eine Weile an dem Pulli abgearbeitet, bis ich mich entschied – der ist nichts für mich – und ihn zurückgab. Verbunden hatte ich das mit dem Hinweis, dass ich ihn nicht tragen würde und es schade wäre, wenn er im Schrank vergammelt. Meine Oma hat sich dann aus der Wolle ein eigenes Exemplar angefertigt. Und jedes Mal, wenn ich sie damit sah, habe ich mich befreit und manchmal aber auch unsicher gefühlt, ob ich sie damit wohl gekränkt habe. Aber ich glaube, es war grundsätzlich ok. Nur hin und wieder hat sie gesagt: Weißt du noch… den hattest du mal…

              Meine Oma fehlt mir schon manchmal. Und so viele Briefe bekomme ich nun auch nicht mehr geschrieben.

              Und so kommt es wohl auch mit den Jahren, dass sich immer mehr Abschiede aneinanderreihen und damit die Bedeutung bestimmter Erinnerungen zunimmt. Und manchmal bin ich froh über solche Momente, wenn mich Trigger an eine andere Zeit erinnern lassen, die gut und besonders war. Und manchmal bin ich einfach nur traurig, dass diese Momente nicht mehr wieder kommen.

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              Bestimmte Stimmungen sind bei mir manchmal mit Songs verbunden, meist sind es die Melodien, die mich gefangen nehmen, manchmal auch die Texte. Und dementsprechend kommt dann der passende Ohrwurm aus dem Nichts und bleibt eine Weile hängen…

              Wunderbar finde ich Anna Depenbusch, die aus meiner Sicht noch viel zu unbekannt ist.

              Sie singt schöne romantische Songs, ja Chansons, über die Liebe, das Leben und die damit verwobenen Unwegsamkeiten.

              Ich mag ihre Stimme, die Art der Intonation und die Art ihres Klavierspiels. 

              Als Ohrwurm bekomme ich manchmal den Song „Engel„, bei dem sie im zugehörigen Video beinahe selbst wie einer aussieht: unübertroffen wunderschön mit den langen wallenden Haaren und dem goldenen Kleid.

              Die Sendung „Inas Nacht ist ja auch schon seit jeher ein Format für kleine Schätze und dort spielte Anna Depenbusch „Kommando Untergang„. Der Auftritt war aus ihrer Sicht die Initialzündung für ihre Karriere. Das Lied ist sehr besonders, sehr bewegend und wie ich finde wunderschön komponiert .

              Anna Depenbusch scheint ja ein Faible oder zumindest eine Phase für Seefahrerthemen zu haben, denn bei „Leinen los“ greift sie das Thema gleich wieder auf – zwar ohne Video, aber irgendwie passend zu „Kommando Untergang“.

              Vielleicht sind nicht alle ihre Lieder was für jeden Tag. Was mich aber beeindruckt ist, wie präsent diese Frau ist und wir klar und prägnant ihre Songs sind.

              Aus meine Sicht: Wirklich eine Empfehlung!

              Zum Weiterstöbern: Die Webseite von Anna Depenbusch

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              Ohrwurm der Woche we are the people…

              Bei bestimmten Songs bin ich echt prädestiniert für einen Ohrwurm. Mein Großer lässt seine Playlist gern hoch und runter laufen und ich kann mich dem nur marginal entziehen.

              Nun kam also „We are the people“ von Empire of the Sun. Und ich liebe diesen Song, muss den laut hören, mitsingen und springe meistens durch die Wohnung dabei. 😊

              Der Vollständigkeit halber hier noch das Video, auch wenn ich davon ausgehe, dass den Song jeder kennt, der irgendwie im Netz unterwegs ist…

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              Ich freue mich ja immer über AHA-Effekte, zum Beispiel wenn ich eine Band kennenlerne, die ich eigentlich kenne, aber eben nur eigentlich.
              „The Corrs“ ist so eine, von der ich zig Songs mal irgendwann gehört habe, den Namen auch, aber das bis dato nicht zusammengebracht hatte.

