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Archive for the ‘marketing’ Category

  Ich habe was richtig Cooles gefunden und jetzt gibt es das in Jena nicht. Wie schade. 😥
Es geht um RESQ. Das ist eine App, mit der man Mahlzeiten aus den Restaurants, die sonst weggeschmissen werden würden, preiswert kaufen kann.

Das verhindert Müll, ist nachhaltig und man hat selbst was davon und die Restaurants natürlich auch. Bezahlen kann man per App und holt sich dann die Sachen in einem Zeitfenster ab.

Klar, das setzt voraus, dass man spontan und flexibel ist und auch ein paar Ansprüche runter schraubt.

In den großen Städten wie Berlin, München, Frankfurt, Hamburg, Köln, Düsseldorf, Essen, Dortmund, Köln, Stuttgart etc. gibt es schon Restaurants, die mitmachen. Interessant wird es besonders, wenn viele dabei sind, auch in den einzelnen Städten. Aber auch so ist es das bereits, wie ich finde.

Schließlich kann man es sich nicht immer leisten, ins Restaurant zu gehen, muss da nicht sitzen (weil man ein Büro hat z.B.) und legt nicht immer wert auf schöne Dekoration auf dem Teller, sondern möchte einfach nur preiswert was Vernünftiges essen. Punkt.

Gern würde ich es mal ausprobieren und hoffe sehr, die Jenaer Gastronomie bekommt hier im Tal hinter den Bergen auch davon Wind.

Also, wenn Ihr die Gelegenheit habt: Testet es aus!  

Auf Instagram gibt es natürlich auch Fotos…

Hier kommt ihr zur Webseite von RESQ, mit allen wichtigen Infos und Links zur App (android, iOS).

Und schreibt doch gern, wenn ihr schon Erfahrungen habt: Mich interessiert: Wie war es? Hat alles funktioniert?? Also sowohl mit der App als auch mit dem Essen?

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Bald steht das Wochenende an und ich denke an letztes Wochenende zurück.

Ich war inzwischen in der Ausstellung „Renoir bis Picasso“ im Jenaer Stadtmuseum „Göhre“, die vom Namen zwar mehr versprochen hat, aber dennoch wirklich sehenswert ist und ein schönes Ausflugspaket verspricht.

kreative Anregung im Stadtmuseum

Einige Bilder sind richtig schön, wie z.B. die Dame „Arletty“ aus dem Stadtviertel „Moulin Rouge“, die zig mal für diverse Künstler Modell stand und in Ihrer Zeit als bekannteste Frau in Paris galt. Bei dem Gemälde hat mich beindruckt, wie echt der Faltenwurf rüber kam. Ich hatte bei Betrachten das Gefühl, dass der gemalte Vordergrund vor einem echten Brokatstoff hing: wirklich faszinierend.

Moise Kisling: Arletty (1891), Foto vom Ausstellungsflyer

Aber es gibt auch weitere schöne Bilder, sowohl kubistische, impressionistische, pointellistische oder expressionistische. Monet ist allerdings mal wieder nicht dabei gewesen ;-). Picasso ist lediglich mit drei winzigen Zeichnungen vertreten, die ich erst mal suchen musste, insofern ist der Name der Ausstellung nicht wirklich gerechtfertigt….: Marketing!

Im Original wirklich sehr stimmungshaft fand ich auch das Bild von Theophile-Alexandre Steinlen „Les deux Parisiennes“ (1859), das auch im Flyer vertreten ist. Leider gab es davon keine Karte. Mit nur 10 Motiven fand ich das Angebot leider sehr dürftig.

Aber nichtsdestotrotz: Wer in großen Museen eher Panik bekommt, es etwas gemütlicher und familiärer mag und sowieso erkannt hat, dass man nicht 1000″ Bilder (siehe Louvre) verarbeiten kann, der ist hier im Jenaer Stadtmuseum genau richtig. Die Auswahl ist klein, aber fein.

Kinder sind übrigens kostenlos, was ich noch gar nicht wusste.

Genuss im Muesumscafe „Philisterium“

Im Anschluss waren wir im kleinen Cafe bzw. einer alten Weinstube des Stadtmuseums: Gefühlt war ich zum 1. mal dort. Es gibt dort nur 5 Tische, aber das macht nichts. Dafür wird man mit Gemütlichkeit wie in historischen Zeiten belohnt und kann in altdeutscher Art Weisheiten von den Wänden lesen oder alte Fotos ansehen. Wir hatten Glück und bekamen einen Tisch und ich noch mehr: Himbeertorte: Unglaublich lecker!!!

