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Archive for the ‘traumzeit’ Category

Ein wunderbarer Zeichentrickfilm … 8 Minuten… über das Leben, geprägt von Schule und Arbeit…

Selten teile ich etwas, was über die soziale Medien schwappt… hier MUSSTE ich es tun… Es geht um Leben und Liebe… einfach wundervoll!

CGI Animated Short Film HD: „Alike Short Film“ by Daniel Martínez Lara & Rafa Cano Méndez

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Endlichkeit. Was zählt?

Ich frage euch: Wenn ihr auf dem Sterbebett liegt und zurück blickt, was soll dann sein?

Möchtet ihr ein Leben gelebt haben, das ihr nur hattet, weil jemand das von euch erwartet hat? Obwohl ihr eigentlich immer doch so gern…?

Oder möchte ihr zurück blicken und sagen: Ja, ich bin zufrieden – das war mein Leben, waren meine Entscheidungen, die ich mit Lust und Freude getragen habe, auch wenn mich vielleicht ab und an etwas Schmerz begleitet hat. So war ich doch immer ICH. Ich war der, der ich sein wollte. Ich habe das getan, was mir entsprochen hat…

Was macht dich glücklich? Eine Traumreise.

Komm mit auf die Reise: Sieh dich als alten Menschen… du liegst auf dem Bett und es ist still. Momente der Erinnerung ziehen vorbei. Du bist in Gedanken und im Gefühl. Ein Lächeln liegt auf deinem Gesicht und du bist zufrieden. Du spürst, dass du dein Leben gelebt hast und deine Chancen wahrgenommen hast.

Was ist es, was dich so glücklich machen wird? 

Nutze einfach jetzt 5 min… nimm Zettel und Stift… und schreibe deine Antwort auf. Denn das hilft dir, dein Leben bewusster zu leben. Mach das einfach. Lass alles andere liegen und nimm dir die 5min nur für dich.  Weil du es wert bist. Jetzt.

Die Zeit rinnt durch unsere Hände. Durch deine und meine.

Menschen gehen aus unserem Leben, so viel schneller als gedacht… und lassen uns zurück. Mit dem Blick auf uns. Das Leben zu nehmen, wie es ist und es aber auch so zu gestalten, so gut wie wir es gerade vermögen.

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Kommt der Herbstblues? Liegt es an den kürzer werdenden Tagen? Der Song „tearing me up“ hat sich jedenfalls bei mir festgebissen. Ich habe ihn nur einmal gehört und danach lief er in der Dauerschleife. Hm… wenn ich mich also so beobachte, dann verstehe ich, warum er im Dezember 2016 einen Grammy bekam…

Besonders schön finde ich den Gesang, der bei dieser Variante nach 1:40 min einsetzt. Irgendwie mag ich aber auch dieses Video, auch wenn das gar nicht das Original ist. 

Es ist wie ein Schweben durch die Nacht. Scheinbar ohne Ziel. Unter freiem Himmel. Mitten im Strom der Lichter der Stadt. Momente festhalten. Träumen. Und dann wieder weiter ziehen. 

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Wir haben uns entschieden, mit unserem Jüngsten (4 Jahre) einen Teil des Rundweges um die Talsperre Diemelsee (Hochsauerland) zu laufen (es folgt noch der Bericht der Route). Dabei war uns nicht klar, wie weit das sein würde. 

Das Herbstwetter erfreute uns aber mit milden Temperaturen und bunten Farben. Zudem hatten wir Zeit und Lust und zur Not einen Rücken zum Tragen. Ein schönes Ziel war die Abkürzung mit der Fähre, die uns wieder zurück nach Heringhausen bringen sollte.

Letzten Endes war der Weg doch länger als geplant. Ich hatte zuvor mit 6 km geliebäugelt, es wurden etwa 10 km. Ich gebe zu, eine kürzere Strecke wäre mir lieber gewesen und in manchen Momenten wusste ich nicht, ob wir den Weg ohne Gequengel unseres Jüngsten schaffen würden. Aber es war gut machbar. Das hat mich gleichzeitig erstaunt und doch mein Gefühl bestätigt. Manchmal habe ich den Eindruck, dass Kinder mehr Energie als Erwachsene haben, aber gelernt ist bei mir dennoch der Satz: „Der ist doch noch so klein, der kann noch nicht so lange laufen“. Das stimmt allerdings nicht. Denn immer, wenn wir es wagen und selbst gut dabei sind, wird offensichtlich, dass viel mehr geht, als wir selbst denken und zwar indem wir das Kind integrieren. Und das erfordert, das Kind wahr zu nehmen und auch in seinem Sinne zu handeln. Denn möglich war diese Strecke, weil wir uns keinen Stress gemacht haben und bei kindgerechtem Tempo (2-3km/h) mit Lust und Laune voran gegangen sind (Vorbild), inklusive vieler Entdeckerpausen (Spiel). Dadurch war für uns Erwachsene klar: Wir werden langsam machen und uns auf den Moment einlassen müssen. Das hat auf jeden Fall bei mir dazugeführt, dass ich von meinem Tempo mal runter gekommen bin. 