              Da bei youtube einfach mal Songs durchlaufen, bin ich nun also doch über diese Band gestolpert, die mit ihrem üppigen Pop, dem irischen Einschlag und der wunderbaren Stimme so melodisch daher kommt.

              Was ich echt nicht gedacht hätte, dass diese komplett aus Geschwistern besteht, die seit über 20 Jahren in Irland am Start sind, als Gruppe eine längere Pause eingelegt haben und wohl seit 2015 wieder gemeinsam Musik machen. Als ich einige ihrer Videos das erste mal gesehen hatte, habe ich bei den perfekten Frauen stattdessen irgendwie eine Casting-Band assoziiert: Aber da habe ich mich wohl geirrt…

              Nun aber zur Musik: Mir gefallen die Unplugged-Versionen richtig gut. 😊

              Besonders schön finde ich derzeit die Songs: 

              „Only when I sleep“ (Dauerohrwurm)

              „Radio“

              Und natürlich ihre Version von „summer wine“, gemeinsam mit Bono (für die Jüngeren, das ist der Sänger der Band U2, die mal Stadien gefüllt hat und DIE Band der 80er war…)

              Hier noch das gesamte unplugged-Konzert zum Durchhören:

              Und wer von Euch U2 wirklich nicht kennt: Der Song „with or without you“ ist ganz großes Kino!!

               

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              Picknick zu Hause….

              Klar, in der Natur im Grünen ist Picknick immer ein Traum. Heute hat es einfach mal zu Hause stattgefunden. Mein Jüngster hatte eine Höhle mit mir gebaut und wollte sie zum Abendessen nicht gleich wegräumen. Also habe ich spontan das Essen in die Höhle verlagert und wir beide haben uns eingemummelt und er war mehr als zufrieden und ich … natürlich auch. Das sind wohl die kleinen Momente im Alltag mit Kindern, die es besonders liebenswert machen. 😊

              Picknick in der „Höhle“

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              meine CD… mit Gebrauchsspuren…

              Ich höre gerade mal wieder das Album „una mattina“ von Ludovico Einaudi und merke, dass ich das Euch sehr ans Herz legen möchte.

              Wirklich sehr selten kaufe ich mir eine ganze „Platte“ (für die jüngere Generation: das sind große schwarze Scheiben, wo Musik drauf ist 😉). Aber diese habe ich schon seit „Ziemlich beste Freunde“ und habe die Investition nie bereut, da sie immer mal läuft, wenn ruhige Momente dran sind… Allerdings wird sie selten direkt von CD, sondern meist vom Handy mit der Bluetooth-Box oder mit Kopfhörern angehört.

              Selbst Straßenmusiker haben inzwischen Einaudi im Programm, wie Christian Pommnitz (buchbar über „zart und zornig“), der immer mal mit seinem portablen Flügel – auch in Erfurt und Jena – unterwegs ist… Als ich letztens in Erfurt war, stand er ebenfalls vor der Krämerbrücke und ich hatte mir – passenderweise –  „una mattina“ gewünscht….

              Nochmal eine andere Klasse ist natürlich Einaudi selbst, der soviel Gefühl in jeden Anschlag legt, dass ich Gänsehaut bekomme. Wirklich gern wäre ich dieses Jahr zu einem seiner Konzerte gegangen. Dafür war ich bei Hans Zimmer… alles geht eben auch nicht… hm… trotzdem echt schade.

              Mir gefällt jedenfalls fast jeder Song und kann das auch gut nebenbei hören.

              Sein bekanntestes Stück ist natürlich „Una Mattina“ selbst.

              Ich mag auch sehr: „Ora“


              …und „Ancora“:


              … sowie „Divenire“, welcher fast mein liebster Song ist, allerdings von einem anderen Album…

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