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Archive for the ‘kulinarisches’ Category


Heute kam ich in den Genuss eines selbstgebackenen Kuchens (vielen Dank! 😊) und auch wenn ich den nicht zubereitet habe, möchte ich den Euch sehr empfehlen. 

Der Kuchen ist süß, saftig und durch die Pflaumen gleichzeitig etwas säuerlich. 

Die Basis bildet ein Mürbeteig, auf dem eine Füllung mit Mandeln gebracht wurde. Die Mandeln sind zum Teil noch stückig und geben ein schönes Bissgefühl. Die Decke besteht aus einem Belag von saftigen Pflaumen.

Ingesamt ist der Kuchen wirklich sehr sehr lecker und ein Stück reicht völlig aus, um den Hunger auf Süßes zu stellen.

Das Rezept stammt von Jamie Oliver aus dem Buch „jamie’s kitchen„, Seite 295. Leider darf ich das aus Urheberrechtsgründen hier nicht veröffentlichen. Aber vielleicht habt ihr ja eine Gelegenheit in das Buch mit den vielen schönen Rezepten zu schauen… Es lohnt sich!


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Erfurt ist immer wieder einen Ausflug wert. An manchen Stellen hat die Stadt sogar italienisches Flair. Dabei gibt es neben dem Dom gefühlt unendlich viele Cafés und fast genauso viele Kirchen… schöne alte Häuser und jede Menge nette Möglichkeiten, sein Geld unter die Leute zu bringen.

Meine absolute Lieblingsecke ist die Krämerbrücke. Dies ist eine alte Brücke, unter der die Gera fließt, die komplett mit Fachwerkhäusern bebaut ist. In den Erdgeschossen sind viele Geschäfte, v.a. mit Künstler- und Handwerkswaren, zu finden. In den Obergeschossen befinden sich die Wohnungen der Besitzer. Ich war als Kind mal in einer solchen Wohnung und erinnere mich noch gut an den verwinkelten und engen Bau, was ich als sehr gemütlich und urig empfunden habe.

Das beste Eis und Pralinen

Wenn ich nach Erfurt fahre, ist ein Besuch bei der Goldhelm-Schokoladenmanufaktur auf der Krämerbrücke geradezu Pflicht. Die Besitzer stellen leckere Pralinen und Schokoladen her. Später kam Eis dazu – bei dieser Qualität und dem Geschmack kann – wie ich finde – jeder Italiener einpacken.

Mein Lieblingseis ist und bleibt „Brückentrüffel“, ein ganz dunkles Schokoladeneis: lecker!!! Zu jedem Eis bekommt man übrigens einen hausgemachten Brückentrüffel obendrauf – eine Praline mit einem sehr hohen Kakaoanteil und einer festeren Konsistenz, die im Mund dann langsam zerschmilzt… Hhhmm…

Gestern habe ich noch das vegane Erdbeersorbet probiert, was auch lecker war – in Kombination mit der Schokoladenvariante.  Noch besser finde ich aber die Sahneeis-Variationen, z.B. das Cassiseis mit Balsamico.

Neben dem Eis lohnt sich aber auch ein Besuch des niedlichen Lädchens… denn wer auf besondere Pralinen und allerlei Leckerem aus Schokolade steht, wird sich dort wie im Paradies vorkommen… jedenfalls  geht es mir immer so 😊

Goldhelm- Eisverkauf, direkt auf der Krämerbrücke

Auszug der Eisauswahl bei Goldhelm…

…hhmmm…lecker!

Eingang zum zweiten Laden… hinter der Krämerbrücke

anregende Präsentation

die Entscheidung fällt immer schwer…

Schokolade mit Holunder… schön als Geschenk zum Geburtstag 👍

Oase inmitten des Zentrums

Wer sich in Erfurt durch die großzügige Innenstadt mit unzähligen Geschäfte treiben lässt und nach etwas Entspannung sucht, könnte sich also mit einem Eis von Goldhelm direkt hinter die Krämerbrücke setzen. Die Wege dorthin sind etwas versteckt. 