Hier gehts zum Cafe „Weinstube Philisterium“ im Stadtmuseum Jena…

Kreativ sein zu Hause

Viele Anregungen habe ich ich mitgenommen und zu Hause habe wir alle eine Mal-Session eingelegt-das war echt toll und ist als Abschluss einer Ausstellung sehr zu empfehlen. 🙂

Newsartikel zur Ausstellung.

Eintrittspreise und Infos zur Ausstellung

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Jugendpfarrer Lothar König aus Jena macht mit scharfer Kritik auf Missstände aufmerksam. Der Spiegel berichtete.

König kritisiert den Papstbesuch, der u.a. am 23. und 24.9.2011 (Fr. /Sa.) in Erfurt stattfindet. Denn unpassender würde es nicht mehr gehen. So ist Thüringen das Land der Reformation, rund um Martin Luther, der in Eisenach die Bibel übersetzte. Der Reformationstag (31.10.) ist hier Feiertag. Seine Hauptkritik ist, dass die evangelische Kirche von der katholischen immer noch nicht anerkannt wird und dass die historischen Taten gegenüber Protestanten nie entschuldigt worden wären.

Dass trotzdem der Papst in dieses Bundesland kommt, ist damit so passend wie ein Pelzmantel im Sommer und erinnert mich auch an die Römer bei Asterix, die verzweifelt versuchen, Gallien doch noch zu erobern…

Bizarres Marketing für mehr Aufmerksamkeit

König betreibt hier spezielles Marketing, um Aufmerksamkeit für seine Sicht zu erhalten. Er baute einen Käfig (zum Foto), in den er den Papst stecken würde, käme er denn zufällig nach Jena.

Die Werbetour des Papstes kostet ein Vermögen

Ein weiterer Kritikpunkt sind die Ausgaben. Den Papstbesuch kostet allein  die Kirche 25 Millionen Euro (!)  Dazu kommen noch die versteckten Kosten, durch den hohen Sicherheitsaufwand, die der Bund zu tragen hat und und und. Allein die Organisation von öffentlichen Übertragungsplätzen in Erfurt soll über 300.000 Euro betragen haben (Quelle: Spiegel).

Handeln statt reden

Und so frage ich mich selbst, was man für dieses Geld wirklich hätte tun können.

So berichtete Deutschlandradio im April: Beinahe 1 Milliarde (!) Menschen weltweit hungern (die Zahl ist sichtbar auf der Hungeruhr am Weltbank-Gebäude in Washington). Alle 3 Sekunden stirbt jemand an Folgen des Hungers. Damit hätten allein die 25 Millonen Euro mit Direkthilfen einiges bewirken können. Denn durch die Belastung der Finanzmärkte ist die Zahl der Geldspenden sehr zurückgegangen. Eine Zusammentragung derartiger Probleme gibt es z.B. hier.

Sollte es der Papst schaffen, durch den aktuellen Hype eine große Spendenwelle zu initieren, die weit über die Ausgaben seines Besuches geht? Gut wäre es. Aber ich bin mir nicht sicher, ob es ihm darum geht.

Nur das Problem mit der evangelischen Kirche wäre damit trotzdem nicht geklärt…

Weiterführende Links:

– Lothar König (Pfarrer) bei Wikipedia
– Junge Gemeinde von Lothar König
– Bistum Erfurt
– offiz. Seite des Papstbesuches in Deutschland

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Bereits zum 8. Mal findet in Jena und Umgebung die Schulranzenaktion der internationalen Hilfsorganisation GAiN (Global Aid Network) e.V. statt. Unter dem Motto: „Gebrauchte Schulranzen – neu gefüllt“ werden für bedürftige Kinder in Osteuropa bis zum 30.09.2011 gesammelt:

Schulmaterialien und noch gut erhaltene Schulranzen

Nach der 4. Klasse stehen die Kinder vor einem neuen Lebensabschnitt und verabschieden sich dabei von ihren alten Ranzen. Diese gebrauchten Schulranzen sind ein Schatz für arme Kinder. Jeder gefüllte Ranzen bringt nicht nur die dringend benötigten materiellen Voraussetzungen für einen guten Schulstart, sondern weckt auch Hoffnung auf eine bessere Zukunft. Lassen Sie Kinderaugen strahlen und fördern Sie die Bildungschancen eines Kindes! Helfen Sie mit und geben Sie den gebrauchten Ranzen Ihres Kindes an einem der Sammelstationen ab. Die Ranzen werden dann gesäubert und per LKW direkt zu den Kindern nach Osteuropa gebracht.

Helfen Sie mit und geben Sie den gebrauchten Ranzen Ihres Kindes ab!

Die Kinder, die die Ranzen erhalten, freuen sich, wenn auch ein paar Schreibmaterialien als Starthilfe enthalten sind.

