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Archive for the ‘Weihnachten’ Category

Ich schrieb über meinen Plan, ein Weihnachtsgedicht vorzutragen. Eichendorff und/oder Loriot waren in meine nähere Auswahl gelangt. 

Nun sind beide Gedichte Weihnachtsfeier-erprobt: Loriot bei der Feier auf Arbeit und Eichendorff bei einer größeren Privatfeier.

Mein Resümee?

Mein ganz klarer Favorit ist Eichendorff.

Eichendorff hinterließ auf der privaten Feier ein positives Gefühl, ich bekam mehrere „Dankeschöns“ für das schöne Gedicht und positives Feedback für meinen Vortrag.
Zwar gab es bei Loriot zwischendurch auch diverse Lacher, aber das morbide Gefühl am Ende trübt aus meiner Sicht die Stimmung bzw. macht sie nicht besser. Sicher ist das Setting im Arbeitsumfeld auch distanzierter und ich bin vielleicht weniger entspannt als im privaten Umfeld, aber dennoch denke ich, dass man nicht von „schön“ reden kann oder vom Gefühl der Bereicherung. Ich denke, wenn es gut angekommen wäre, wäre auch eine entsprechende Rückmeldung gekommen. Es ist eben krass und düster.

Ob aber Eichendorff für die Arbeitswelt tauglich ist? Ich bezweifle es, auch wenn ichs gern einfach mal ausprobieren möchte und vielleicht auch werde. Ich glaube, der Einsatz setzt eine gewisse positive Grundhaltung des Publikums Weihnachten gegenüber voraus und ein Setting des Innehaltens.

Wie auch immer: Für mich ist die romantische Version MEIN Gedicht. Ich kann mich dort viel mehr einfühlen als in die Schauersituation.

Einfühlungsvermögen und Schauspielkunst entscheiden

In der Art des Vortragens liegt demnach ein wichtiger Schlüssel: Wie emphatisch schauspielernd kann ich das eine oder andere Gedicht vortragen? Ist es nicht wie ein Kleidungsstück, dass zum Träger passen muss, damit dieser nicht verkleidet wirkt? Ja. So würde ich es für mich zusammenfassen: Finde das Gedicht, das zu dir am besten passt und welches du authentisch rezitieren kannst. Alles andere ist nur der Blick von dir weg. Mache, was dir gefällt und prüfe aber genau, ob der Rahmen das hergibt, aber verstelle dich nicht!
Und meine persönliche Erkenntnis?

Ich bin ein Romantiker und fürchte, ich lebe das real noch viel zu wenig aus. 😊

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Mein schönstes Weihnachtsmärchen, bei dem es auch um Weihnachten geht, heißt seit diesem Advent: „Wunder einer Winternacht – Der finnische Film ist wirklich sehr sehr liebevoll gestaltet und die Umsetzung einfach wundervoll. Ich glaube, welches Land könnte so sehr Winterlandschaften zaubern und den Geist der Weihnacht transportieren wie Finnland?

Falls ihr irgendwo und irgendwann die Gelegenheit habt, den Film in einem kleinen Kino anzusehen: Nutzt sie und genießt es.

„Wunder einer Winternacht – Die Weihnachtsgeschichte“ bei Amazon: https://www.amazon.de/dp/B002LM3I8G/ref=cm_sw_r_cp_api_fTWtybMVJEBK1

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Ich habe mich total verliebt in die rote Keramik von Frau Mill aus Jena. Seit dem Weihnachtsmarkt im letzten Jahr überlege ich mir eine Teekanne von ihr zu kaufen – in einem warmen Rotton, mit Keramikhenkel und für etwa 1,3-1,5l.

