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Mein schönstes Weihnachtsmärchen, bei dem es auch um Weihnachten geht, heißt seit diesem Advent: „Wunder einer Winternacht – Der finnische Film ist wirklich sehr sehr liebevoll gestaltet und die Umsetzung einfach wundervoll. Ich glaube, welches Land könnte so sehr Winterlandschaften zaubern und den Geist der Weihnacht transportieren wie Finnland?

Falls ihr irgendwo und irgendwann die Gelegenheit habt, den Film in einem kleinen Kino anzusehen: Nutzt sie und genießt es.

„Wunder einer Winternacht – Die Weihnachtsgeschichte“ bei Amazon: https://www.amazon.de/dp/B002LM3I8G/ref=cm_sw_r_cp_api_fTWtybMVJEBK1

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Am 17.3, 18.3. und 19.3 läuft der dreiteilige Film „unsere Mütter, unsere Väter“ im ZDF, jeweils 20:15 Uhr.
Die Vorschau in der ZDF-Mediathek lässt erahnen, dass dieser Kriegsfilm anders ist als andere, indem er nämlich fünf verschiedene normale Menschen der Zeit begleitet und schonungslos deren Themen präsentiert, vom Zweifler, Überzeuger, Mitläufer usw.
Ich habe mir die Trailer angesehen und finde die Stimmung jetzt schon so krass, dass ich nicht sicher bin, ob ich mir den Film mental antun möchte.
Selbst hätte ich ihn sicher nicht beachtet, wenn ich nicht als Statist mit dabei gewesen wäre. Denn allein der Dreh im Krankenhaus hatte schon bereits etwas Beklemmendes und da war noch das Filmteam komplett am Start und ich konnte mir sagen, dass es nicht real ist.
Krass finde ich, dass solche Situationen real existierten (und existieren), der Krieg, die Stimmung, das Leid. Für mich ist das unglaublich, was es mit den Menschen gemacht haben muss, vor nicht allzu langer Zeit. Und von daher finde ich den Titel so passend und wichtig, denn da kommen wir her. Das haben unsere Großeltern oder auch Eltern erlebt. Darüber wird nicht mehr geredet, aber das kollektive Gedächtnis weiß davon und es hat was mit unseren Vorfahren gemacht. Wie sehr muss man abstumpfen, um damit überhaupt einen Umgang zu finden? Das kann nicht spurlos an den nächsten Generationen vorbei gegangen sein, mit allen Konsequenzen.

Zur Mediathek:
www.zdf.de/ZDFmediathek/kanaluebersicht/aktuellste/1825582

Sendetermine auch anderer Sender:
www.fernsehserien.de/unsere-muetter-unsere-vaeter/sendetermin

DVD zum Film:
DVD zum Film „Unsere Mütter, unsere Väter“

Hier ein Trailer:

http://www.youtube.com/watch?hl=de&client=mv-google&gl=DE&v=ZVYpav9v68E&nomobile=1

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Ich bin gestern mal wieder mit der Musik von Coud-Atlas in Kontakt gekommen, die so eine besondere Stimmung inne hat, dass ich mich gleich an den Film und seine Aussagen erinnere. Und so schreibe ich jetzt, quasi einige Wochen später, nun doch noch etwas dazu.

Hier zunächst die Musik:

Wer mich gut kennt, weiß dass Einiges dagegen sprechen würde, dass ich mir diesen Film ansehe, aber es kam anders und so saß ich im Kino-Stuhl, mit Kuschelsitz natürlich ;-).  Ich wusste nicht, was mich erwartet, außer dass ich gutes Sitzfleisch brauche. Am Ende waren wir fast 4 Stunden im Kino, davon waren 3 Stunden Film, eine halbe Stunde Werbung und ca. 15-20min Pause. Trotzdem, und ich kann’s selbst fast nicht glauben, war ich enttäuscht, dass mitten drin eine Pause kam und der Film nicht weiter lief. Da ich sonst auch gern die Kino-Toilette überstrapaziere, will das schon echt was heißen.

Mein Eindruck?