In diesem hinteren Bereich gibt es mehrere direkte Zugänge zum Wasser, Cafés und Restaurants und einen sehr schönen Spielplatz mit Wasserspielplatz. Also ein kleines Handtuch dabei zu haben lohnt sich – nicht nur für die kleinen Urlauber.

einer der Zugangswege zum hinteren Bereich der Krämerbrücke

chillen an der Gera

Gera und Hinteransicht der Krämerbrücke

zig Möglichkeiten zum Entspannen

Biergarten hinter der Krämerbrücke

großzügiger Spielplatz mit Matschecke

Mein Café-/ Restauranttipp

Hinter dem Spielplatz, etwas versteckt, ist ein kleines Café, das Füchsen, wo derzeit eine Freundin von mir kocht und bäckt. Es gibt leckeren ausgefallen Kuchen, auch vegane Varianten und diverse herzhafte Gerichte. Auf der Facebookseite werden häufig die aktuellen Gerichte beworben. Sehr lecker sind auch die Desserts, die man im Glas als Mitbringsel erwerben kann. Der Kaffee ist auch top und die Inneneinrichtung ist im hellen Landhausstil gehalten, dekoriert mit Werken regionaler Künstler. Manchmal finden sogar kleine Konzerte statt. Ich finde das ist ein superschönes Gesamtpaket und eine echte Empfehlung!

das Füchsen – schönes Café und Restaurant in Erfurt

im Füchsen…

Freisitz im Füchsen

Übernachten auf der Krämerbrücke

Seit neuestem gibt es auch die Möglichkeit, ganz offiziell in einem der Fachwerkhäuser der Krämerbrücke zu wohnen. Machbar wird dies in schönen Ferienwohnungen vom Krämerhaus. Das würde ich am liebsten selbst mal ausprobieren.

Eingang zu den Ferienwohnungen

Flyer Ferienwohnung


….vielleicht könnte ich euch ja anregen, bei Eurem (nächsten, ersten) Erfurt-Besuch diese schöne Ecke mal zu besuchen… 😊

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Ein Vorteil Routinen zu ändern ist, dass man neue Wege geht und vom Alltag abweichende Erlebnisse hat. Das kann man ja auf alle Lebensbereiche ausdehnen… Für mich sind es häufig die kleinen Dinge, die sich wie ein Feuerwerk empor heben.

Ich habe heute schon mittags Schluss gemacht und bin spontan auf dem Weg zur Bibliothek im Bistro Alibaba eingekehrt.
Hier war ich seit Ewigkeiten nicht mehr…

Mein Essen heute:

Fataeyr – gemischt – mit Salat für 6€

Fataeyr mit viel Salat


Fataeyr sind Teigtaschen, die nach Wahl mit Spinat, Hackfleisch (orientalisch gewürzt) und Schafskäse (inkl.Tomate) gefüllt sind. Das sind eigentlich drei Stück von einer Sorte, ich habe mir die einfach mischen lassen…

Also bestellt und dann draußen einen Platz mit einem Hauch Sonne direkt an der Straße erwischt  – gefühlt wie in Italien … kurz warten …und los gehts!

Der Teig der Fataeyr ist schön weich, mit leichtem Biss in den Ecken…warm… die Füllung angenehm temperiert und die Schafskäsevariante zerfließt regelrecht im Mund, einfach nur lecker!
Geschmacklich sind alle top, aber das Hackfleisch-Fataeyr ist für mich heute der Höhepunkt mit den enthalten Gewürzen und den Kräutern. Ich esse ja wenig Fleisch und versuche auch Milchprodukte zu reduzieren… aber das hier ist einfach zu gut!

Oh nein! Gleich aufgegessen…


Bistro Alibaba

Für alle, die noch nie hier waren, kommen jetzt ein paar Impressionen und Infos vom/zum Bistro.

Eingang zum Bistro Alibaba

Alibaba Innenansicht

Selbstbedienung

sehr freundliches Ambiente

Öffnungszeiten Alibaba in Jena

 

Hier gehts direkt zur Speisekarte.

Man kann ab 20€ – innerhalb von Jena – per Telefon bestellen. Die Lieferung dauert zuweilen etwas länger als angekündigt und jedes Gericht ist pauschal 1€ teurer. Entscheidend finde ich schlussendlich neben dem Essen die Atmosphäre: Die Besitzer sind sehr nett und auf mich wirkt es angenehm familiär. 

Kontakt:
03641/448642
Lutherstraße 3a, Jena

Öffnungszeiten
Montag-Freitag 10-22 Uhr
Samstag 12-22 Uhr
Sonntag geschlossen

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Eigentlich müsste man ja nur sagen: Das ist ein Mindesthaltbarkeitsdatum und kein Maximalhaltbarkeitsdatum.