Füllvorschlag für einen gebrauchten Ranzen:
– 3 Schreibhefte A4
– 3 Rechenhefte A4
– 2 Schreibblöcke A4
– 1 Zeichenblock A4
– 1 Federmappe gefüllt mit Bunt- und Filzstiften, Lineal, Spitzer, Radiergummi, 3 Bleistiften, 3 Kugelschreiber
– 1 Zahnbürste
– 1 Zahnpasta
– 1 Stück Seife

Sammelstellen in und um Jena:

– Ernst-Abbe-Bücherei (Carl-Zeiss-Platz 15, Jena)
– Radsportladen „Zum guten Ritzel“ (Saalbahnhofstraße 10, Jena)
– Landeskirchliche Gemeinschaft Jena (Wagnergasse 28): jeden Donnerstag 15-18 Uhr
– Familie Paar, Homberger Ring 33, 07646 Stadtroda

Weitere Informationen/ Rückfragen
www.GAiN-Germany.org
Familie Welker (Jena): Tel.: 03641/604731

Haben Sie noch Ideen oder möchten Sie über Ihre Erfahrungen mit der Aktion schreiben? Wir freuen uns über Ihre Kommentare und sind für Anregungen immer sehr dankbar.

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Im meinem Business geht es aktuell sehr um Social Marketing: Facebook, Newsblog, Twitter, Flickr, MySpace (weniger), Social Bookmarks und Xing (kaum linkedin) sind gefragt, wie nie zuvor. Gut, manches Unternehmen kennt immer noch nicht den Unterschied…. aber dafür gibts dann ja Experten.

Bewusste Planung sichert die Strategie

Ich setze mich gerade mit dem Thema noch mal intensiver auseinander und kann in dem Zusammenhang sagen: Es macht Sinn, im Bereich Social Media aktiv zu sein, aber man sollte sich vorab auch Fragen bewusst beantworten:

1.) Welches Ziel verfolge ich mit der Maßnahme?

2.) Wer ist meine Zielgruppe und passt Social Media zu Ihr?

3.) Mit welchen konkreten Maßnahmen erreiche ich mein Ziel und meine Zielgruppe?

4.) Welche Ressourcen kann und will ich für diese Art des Marketings  investieren?

Das sind vielleicht die wichtigsten Fragen. Ich gehe da gern noch stärker ins Detail. Die 4. Frage finde ich übrigens auch sehr wichtig, Denn oft wird vergessen, dass ein wirklich aktuelles und gepflegtes System den eigentlichen Mehrwert darstellt. Und dafür braucht es Personal, Geld und Zeit.

Social Marketing bei Walthers Säfte- Ein Vorzeigebeispiel

Sehr schön umgesetzt ist die Social Media Strategie von Walthers Säfte, rund um den Saftblog bis hin zur eigenen YouTube-Seite. Das ist schon ein Job für sich. Baut aber vor allem nachhaltig eine Kundenbeziehung mit einem Klientel auf, das eben sehr webaffin und jung ist.

Dennoch gehe ich einen Schritt weiter. Der Glaube, mit Social Media ist alles getan, ist aus meiner Sicht nicht haltbar.

Persönliche Beziehungen stärken den Vertrieb

Am Ende stehen da noch echte Menschen mit denen man in echten Dialog treten kann und auch sollte. Und es gibt Persönlichkeiten, die man als Unternehmen mit mit der Art des Austausches nicht erreichen wird, die aber trotzdem zur Ziegruppe gehören.

Persönliche  Gespräche, ein persönliches Schreiben etc. sind im Vertrieb viel Wert und sollten beibehalten bzw. reaktiviert werden. Diese Beziehungen fördern den Vertrieb.

Mein Fazit: Marketing – persönlich und crossmedial.

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Da hat sich echt mal jemand Gedanken gemacht.

Virales Marketing ist…

„…wenn das Management der Firma lachend um ein Youtube-Video steht, obwohl sonst nicht mal 1min. Zeit für Extras ist“…

Das ist heute passiert.

Hier das Video, dass man sich einfach ansehen MUSS (sorry,  aber es gibt einfach den Zwang: „a hunter shots a bear“

Viel Spaß!

Der kreative Kopf ist laut „dreizunull“ die Pariser Agentur Buzzman, die jetzt vermutlich starke Anfragen bekommen wird…

Weitere begeisterte Blogger schreiben hier:

PC.de, Art und Weise oder de klonblog.

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„Wozu braucht man den denn nur einen Ortsteilbürgermeister?“, werden sich viele fragen. Das spiegelt sich jedenfalls in der nahezu unterirdischen Wahlbeteiligung nieder:

Vor 2 Wochen lag die Wahlbeteilung in ganz Jena bei  ca. 20 %.

