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Archive for the ‘kulinarisches’ Category

Eigentlich müsste man ja nur sagen: Das ist ein Mindesthaltbarkeitsdatum und kein Maximalhaltbarkeitsdatum.

Wie oft höre ich den scheinbar alles auszusagenden Satz: „Das ist abgelaufen!“ Was eigentlich heißen soll: „Igitt, das kannst du nicht mehr essen, das musst du gleich wegschmeißen, am besten ungeöffnet – wegen der Keime“…
Früher war ich selbst so. Ich glaube der Wandel ging irgendwann mit Naturjoghurt los, ohne Zusätze. Der hält sich gefühlt ewig. Am Anfang habe ich ihn erstmal noch gegessen, wenn er nur 1 Tag „drüber“ war und heute sind es auch schon mal 1-2 Monate.

…ich finde leider immer mal im Kühlschrank Dinge, die im Überangebot vergessen wurden… 😳

Zuletzt war es die „DDR-Rote-Grütze“. Ich habe erst im 2. Moment das Datum verarbeitet. 5.2.2017., da war es bereits der 4.3., also 4 Wochen, konkret 27 Tage „drüber“. Ich habe echt überlegt, den Becher gleich ungeöffnet zu entsorgen, war aber gerade äußerst gut gelaunt, entspannt und experimentierfreudig.

Der Test im Detail

Mein Vorgehen ist meist derart:

1.) Öffnen 😊

2.) Ansehen: Haben sich die Konsistenz oder die Farbe verändert, ist Schimmel oder anderer Belag zu sehen? Dann sofort Finger weg!

3.) Riechen: Riecht das Produkt irgendwie anders, vergoren, beißend, unangenehm oder ähnliches – dann ebenfalls Finger weg!

Ist dagegen der Geruch noch frisch und bekannt – dann nächste Stufe

4.) Schmecken

Ich finde, wenn man durch ansehen und riechen nichts feststellen konnte, ist die Wahrscheinlichkeit sehr sehr hoch, dass der Inhalt noch gut ist. Ich teste dann immer mit einem Löffel eine ganz kleine Ecke und bereite mich auch darauf vor, sofort auszuspucken und auszuspülen. Das kommt aber quasi nie vor.

Wenn der Test bestanden ist, also nichts vergoren oder irgendwie anders schmeckt, esse ich es, ansonsten fliegt es in den Müll. Joghurt mit Früchten verdirbt oft schneller. Und hier koste ich in der Tat manchmal erst, bis ich merke, dass der wirklich drüber war.

Naja. Die „Rote Grütze“ war perfekt wie am ersten Tag. Das ist natürlich eher kein gutes Zeichen, weil wohl ein Haufen Chemie drin ist. In dem Fall war ich jedenfalls selbst überrascht.

 

27 Tage über dem Mindesthaltbarkeitsdatum


Aussehen, Geruch und Geschmack sind wie immer

Vorsicht bei Fleisch und Fisch 

Vorsichtig bin ich immer bei Wurst und auch bei Fisch, sofern ich sowas überhaupt mal kaufe. Ich neige eher dazu, Wurst früher weg zu werfen, wenn die schon geöffnet ist, als vielleicht manch ein anderer. Denn genau genommen bin ich sehr empfindlich, was verdorbene Lebensmittel anbelangt. So bin ich bei uns der Tester und manchmal kommt dann die Frage: „Kannst du bitte mal schauen, ob das noch gut ist?“.

Dabei ist es gar nicht so schwer….Eine feine Nase, eine gute Beobachtungsgabe und vor allem etwas Mut sind ideal, um aus dem Mindesthaltbarkeitsdatum kein Maximalhaltbarkeitsdatum zu machen. 😀

Also: Nur Mut!! 😊

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  Ich habe was richtig Cooles gefunden und jetzt gibt es das in Jena nicht. Wie schade. 😥
Es geht um RESQ. Das ist eine App, mit der man Mahlzeiten aus den Restaurants, die sonst weggeschmissen werden würden, preiswert kaufen kann.

Das verhindert Müll, ist nachhaltig und man hat selbst was davon und die Restaurants natürlich auch. Bezahlen kann man per App und holt sich dann die Sachen in einem Zeitfenster ab.

Klar, das setzt voraus, dass man spontan und flexibel ist und auch ein paar Ansprüche runter schraubt.