Wie oft höre ich den scheinbar alles auszusagenden Satz: „Das ist abgelaufen!“ Was eigentlich heißen soll: „Igitt, das kannst du nicht mehr essen, das musst du gleich wegschmeißen, am besten ungeöffnet – wegen der Keime“…
Früher war ich selbst so. Ich glaube der Wandel ging irgendwann mit Naturjoghurt los, ohne Zusätze. Der hält sich gefühlt ewig. Am Anfang habe ich ihn erstmal noch gegessen, wenn er nur 1 Tag „drüber“ war und heute sind es auch schon mal 1-2 Monate.

…ich finde leider immer mal im Kühlschrank Dinge, die im Überangebot vergessen wurden… 😳

Zuletzt war es die „DDR-Rote-Grütze“. Ich habe erst im 2. Moment das Datum verarbeitet. 5.2.2017., da war es bereits der 4.3., also 4 Wochen, konkret 27 Tage „drüber“. Ich habe echt überlegt, den Becher gleich ungeöffnet zu entsorgen, war aber gerade äußerst gut gelaunt, entspannt und experimentierfreudig.

Der Test im Detail

Mein Vorgehen ist meist derart:

1.) Öffnen 😊

2.) Ansehen: Haben sich die Konsistenz oder die Farbe verändert, ist Schimmel oder anderer Belag zu sehen? Dann sofort Finger weg!

3.) Riechen: Riecht das Produkt irgendwie anders, vergoren, beißend, unangenehm oder ähnliches – dann ebenfalls Finger weg!

Ist dagegen der Geruch noch frisch und bekannt – dann nächste Stufe

4.) Schmecken

Ich finde, wenn man durch ansehen und riechen nichts feststellen konnte, ist die Wahrscheinlichkeit sehr sehr hoch, dass der Inhalt noch gut ist. Ich teste dann immer mit einem Löffel eine ganz kleine Ecke und bereite mich auch darauf vor, sofort auszuspucken und auszuspülen. Das kommt aber quasi nie vor.

Wenn der Test bestanden ist, also nichts vergoren oder irgendwie anders schmeckt, esse ich es, ansonsten fliegt es in den Müll. Joghurt mit Früchten verdirbt oft schneller. Und hier koste ich in der Tat manchmal erst, bis ich merke, dass der wirklich drüber war.

Naja. Die „Rote Grütze“ war perfekt wie am ersten Tag. Das ist natürlich eher kein gutes Zeichen, weil wohl ein Haufen Chemie drin ist. In dem Fall war ich jedenfalls selbst überrascht.

 

27 Tage über dem Mindesthaltbarkeitsdatum


Aussehen, Geruch und Geschmack sind wie immer

Vorsicht bei Fleisch und Fisch 

Vorsichtig bin ich immer bei Wurst und auch bei Fisch, sofern ich sowas überhaupt mal kaufe. Ich neige eher dazu, Wurst früher weg zu werfen, wenn die schon geöffnet ist, als vielleicht manch ein anderer. Denn genau genommen bin ich sehr empfindlich, was verdorbene Lebensmittel anbelangt. So bin ich bei uns der Tester und manchmal kommt dann die Frage: „Kannst du bitte mal schauen, ob das noch gut ist?“.

Dabei ist es gar nicht so schwer….Eine feine Nase, eine gute Beobachtungsgabe und vor allem etwas Mut sind ideal, um aus dem Mindesthaltbarkeitsdatum kein Maximalhaltbarkeitsdatum zu machen. 😀

Also: Nur Mut!! 😊

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  Ich habe was richtig Cooles gefunden und jetzt gibt es das in Jena nicht. Wie schade. 😥
Es geht um RESQ. Das ist eine App, mit der man Mahlzeiten aus den Restaurants, die sonst weggeschmissen werden würden, preiswert kaufen kann.

Das verhindert Müll, ist nachhaltig und man hat selbst was davon und die Restaurants natürlich auch. Bezahlen kann man per App und holt sich dann die Sachen in einem Zeitfenster ab.

Klar, das setzt voraus, dass man spontan und flexibel ist und auch ein paar Ansprüche runter schraubt.