(zum Ergebnis der 1. Wahlrunde vom 1.9.2010)

Stichwahl zwischen den Kandidaten

Heute, zur Stichwahl wurde ich in beim Abgegen meines Zettel in meinem Wahlbüro mit Namen angesprochen. Das hattes mich stutzen lassen, bei 1500 Personen im Wahlbezirk. Nach meiner Frage, ob ich den schon so bekannt bin, kam nur , wir kennen schon unsere Wähler….

Ja, ich hatte erwartet, dass die Stichwahl schlecht besucht sein würde. Und ja heute, bei sommerlichen 24 °C und 2 Kanditaten, die mit ihrem Programm so nahe liegen, kaum Motivation, zur Wahl zu gehen.

Aber das hatte ich nicht erwartet!

Ich war der heute gerade mal der 37. Wähler von 1500 Wahlberechtigten!

Zeit 15:37 Uhr.  Beginn der Wahl war 8h, Ende der Wahl ist 18h.

Rechnung zur Wahlbeteiligung (Stimmbezirk 1), bis 15:37 Uhr

  • 37 Personen in 7 1/2 Stunden, dh. ca. 5 Pers./h
  • Entspricht bis zu der Zeit: 2,4 % Wahlbeteiligung!!

Unglaublich, aber wahr.

Mögliche Antworten auf die Frage, warum die Wahlbeteiligung so niedrig war

  • fehlende Grund-Motivation zur Wahl –  Was nutzt mir der Ortsteibürgermeister?
  • zu geringes Profil der Kandidaten – fehlende Bekanntheit
  • kaum Differenzierung der Bewerber – auf den ersten Blick ähnliches Wahlprogramm
  • fehlende direkte Ansprache der Wähler (Reminder zur Wahl im Briefkasten)
  • Wahl wurde lediglich durch Tagespresse, Plakate, Web angekündigt
  • schönes Wetter, endlich nochmal Sommer, nach tagelangem Herbstwetter
  • fehlende Aufklärung – durch Bewerber

Sicher gibt es noch viel mehr Gründe….

Ich selbst habe gemerkt, wie wenig Lust ich hatte, mich ins Wahlbüro zu bewegen und daran wird schon deutlich, dass es gar nicht rüber kommt, dass meine Stimme durchaus einen Sinn hat.

Werbung/ PR  ist auch in der Politik wichtig. Das hat auch nichts mit großen Kosten, sondern mit Engagement und Ideenreichtum zu tun.

Und nun endlich die Frage:

Was macht der Ortsteilbürgermeister?

In der Hauptstadtsatzung Jena heißt es, § 23:

„Der Ortsteilbürgermeister ist Ehrenbeamter der Stadt und wird nach den geltenden Bestimmungen des Thüringer Kommunalwahlgesetzes für die Dauer der gesetzlichen Amtszeit des Stadtrates gewählt. Er hat Rede- und Antragsrecht im Stadtrat und in den Ausschüssen zu jenen Angelegenheiten,
die speziell seinen Ortsteil betreffen.“

Verdienst bei > 5000 EW:  474,00 €/ Monat.

Quelle: http://www.jena.de/fm/694/a01.pdf

Reich werden kann man da also auch nicht…

Aktuelle Kanditaten zum Ortsteilbürgermeister

Bei Jenpolis gibt es eine gute Übersicht über die Kandidaten:

http://www.jenapolis.de/15453/die-liste-der-kandidaten-zur-ortsteilbuergermeisterwahl-jena-2/

Nachtrag: In Jena-Mitte blieb die Beteiligung bei unter 10%. Bei Jenapolis wurden die Ergebnisse veröffentlicht: Hier der Auszug der Daten:

Jena-Zentrum: Wahlbeteiligung 9,96 Prozent

Kristian Philler (Grüne): 315 Stimmen, 56,65 Prozent

Christian Gerlitz (SPD): 241 Stimmen 43,35 Prozent

Jena-Süd: Wahlbeteiligung 11,47 Prozent

Sten Lindner (Grüne): 692 Stimmen, 64,31 Prozent

Andreas Wiese (FDP): 384 Stimmen, 35,69 Prozent

Jena-West: Wahlbeteiligung 13,82 Prozent

Jörg Seiler (Grüne): 543 Stimmen, 62,06 Prozent

Frank Kramer: 332 Stimmen, 37,94 Prozent

Kernberge: Wahlbeteiligung 20,28 Prozent

Olaf Horn: 572 Stimmen, 76,99 Prozent

Jan Krause (Grüne): 171 Stimmen, 23,01 Prozent

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