Der Kleine hat gut durchgehalten, weder geweint noch getobt und musste auch nicht getragen werden. Zwar fragte er dann doch irgendwann, ob wir uns wohl verlaufen hätten, aber das Ziel (die Fähre) war klar und verlockend. Dazu haben wir den Fokus auf das Hier und Jetzt gelegt. 

Und da gab es allerhand zu entdecken: 

Wir haben Unmengen Pilze bewundert, ein paar gesammelt und nicht wenige sind der „Pilzpatsche“ (wohl abgeleitet von Fliegenklatsche) zum Opfer gefallen. Die Pilze waren, wenn ich es mir überlege, das tragende Element dieser Tour gewesen: Wir sind wie Christoph Columbus von einem Pilz zum nächsten gelaufen, jeweils begleitet mit euphorischer Entdeckerfreude “ Noch-einer!“
Aber es gab nicht nur Pilze… Eine Nacktschnecke wurde freundlicher Weise mit einem Blatt vor zu hoher Sonneneinstrahlung geschützt und wir haben auf einer Bank die Wegzehrung eingenommen und danach gleich das Zuviel an Wasser in der Wiese entsorgt. Beim Laufen wurde mit einem Stock die Erde gepflügt und die passende Säh-Maschiene hat Rillen in den Boden gefräst. Wir haben einen Spielplatz getestet, Steine ins Wasser geworfen und über Angelmethoden – „der hat zwei Tiefseeangeln!“ – gefachsimpelt, und sind mit den Füßen durchs Laub gewuschelt….
Alles in allem war es eine sehr erlebnisreiche Zeit und auch im Rückblick in dieser Art mit Kind wunderbar erlebbar. 


Der Schlüssel des guten Tages war unserer Wille, das gemeinsam zu schaffen, unsere Lust auf Natur und Bewegung, eine gewisse Gelassenheit und der Fokus aufs Kind. Zudem haben wir in keinem Moment „du musst“ gesagt und Zwang ausgeübt. Wir sind so rangegangen, dass wenn es nicht mehr gehen würde, eine Lösung gefunden wird – und wenn dann einer das Auto holt oder das Kind getragen wird… 

Damit möchte ich allen Eltern junger Kinder Mut zusprechen: 

Traut euren Kindern mehr zu! Die schaffen das schon! Und wenn ihr so was plant, dann natürlich Schritt für Schritt steigern. 😉

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Mein Jüngster kam auf mich zu und klagte über Albträume. In einer Zeitschrift hatte er „gelesen“, dass Traumfänger dagegen helfen würden und bat mich, einen zu basteln. Und so habe ich also nun doch einen ersten ganz einfachen Traumfänger gezaubert, passend zum Namen meines Blogs. Und was schön ist: Der ist richtig schnell gemacht und erfüllt voll seinen Zweck! 🙂 

Zubehör

  • 3 kleine etwa gleichlange Stöcke
  • Etwas Bast / Geschenkband / Kreppband
  • Eine Paketschnur oder Wolle
  • Einen dickeren Bindfaden / Nähgarn
  • Federn, Perlen, etc. zum Dekorieren 

Bastelanleitung

1.) Aus den drei Stöcken wird ein Dreieck gebunden, dafür die Ecken jeweils fest mit Paketschnur zusammenbinden, möglich ist aber z.B. auch ein Fünfeck.

    2.) Wenn die Konstruktion stabil genug erscheint, den Bast / Kreppand die Seiten umwickeln. Die Enden bleiben frei.

      3.) Eine Aufhängung befestigen. Ich habe dafür dickeres Band im Landhauslook verarbeitet.