Leider hat das nicht geklappt. Die Kannen sind entweder zu klein (habe ich schon) oder so groß, dass ich sie kaum heben kann. Die Verkäuferin erkläre mir heute, nachdem ich eine für mich zurückgelegte Kanne testen wollte, das Gewicht wäre bei ihrer eigenen Keramikkanne eines anderen Herstellers in dieser Größe genau so hoch…

Ich prüfte das mit den anderen Modellen und kam zum Ergebnis: Die Machart aller Kannen ist sehr massiv und robust. Vermutlich gehen die nicht so schnell kaputt und der Tee hält lange warm. Aber sie sind alle deutlich schwerer als meine filigrane Porzellankanne. Leider konnte ich die große Keramik-Kanne im gefüllten Zustand schlichtweg nicht mehr mit einer Hand hochheben. Ich muss fairerweise dazu sagen, dass ich auch nicht so kräftig bin.

Für mich war das nach so langer Träumerei wirklich ernüchternd und für den Alltag keine Option.

Ich glaube, es war dieses zerreißende Gefühl, dass die Kanne optisch so gut gelungen war, und gleichzeitig nicht zu mir gepasst hat. Ich wollte es nicht wahrhaben und habe lange überlegt und mich gescheut, es mir einzugestehen…. aber ich musste mich verabschieden…

Damit es mir etwas leichter fiel, habe ich mir spontan eine ebenso rote Tasse gegönnt. Zum Glück war mir gerade eine andere herunter gefallen, so dass dafür Platz im Küchenschrank war.

Das gute Stück habe ich zu Hause gleich eingeweiht und doch denke ich wehmütig, wie an eine vertane Liebschaft, an die bauchige Kanne in dem warmen Rot. Vielleicht bekomme ich irgendwann mal ein andere in Rot mit dünneren Wänden, der passenden Größe und dem gewissen Etwas. Aber optisch wird sie vermutlich nie heran reichen und die andere immer in Erinnerung bleiben. Nur das Praktikable wird dann sicher so sein, wie es zu mir passt und das, so versuche ich mir einzureden, ist doch mehr Wert, als die äußere Hülle…

Frau Mill ist mit ihrer wunderbaren Keramik zum Verlieben derzeit auf dem Weihnachtsmarkt in Jena und danach über ihre Webseite (leider fehlen noch Bilder der aktuellen Kollektion) erreichbar, oder in ihrem Laden „Am Heiligen Berg 38, Jena“.

Es gibt wunderbare Dinge, die alle gut in der (einen) Hand liegen und die sogar spülmaschinentauglich sind.

rote getöpferte Kanne von Frau Mill, Jena Keramik von Frau Mill, Jena

Oben Impressionen vom Weihnachtsmarkt aus dem letzten Jahr mit einer großen Vorversion DER Kanne und im 2. Bild weitere Keramikteile und eine Kanne mit Bambushenkel (diese nicht für die Spüli).

Unten nun die Tasse, die wohl die Erinnerung wach hält…  Sie liegt super in der Hand und wird sicher meine neue Lieblingsstasse… 😊

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Dieses Jahr habe ich Lust, etwas zu unserer Weihnachtsfeier vorzutragen.

Weihnachtsfeiern sind meistens ja doch eher speziell… sonst hat man kaum etwas Privates miteinander zu tun und plötzlich soll man zusammen Lieder singen (am besten Arm-in-Arm schunkelnd), wie alte Freunde gemeinsam essen und trinken und möglichst unterhaltsam vom Anfang bis Ende auftreten.
Klar mag ich meine Kollegen näher kennen lernen und wie das immer so ist: Egal welche Beziehungen man pflegt: So wie es in den Wald reinruft, so schallt es raus.
Ich habe also beschlossen, mal wieder einen Schritt zu wagen und mich noch mehr persönlich zu zeigen. Und ja: Ich bin auch aufgeregt 😊

Ich mag es, schöne Gedichte und Geschichten vorzutragen. Nein, nicht auswendig, ich muss es ja nicht gleich übertreiben…
Im Privaten mache ich das schon ganz gern. Ich selbst liebe es ja auch, mich gemütlich einzukuscheln und dann zu lauschen und zu träumen.