Ich gehöre zur Fraktion der Befürworter des Films: Mir hat der Film sehr gut gefallen. Oft habe ich allerdings gedacht, dass er für einen 12-Jährigen (genehmigt ab U12)  stellenweise doch zu blutig ist. Ich plädiere ja generell sehr dafür, zu der üblichen Altersstaffelung noch eine Step „ab 14 Jahren“ anzubieten, aber das nur am Rande…

Werte machen „Cloud Atlas“ besonders

Warum ich den Film gut finde, kann ich klar benennen: Für mich ist es der Fokus auf die Werte im Leben, für die es sich lohnt zu kämpfen bzw. sich einzusetzen: Für Freiheit, Freundschaft und weg von Vorurteilen gegenüber Fremden. Und der Film hat auch gezeigt, dass man nicht zu naiv sein sollte, da manchmal der vermeintliche Freund der „Feind“ ist, wenn man genau hinsieht. Deutlich wurde darüber hinaus, dass gute Beziehungen häufig über Emotionen, über nonverbale Kommunikation (der Blickkontakt des Schwarzen) schon definiert werden.

Klarer Blick und Mut, neue Wege zu gehen

Manchmal bewegen sich die Menschen in einem über Jahrhunderte dauernden Raster der Gewohnheit, wie z.B. zum Thema Sklaverei, und hinterfragen bestimmte Dinge gar nicht mehr. Der Film zeigt, dass es lohnt, aus dem Gewohnten und Gelernten und sicheren Kontext auszubrechen, aus der scheinbaren perfekten Welt: diese in Frage zu stellen, Dinge und Verhalten in Frage zu stellen, um etwas Neues zu entdecken und Altes zu verändern. Eine Filmaussage zur Bedeutung des Einzelnen auf dem Weg der Veränderung war in etwa: „Manchmal ist man selbst mit seinem Engagement nur wie ein Wassertropfen, scheinbar unbedeutend, aber ohne diesen Wassertropfen gäbe es kein Meer.“

Es geht dabei aus meiner Sicht auch darum, über den Tellerrand zu sehen, um einen klaren Blick für wichtige Dinge und sich selbst zu bekommen. Schon bei „Matrix“ war diese Entscheidung mit der Pillenwahl ganz klar: Nämlich die Entscheidung dafür, zu sehen, was real ist, sich selbst zu erkennen und damit einem realen, emotionalen Leben zu folgen und nicht einer fiktiven Illusion hinterherzurennen.

Am Ende des Films blieb trotz einiger emotionaler Tiefschläge ein positives und auch etwas nachdenkliches Gefühl: Das Leben ist nicht perfekt. Aber es lohnt sich, es aktiv zu gestalten!

Hier findet Ihr den Trailer zum Film:

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Märchen zur Weihnachtszeit: Ich liebe es. Klar, „3 Haselnüsse für Aschenbrödel“, das muss natürlich sein. Aber es gibt auch andere nette Klassiker und hin und wieder auch schöne Neuauflagen.

Die 2008 produzierten Märchen vom ZDF finde ich auch schön. „König Drosselbart“ z.B. ist aus meiner Sicht sehr gut geworden. Die Musik und die Stimmung: einfach sehr unterhaltsam zur (Vor)Weihnachtszeit. Hier eine Vorschau:

….und natürlich auch „Brüderchen und Schwesterchen“, wo ich selbst als Lückenfüller auch mal durchs Bild laufe.  Bei dem Film gefällt mir die Aufmachung ganz gut und auch das Paar, allerdings mag ich die Szenen mit Andrea Sawatzki in dem Film nicht an jeder Stelle, das wirkt mir zum Teil zu aufgesetzt, während der Rest eher klassisch gehalten ist. Aber das ist ja wie immer Geschmacksache. 🙂

Naja, wer mag, kann sich auch selbst ein Bild machen: Am 24.12. läuft der Film 10:00 im MDR.

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…diese Frage stellt sich unter anderem der deutsch/französische Film „Und wenn wir alle zusammen ziehen?“

Der Film selbst bringt auf witzige Art ein doch recht ernstes Thema ins Kino: Das Leben im Alter und dessen besondere Umstände: Demenz, Sex, Überforderung, Krankheiten, Paare und Singledasein und vieles mehr.

Da wird z.B. die Frage gestellt, warum Särge eigentlich immer so dunkel sein müssen…

Ich habe viel gelacht, geweint und nachgedacht. Am Ende begleitet mich dazu eine schöne Musik nach Hause.

Zwar ist der Film nicht so gut, wie „ziemlich beste Freunde“ (aus meiner Sicht der beste Film derzeit), da er manche Fragen oder Konflikte nur anstößt oder streift, aber nicht immer beantwortet oder näher betrachtet. Das ist etwas schade. Dennoch ist der Film unterhaltsam, anrührend und wirklich sehenswert.