          4.) Mit Wolle oder Paketschnur oder ähnliches ein Netz gestalten, Anfang und Ende der Schnur gut verknoten


            5.) Jetzt gehts nur noch ans Dekorieren. Man kann verschiedene Perlen, Federn und was man so hat mit Hilfe eines Bindfadens an dem Dreieck bzw. der Grundkonstruktion befestigen. Farbe und Stil sind dabei natürlich individuell verschiedenen. Ich habe mich für eine schlichte Vatiante mit Federn (gabs in der Müller-Drogerie) entschieden.


              6.) Und fertig! 🙂


              7.) Irgendwo in Bettnähe befestigen…Wir haben den Traumfänger ans Fenster vom Kinderzimmer gehangen.

              PS: Dieser Traumfaenger dauert vielleicht eine halbe Stunde (wer etwas geschickter ist auch weniger), ist also schnell gemacht. Aufwendigere Varianten finden sich im Netz. 😉

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              Blicke zurück

              Ich bin erstaunt. Immer wieder. Wie das nur funktioniert. 

              Kaum empfange ich bestimmte Signale, Stimmungen, Reize, Worte, Gerüche, Musik usw. … schon denke ich an bestimmte Menschen. Zur Zeit sind es immer häufiger die verbliebenen. 

              …es gibt da eine grüne Wolle… 

              Einmal hatte mir meine inzwischen verstorbene Oma einen Pullover gestrickt. Das war von der Sache etwas besonderes, aber der Pulli war eben Giftgrün. Und drücken wir es so aus: Giftgrün war noch nie meine Lieblingsfarbe… Ich habe mich innerlich eine Weile an dem Pulli abgearbeitet, bis ich mich entschied – der ist nichts für mich – und ihn zurückgab. Verbunden hatte ich das mit dem Hinweis, dass ich ihn nicht tragen würde und es schade wäre, wenn er im Schrank vergammelt. Meine Oma hat sich dann aus der Wolle ein eigenes Exemplar angefertigt. Und jedes Mal, wenn ich sie damit sah, habe ich mich befreit und manchmal aber auch unsicher gefühlt, ob ich sie damit wohl gekränkt habe. Aber ich glaube, es war grundsätzlich ok. Nur hin und wieder hat sie gesagt: Weißt du noch… den hattest du mal…

              Meine Oma fehlt mir schon manchmal. Und so viele Briefe bekomme ich nun auch nicht mehr geschrieben.

              Und so kommt es wohl auch mit den Jahren, dass sich immer mehr Abschiede aneinanderreihen und damit die Bedeutung bestimmter Erinnerungen zunimmt. Und manchmal bin ich froh über solche Momente, wenn mich Trigger an eine andere Zeit erinnern lassen, die gut und besonders war. Und manchmal bin ich einfach nur traurig, dass diese Momente nicht mehr wieder kommen.

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              Bestimmte Stimmungen sind bei mir manchmal mit Songs verbunden, meist sind es die Melodien, die mich gefangen nehmen, manchmal auch die Texte. Und dementsprechend kommt dann der passende Ohrwurm aus dem Nichts und bleibt eine Weile hängen…

              Wunderbar finde ich Anna Depenbusch, die aus meiner Sicht noch viel zu unbekannt ist.

              Sie singt schöne romantische Songs, ja Chansons, über die Liebe, das Leben und die damit verwobenen Unwegsamkeiten.

              Ich mag ihre Stimme, die Art der Intonation und die Art ihres Klavierspiels. 

              Als Ohrwurm bekomme ich manchmal den Song „Engel„, bei dem sie im zugehörigen Video beinahe selbst wie einer aussieht: unübertroffen wunderschön mit den langen wallenden Haaren und dem goldenen Kleid.

              Die Sendung „Inas Nacht ist ja auch schon seit jeher ein Format für kleine Schätze und dort spielte Anna Depenbusch „Kommando Untergang„. Der Auftritt war aus ihrer Sicht die Initialzündung für ihre Karriere. Das Lied ist sehr besonders, sehr bewegend und wie ich finde wunderschön komponiert .

              Anna Depenbusch scheint ja ein Faible oder zumindest eine Phase für Seefahrerthemen zu haben, denn bei „Leinen los“ greift sie das Thema gleich wieder auf – zwar ohne Video, aber irgendwie passend zu „Kommando Untergang“.

              Vielleicht sind nicht alle ihre Lieder was für jeden Tag. Was mich aber beeindruckt ist, wie präsent diese Frau ist und wir klar und prägnant ihre Songs sind.

              Aus meine Sicht: Wirklich eine Empfehlung!

              Zum Weiterstöbern: Die Webseite von Anna Depenbusch

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