Aber nun? Was für ein Gedicht??
Also was mit Völlerei, Bumserei oder dummer Blödelei kann ich in dem Setting nicht bringen und passt wohl auch generell nicht zu mir.
Also gegoogelt…
Hm. Und was finde ich?: Themen analog oben. Wie blöd…Nichts Gescheitetes, im wahrsten Sinne, oder dann richtig religiös, was für den Rahmen auch unpassend ist.

Also was suche ich?? Das Gedicht soll nicht zu schwer sein… nicht zu trübsinnig, nicht zu leicht, nicht zu flach, nicht zu religiös oder mystisch, möglichst viele ansprechend und doch auch unterhaltsam…

Und nun?

Ich habe nach langer Suche zwei Gedichte gefunden. Ob ich beide wähle oder nur eins… da überlege ich noch. Und auch mal sehen, ob sie immer noch passen, wenn es so weit ist, aber hier sind sie:

Joseph von Eichendorff
Weihnachten

Markt und Straßen stehn verlassen,
Still erleuchtet jedes Haus,
Sinnend geh ich durch die Gassen,
Alles sieht so festlich aus.

An den Fenstern haben Frauen
Buntes Spielzeug fromm geschmückt,
Tausend Kindlein stehn und schauen,
Sind so wunderstill beglückt.

Und ich wandre aus den Mauern
Bis hinaus ins freie Feld,
Hehres Glänzen, heilges Schauern!
Wie so weit und still die Welt!

Sterne hoch die Kreise schlingen,
Aus des Schnees Einsamkeit
Steigts wie wunderbares Singen –
O du gnadenreiche Zeit!

Quelle: http://gedichte.levrai.de/weihnachtsgedichte/weihnachtsgedichte.htm

 

Advent
© Vicco v. Bülow alias Loriot

Es blaut die Nacht, die Sternlein blinken,
Schneeflöcklein leis herniedersinken.
Auf Edeltännleins grünem Wipfel
läuft sich ein kleiner weißer Zipfel.
Und dort vom Fenster her durchbricht
den dunklen Tann ein warmes Licht.

Im Forsthaus kniet bei Kerzenschimmer
die Försterin im Herrenzimmer.
In dieser wunderschönen Nacht
hat sie den Förster umgebracht.
Er war ihr bei des Heimes Pflege
seit langer Zeit schon sehr im Wege.
So kam sie mit sich überein:
am Niklasabend muß es sein.

Und als das Rehlein ging zur Ruh‘,
das Häslein tat die Augen zu,
erlegte sie direkt von vorn
den Gatten über Kimm und Korn.
Vom Knall geweckt rümpft nur der Hase
zwei-, drei-, viermal die Schnuppernase
und ruhet weiter süß im Dunkeln,
derweil die Sternlein traulich funkeln.

Und in der guten Stube drinnen
da läuft des Försters Blut von hinnen.

Nun muß die Försterin sich eilen,
den Gatten sauber zu zerteilen.
Schnell hat sie ihn bis auf die Knochen
nach Waidmanns Sitte aufgebrochen.
Voll Sorgfalt legt sie Glied auf Glied
(was der Gemahl bisher vermied) -,
behält ein Teil Filet zurück
als festtägliches Bratenstück
und packt zum Schluß, es geht auf vier,
die Reste in Geschenkpapier.

Da tönt’s von fern wie Silberschellen,
im Dorfe hört man Hunde bellen.
Wer ist’s, der in so tiefer Nacht
im Schnee noch seine Runde macht?
Knecht Ruprecht kommt mit goldnem Schlitten
auf einem Hirsch herangeritten!
He, gute Frau, habt ihr noch Sachen,
die armen Menschen Freude machen?

Des Försters Haus ist tiefverschneit,
doch seine Frau steht schon bereit:
Die sechs Pakete, heil’ger Mann,
’s ist alles, was ich geben kann.
Die Silberschellen klingen leise,
Knecht Ruprecht macht sich auf die Reise.
Im Försterhaus die Kerze brennt,
ein Sternlein blinkt – es ist Advent.