In den großen Städten wie Berlin, München, Frankfurt, Hamburg, Köln, Düsseldorf, Essen, Dortmund, Köln, Stuttgart etc. gibt es schon Restaurants, die mitmachen. Interessant wird es besonders, wenn viele dabei sind, auch in den einzelnen Städten. Aber auch so ist es das bereits, wie ich finde.

Schließlich kann man es sich nicht immer leisten, ins Restaurant zu gehen, muss da nicht sitzen (weil man ein Büro hat z.B.) und legt nicht immer wert auf schöne Dekoration auf dem Teller, sondern möchte einfach nur preiswert was Vernünftiges essen. Punkt.

Gern würde ich es mal ausprobieren und hoffe sehr, die Jenaer Gastronomie bekommt hier im Tal hinter den Bergen auch davon Wind.

Also, wenn Ihr die Gelegenheit habt: Testet es aus!  

Auf Instagram gibt es natürlich auch Fotos…

Hier kommt ihr zur Webseite von RESQ, mit allen wichtigen Infos und Links zur App (android, iOS).

Und schreibt doch gern, wenn ihr schon Erfahrungen habt: Mich interessiert: Wie war es? Hat alles funktioniert?? Also sowohl mit der App als auch mit dem Essen?

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Bald steht das Wochenende an und ich denke an letztes Wochenende zurück.

Ich war inzwischen in der Ausstellung „Renoir bis Picasso“ im Jenaer Stadtmuseum „Göhre“, die vom Namen zwar mehr versprochen hat, aber dennoch wirklich sehenswert ist und ein schönes Ausflugspaket verspricht.

kreative Anregung im Stadtmuseum

Einige Bilder sind richtig schön, wie z.B. die Dame „Arletty“ aus dem Stadtviertel „Moulin Rouge“, die zig mal für diverse Künstler Modell stand und in Ihrer Zeit als bekannteste Frau in Paris galt. Bei dem Gemälde hat mich beindruckt, wie echt der Faltenwurf rüber kam. Ich hatte bei Betrachten das Gefühl, dass der gemalte Vordergrund vor einem echten Brokatstoff hing: wirklich faszinierend.

Moise Kisling: Arletty (1891), Foto vom Ausstellungsflyer

Aber es gibt auch weitere schöne Bilder, sowohl kubistische, impressionistische, pointellistische oder expressionistische. Monet ist allerdings mal wieder nicht dabei gewesen ;-). Picasso ist lediglich mit drei winzigen Zeichnungen vertreten, die ich erst mal suchen musste, insofern ist der Name der Ausstellung nicht wirklich gerechtfertigt….: Marketing!

Im Original wirklich sehr stimmungshaft fand ich auch das Bild von Theophile-Alexandre Steinlen „Les deux Parisiennes“ (1859), das auch im Flyer vertreten ist. Leider gab es davon keine Karte. Mit nur 10 Motiven fand ich das Angebot leider sehr dürftig.

Aber nichtsdestotrotz: Wer in großen Museen eher Panik bekommt, es etwas gemütlicher und familiärer mag und sowieso erkannt hat, dass man nicht 1000″ Bilder (siehe Louvre) verarbeiten kann, der ist hier im Jenaer Stadtmuseum genau richtig. Die Auswahl ist klein, aber fein.

Kinder sind übrigens kostenlos, was ich noch gar nicht wusste.

Genuss im Muesumscafe „Philisterium“

Im Anschluss waren wir im kleinen Cafe bzw. einer alten Weinstube des Stadtmuseums: Gefühlt war ich zum 1. mal dort. Es gibt dort nur 5 Tische, aber das macht nichts. Dafür wird man mit Gemütlichkeit wie in historischen Zeiten belohnt und kann in altdeutscher Art Weisheiten von den Wänden lesen oder alte Fotos ansehen. Wir hatten Glück und bekamen einen Tisch und ich noch mehr: Himbeertorte: Unglaublich lecker!!!

Hier gehts zum Cafe „Weinstube Philisterium“ im Stadtmuseum Jena…

Kreativ sein zu Hause

Viele Anregungen habe ich ich mitgenommen und zu Hause habe wir alle eine Mal-Session eingelegt-das war echt toll und ist als Abschluss einer Ausstellung sehr zu empfehlen. 🙂

Newsartikel zur Ausstellung.

Eintrittspreise und Infos zur Ausstellung

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