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Archive for the ‘e-commerce’ Category

Der neue Persi (auf Deutsch: Personalausweis :-)) kommt mit High-Tech-Funktionalitäten wie electronic identity card und der Möglichkeit einer qualifizierten elektronischen Signatur im November 2010 zu uns.

Was heißt das denn nun konkret???

Die electronic identity card

…ermöglicht die Authentifizierung der Person, Wohnort, Alter.

Jetzt könnte man meinen, dass die Daten komplett von den Anbietern  eingelesen werden, von jedem gesehen werden….uws. Dem ist aber nicht so. Zum Teil dürfen z.B. nur erfasst werden, ob jemand unter oder über 18 Jahre alt ist, nicht aber eine konkrete Altersklasse. Denn bei der Beantragung der Nutzung des Services seitens des Anbieters muss der nämlich den konkreten Prozess angeben, wo der Personalausweis integriert werden soll. Die Datenschützer sind da sehr pingelig und kucken genau, wer den Persi und warum integrieren darf und wer nicht. So einfach ist das also nicht und größere Firmen sollten sich da auch jemanden suchen, der sich mit so was auskennt. Die Vorratsspeicherung ist übrigens auch mit dem neuen Persi genauso wenig erlaubt wie früher, die Gesetze sind geblieben.

Die elektronische Signatur

…ist dagegen verglichen mit einer elektronischen Unterschrift, wichtig bei Vertragsunterzeichnungen online, empfiehlt sich also in jedem Fall dazuzubuchen um sich unnötige Behördengänge mitlangem Warten zu ersparen.

Vorteile für den Anbieter

…als, dass es damit möglich wird, Ratenverträge, Bahncardbeantragung, Führerscheinbeantragung usw. online durchzuführen. Für den Anbieter heißt das mehr Service für seine Kunden und damit Wettbewerbsvorteil und ermöglicht neue Umsätze.

Vorteile für uns als Nutzer

…sind, dass wir die Services nutzen können. Also ich würde mich ja freuen, wenn ich nicht mehr wegen jedem Minikram irgendwo 3 Stunden warten muss. Sinnlos eben, oder? Zudem soll es trotzdem noch möglich sein, mit Pseudonymen zu arbeiten was für Communities ganz gut ist. Man benötigt nur noch ein Passwort auf jeder Plattform + Ausweis.

Nachteile

Momentan gibt es noch Kartenleser, die wir haben müssen. Wenigstens sind die Dinger nicht so groß. Ich vermute mal, dass es so was  auch mal in den Notebooks integriert geben wird (oder?). Aber vielleicht ist das eben auch so, wie bei einer CD, die eben auch nicht ohne Player zu spielen geht.

Diskussionen gibt’s natürlich immer

Im Moment gibt es auch noch die Nörgler, die immer alles Innovative schlecht machen. Das war damals mit dem Beginn des Internet ja genauso. Die Stimmen im Web, die den ganzen Tag ihre Daten durch Web, Facebook und Twitter jagen, aber bloß keinen elektronischen Ausweis haben möchten. Vielleicht ist das auch klassisch Deutsch: endlich mal wieder ein Grundsatz-Thema zum Meckern. Naja. Entscheidend ist, dass ich immer einen Daten-Schutz (Fireall etc.) für den Rechner benötige. Das hat weder was mit dem Persi zu tun, noch mit sonst was.

Ich persönlich finde es gut, dass es ein bisschen mehr Klarheit zu dem Thema gibt. Die meisten wissen ja nicht mal, dass der Personalausweis kommt und wissen auch überhaupt nicht, was das bringt. Sicher gibt’s noch zig mehr Anwendungsfälle. Die werden übrigens von Unternehmen getestet. Die Bundesregierung ist leider mit der ihrer Aufklärung/Werbung noch etwas zurückhaltend, da fehlt wohl etwas Geld. Aber ein Ausweisportal schafft erste Abhilfe, wer jetzt noch mehr Infos braucht.

Fazit

Identifizierung ist zukünftig auch online möglich. Es wird jetzt also sukzessive zur Ablösung der alten Ausweise kommen. Irgendwann haben wir das Dinge alle- übrigens nur noch so groß wie die EC-Karte. Vorteile und Nachteile gibt’s auch, wie eben bei allen Dingen im Leben. Also nichts Neues, aber auch nicht weniger.

Mehr Infos

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Nein, der Onlineshop Yalook ist nicht vor dem Aus, jedoch die Gesellschaft, die ihn betrieben hat, die Fashionworld. Die Marke und die Domain selbst soll weiter laufen. Ob die Mitarbeiter alle übernommen werden, ist mir nicht klar.

Von der Existenz des Online-Shops habe ich leider bisher überhaupt nichts mitbekommen, obwohl der nun schon 1 Jahr auf dem Markt ist und immerhin zu Otto gehört.

Komisch. Hier wurde scheinbar „vergessen“, das Marketing zu aktivieren oder anders augedrückt: Ich wurde nicht erreicht, obwohl ich jeden Tag im worldwideweb bin.