In den großen Städten wie Berlin, München, Frankfurt, Hamburg, Köln, Düsseldorf, Essen, Dortmund, Köln, Stuttgart etc. gibt es schon Restaurants, die mitmachen. Interessant wird es besonders, wenn viele dabei sind, auch in den einzelnen Städten. Aber auch so ist es das bereits, wie ich finde.

Schließlich kann man es sich nicht immer leisten, ins Restaurant zu gehen, muss da nicht sitzen (weil man ein Büro hat z.B.) und legt nicht immer wert auf schöne Dekoration auf dem Teller, sondern möchte einfach nur preiswert was Vernünftiges essen. Punkt.

Gern würde ich es mal ausprobieren und hoffe sehr, die Jenaer Gastronomie bekommt hier im Tal hinter den Bergen auch davon Wind.

Also, wenn Ihr die Gelegenheit habt: Testet es aus!  

Auf Instagram gibt es natürlich auch Fotos…

Hier kommt ihr zur Webseite von RESQ, mit allen wichtigen Infos und Links zur App (android, iOS).

Und schreibt doch gern, wenn ihr schon Erfahrungen habt: Mich interessiert: Wie war es? Hat alles funktioniert?? Also sowohl mit der App als auch mit dem Essen?

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Bald steht das Wochenende an und ich denke an letztes Wochenende zurück.

Ich war inzwischen in der Ausstellung „Renoir bis Picasso“ im Jenaer Stadtmuseum „Göhre“, die vom Namen zwar mehr versprochen hat, aber dennoch wirklich sehenswert ist und ein schönes Ausflugspaket verspricht.

kreative Anregung im Stadtmuseum

Einige Bilder sind richtig schön, wie z.B. die Dame „Arletty“ aus dem Stadtviertel „Moulin Rouge“, die zig mal für diverse Künstler Modell stand und in Ihrer Zeit als bekannteste Frau in Paris galt. Bei dem Gemälde hat mich beindruckt, wie echt der Faltenwurf rüber kam. Ich hatte bei Betrachten das Gefühl, dass der gemalte Vordergrund vor einem echten Brokatstoff hing: wirklich faszinierend.

Moise Kisling: Arletty (1891), Foto vom Ausstellungsflyer

Aber es gibt auch weitere schöne Bilder, sowohl kubistische, impressionistische, pointellistische oder expressionistische. Monet ist allerdings mal wieder nicht dabei gewesen ;-). Picasso ist lediglich mit drei winzigen Zeichnungen vertreten, die ich erst mal suchen musste, insofern ist der Name der Ausstellung nicht wirklich gerechtfertigt….: Marketing!

Im Original wirklich sehr stimmungshaft fand ich auch das Bild von Theophile-Alexandre Steinlen „Les deux Parisiennes“ (1859), das auch im Flyer vertreten ist. Leider gab es davon keine Karte. Mit nur 10 Motiven fand ich das Angebot leider sehr dürftig.

Aber nichtsdestotrotz: Wer in großen Museen eher Panik bekommt, es etwas gemütlicher und familiärer mag und sowieso erkannt hat, dass man nicht 1000″ Bilder (siehe Louvre) verarbeiten kann, der ist hier im Jenaer Stadtmuseum genau richtig. Die Auswahl ist klein, aber fein.

Kinder sind übrigens kostenlos, was ich noch gar nicht wusste.

Genuss im Muesumscafe „Philisterium“

Im Anschluss waren wir im kleinen Cafe bzw. einer alten Weinstube des Stadtmuseums: Gefühlt war ich zum 1. mal dort. Es gibt dort nur 5 Tische, aber das macht nichts. Dafür wird man mit Gemütlichkeit wie in historischen Zeiten belohnt und kann in altdeutscher Art Weisheiten von den Wänden lesen oder alte Fotos ansehen. Wir hatten Glück und bekamen einen Tisch und ich noch mehr: Himbeertorte: Unglaublich lecker!!!

Hier gehts zum Cafe „Weinstube Philisterium“ im Stadtmuseum Jena…

Kreativ sein zu Hause

Viele Anregungen habe ich ich mitgenommen und zu Hause habe wir alle eine Mal-Session eingelegt-das war echt toll und ist als Abschluss einer Ausstellung sehr zu empfehlen. 🙂

Newsartikel zur Ausstellung.

Eintrittspreise und Infos zur Ausstellung

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