Er läuft z.B. in Jena im Schillerhof:

MI, 11.04 bis MI, 18.04 19:00 Uhr
MI, 11.04 20:50 Uhr
DO, 12.04 bis MI, 18.04 21:30 Uhr
DI, 24.04 10:00 Uhr

Zum Schillerhof

Darsteller (Auswahl):

Geraldine Chaplin, Jane Fonda, Pierre Richard, Daniel Brühl

Zur Original Film-Webseite (Et Si on vivait tous ensemble?)

Die Musik ist von Jérémy Kapone, auch bekannt als Jean-Philippe Verdin, allerdings habe ich bis jetzt den Song noch nicht gefunden… 😦

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Geplante Obsoleszenz

So nennt man es, wenn Produkte mit Absicht überflüssig werden sollen, um dann ausgetauscht bzw. erneuert zu werden; ein geplantes Verfallsdatum durch technische Mängel. Lange Jahre forschten Wissenschaftler nach der ultimativen Haltbarkeit. Heute wird „für“ den Endverbraucher anders geforscht.

Glühbirnen, die eigentlich 100 Jahre halten könnten.

Statt 100 Jahre Brenndauer schaffen Glübirnen heute nur noch 1000 Stunden (das sind bei 24h/Tag =weniger als 50 Tage Dauerbrennen).

Halten sich Hersteller nicht daran, werden Sie durch Geldstrafen belangt.

Damals, vor einer Regelung, war das noch anders. Hier ein Übrigbleibsel: eine über 100 Jahre alte Glühbirne in Livermor (seit 1901), für die sogar eine eigene Webcam eingerichtet wurde (die Webcams mussten wegen Defekten selbst  mehrmals erneuert werden…)

Wie hat die geplante Obsoleszenz begonnen?

Zur Förderung der Wirtschaftskraft sollte der Bürger seit den 1920ern irgendwie animiert werden, mehr zu kaufen. Das geht durch die Bildung neuer Bedürfnisse (geändertes Design), aber auch durch gezielten Verschleiß, z.B. in Damenstrümpfen oder bei Autos, Druckern…

Ziel war, das Wachstum weiter zu beschleunigen.

Welche Waren sind betroffen?

Besser wäre vielleicht zu fragen: Welche nicht?

Gezeigt wird in der Produktion von Arte, wie Autos, Drucker, PCs und und und der geplanten Obsoleszenz unterliegen. Die Wirtschaft hat kein Interesse an langlebigen Produkten. Denn dann kaufen Kunden irgendwann nichts mehr, weil eine Sättigung erreicht wurde. Dies wird vermieden. Denn unsere Wirtschaft basiert auf dem Prinzip des konstanten Wachstums.

Neues Verhalten der Käufer

Alle 2 Jahre gibt es ein neues Handy, das alte landet auf den Müll. Alle paar Jahre ein neues Auto. Strumpfhosen haben z.T. eine Verfallszeit von einem Tag usw. Wir kaufen neu. Wir wollen neu kaufen.

Wo bleibt der Müll?

Diese Frage stellen wir uns Deutschland sicher nicht. Alles sieht sauber aus, die Müllabfuhr kommt regelmäßig. Wir haben doch kein Müll-Problem!

Doch haben wir. Global gesehen. Denn der Müll wird (zum Teil illegal) in andere Länder mittels Container verschifft und dort abgeladen.

Ergebnis: Täler voller Müll.

Im Bild: Computerschrott, auch aus Deutschland, wo der Fluss vor Jahren floss.

Computerschrott auch aus Deutschland in Ghana

Beitrag bei Arte

Dies war eine ausgwählte Zusammenfassung des Beitrages bei Arte zum Thema Obsoleszenz. Hier gibt es den kompletten Beitrag zum Ansehen:

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Wunderbare Musik von Ludovico Einaudi, der auch die Filmmusik zu „Ziemlich beste Freunde“ komponiert hat. Das Stück „Una Mattina“ ist eines der Stücke, die auch den Film bereichert haben…

Der Film ist einer der besten, wenn nicht der beste Film, den ich jemals gesehen habe: So viele lustige Momente, so viel Positives und Bewegendes gab es in dem Film. Selten hatte ich das Bedürfnis, einen Film nochmal anzusehen.

Ich hoffe, er bekommt nicht nur einen Oskar.

Zum Orginal-Soundtrack bei Amazon.

 

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