Quelle: https://www.deingedicht.de/weihnachten/adventsgedichte/advent.html

Übrigens gibt es dazu tatsächlich auch ein Video… 😊🎄

Falls ihr noch weitere Ideen habt: Ich freue mich über passende Tipps und Links.

Meine Erfahrungen, wie es gelaufen ist, könnt ihr im Update nachlesen.

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Ich frage mich seitdem mein Baum steht: Wie machen das andere? Sieht der Weihnachtsbaum jedes Jahr gleich oder ähnlich aus? Oder wird das Festtagsoutfit regelmäßig gewechselt?

Eine Freundin meinte, die Kinder wollen die Routine und freuen sich genau auf IHREN Baum… ist das wirklich so?

Ich schätze, bei mir ist er jedes Jahr ähnlich. Dennoch laufe ich jeden Dezember oder manchmal schon im November los und lasse mich inspirieren… von Dekorationen aus Schaufenstern, Katalogen, Webseiten und den Geschäften. Mich hat da der Konsum fest im Griff und irgendein Teil kaufe ich mir immer.
Dieses Jahr habe ich nun erstmals auch Zweige in der ganzen Wohnung verteilt und geschmückt, so dass in meiner kleinen Schatzkiste nur noch wenige Sachen zu finden waren. So bin ich doch nochmal los gezogen….

Landhausstil als Basis

Vom Einrichtungsstil hat es mir der Landhausstil angetan, aber nicht mit Vollweiß, sondern Weiß in Kombination mit Holz, Wolle, Fell und Naturmaterialien (Trockenblumen, Steine, Keramik). Ich mag die Mischung aus rustikalen Alpencharme und schwedischem puren Ikea-Look.

Mein Baumschmuck

Und so ist der Baum auch mit Holzanhängern, Strohsternen und einzelnen Glamourteilen genau meins. Gut passend zu Weiß und Holz finde ich Rot. Daher habe ich rote Kugeln und für den festlichen Aspekt noch ein paar goldene Highlights und einzelne weiße für den Wintertouch hängen.
Gefühlt kann ich aber nie genug Weihnachtsbaumschmuck haben und könnte da ordentlich Geld versenken und muss mich wirklich sehr zurückhalten. Ich kaufe daher eher Chinazeug, muss ich zugeben.

Meine Kugeln habe ich vor Jahren bei „Nanu nana“ gekauft, Sterne auf dem Weihnachtsmarkt und bei DM, einige sind noch von früher. Dann habe ich das Glück, dass ich von der Familie mit selbst geklöppelten Sternen versorgt werde. Das bringt nochmal eine besondere Note, das wirkt schön filigran. Ein bisschen schwer tue ich mich mit Anhängern. Viele sind so kitschig und ich ringe oft mit mir, ob das nun schon zu viel Kitsch für mich und andere ist. Der Grad ist doch sehr schmal, wie ich finde. Das ist übrigens auch ein Grund, warum ich nicht für einen Anhänger 10€ oder mehr ausgeben möchte… ich bin gefühlt immer noch in der Ausprobierphase… 😊

Weihnachtsschmuck stöbern

Tollen Weihnachtsschmuck habe ich  bei „Westwing now“ gesehen und einzelne Stücke bei „H&M Home„. In Leipzig im „Massivum“ gab es letztes Jahr auch schöne Weihnachtsdeko und sicher dieses Jahr wieder. Zum Teil mit Fillialien vertreten ist der Onlineshop Maisondumonde, bei dem sich das Stöbern ebenfalls lohnt.

Ich habe schon kundgetan, dass ich mich immer über einen Weihnachtsbaumschmuck freue… Mal sehen, ob das Christkind-Weihnachtsmann-Gespann mich erhört. 🎄

… ich beim Stöbern auf dem Weihnachtsmarkt und bei „Blume 2000“:

Mein diesjähriger Baum: Eine Nordmanntanne, vom Holzhändler Schmidt direkt nach Hause geliefert. (Siehe Beitrag von letzten Jahr).

Und nun fertig dekoriert 😊🎄

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