Ich habe mir den Shop mal angesehen. Hier meine sehr subjektive Bewertung:

Mit gefällt an dem Shop:

  • geniales Feature – der Look-Designer (eine unglaubliche App mit freigestellten Bildern, mehrere Ebenen usw.),
  • klares Shop-Design
  • klare Kommunikation (Versandtag, Warenkorb, Details, Versender, Versandkosten-frei Bezahlmöglichkeiten)
  • super Produktabbildungen
  • Crossselling-Angebot
  • durchblättern der Bilder in der Überblicks-Ansicht
  • Suche nach Marke, Farbe, Größe, Material, Schnitt (z.B. schmal), Preis, Typ
  • Outlet-Bereich mit Superschnäppchen

Hier bin ich mir noch nicht sicher, was ich davon halten soll:

  • eine Trendmap, die regionale Trends (z.B. Hamburg) sichtbar machen soll

Mir gefällt leider nicht:

  • die Performance – die Bilder laden ewig und brauchen echt viel Goodwill

Mehr Infos zur Änderung von Yalook auf der Webseite der Internetworld.

Abgefahrene Werbung von Yalook bei  Ameliele

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Tja, ich war heute mal seit langem mal wieder auf dem Webshop von MEXX und bin überrascht, denn ich konnt erstmals sehr schnell finden, was ich wollte.

Die Seite wurde relauncht. Das Logo wurde vom tristen Grau in freches Lila aufgepeppt und auch sonst fühlt es sich zwar nicht mehr ganz so schick, aber dafür aufgeräumt und brauchbar an.

Design ist eben nicht alles. Usability, wie man in Fachkreisen die Benutzerfreundlichkeit nennt, ist da beinahe noch wichtiger. Denn was nützt mir Design, wenn ich es nicht bis zum Produkt schaffe oder im Bestellprozess (Checkout) dann irgendwo hängen bleibe und genervt abbreche.

Ich bin der klassische Typ von „das lege ich mir einfach mal in den Warenkorb ohne zu kaufen Typ“. Eher Spontankäufer, denn eigentlich habe ich doch alles, was ich brauche. Shoppen ist doch nur was emotionales. Das neue Kleid „brauche“ ich nie, es fühlt sich maximal so an. Ist es aber nicht.

Tja, Verkaufspsychologie ist insofern da nicht ohne: Spontankäufer wie mich abzuholen, Anreize zu schaffen, doch ein paar Euros loszuwerden.

Mit einer guten Suche und inuitiven Nutzerfreundlichkeit kann mich da also richtig gut abholen.

Mein Fazit: Mexx hat da was richtig gemacht.

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Im Zuge der täglichen Nachrichten und Katastrophen die auf mich eintreffen, habe ich mich mal wieder gefragt, was mein sozialer Beitrag in so einem Fall sein kann. Es gibt ja zig Möglichkeiten sich zu engagieren. Hat man wie ich nur wenig Zeit am Tag übrig, dann ist vielleicht eine einfache Variante die Spende.

Eine Option ist die Kinder-Patenschaft, wobei man einen Beitrag im Monat überweist, so dass es einem Kind etwas besser geht. Die Beträge variieren ab 25 €/Monat je nach Institution. Das sind zum Beispiel Plan Deutschland, ICW, world vision und das kinderhilfswerk, Vorteil ist sicher, dass man einen direkten Kontakt haben kann, also hinfahren kann, ev. mal einen Brief mit einem Foto bekommt und damit auch einen Bezug, wohin das Geld geht.

Aber es sprechen auch Dinge dagegen. Argumente findet man bei UNICEF, die selbst keine Kinder-Patenschaften anbieten, da dabei aus der Sicht von UNICEF immer nur einzelnen Kindern geholfen wird, diese hervorgehoben werden und somit für ein größeres soziales Gefälle gesorgt wird. Zudem werden dabei deutlich höherer Verwaltungskosten produziert, weil ja der persönliche Kontakt gesichert werden soll. Es kommt also ein geringerer Anteil der Spende am Ende an.

Daher empfiehlt UNICEF Projektpatenschaften, wie z.B. der Bau eines Brunnens, Schule etc.

Auf ihrer Webseite ist mir aber auch was aufgefallen, das mir aus der IT-Sicht gefällt, nämlich die Idee eines Spendenshops. Dort kann man alles kaufen, was wirklich gebraucht wird:

Z.B. 1000 Bleistifte für 15,-, eine Lesefibel für 3,-, diverse Impfungen ab 20€, Spezial-Nahrung für extrem untergewichtige Kinder ab 7,50€ oder die „Schule in der Kiste“, mit der für 200€ 40 Kindern mit Schulmaterial versorgt werden. Wer etwas mehr Kleingeld hat, kann auch ein Offroadfahrzeug für 20.000€ spenden, mit dem Unicef überhaupt bis in das jeweilige Dorf kommt, denn bekanntermaßen sind die Straßen nicht überall so schick wie in Deutschland, (auch wenn der Deutsche das gern als Meckerthema nutzen will….)

Tja, klingt doch gut: Da macht doch Spenden gleich mehr Spaß! Jetzt muss ich mich nur noch entscheiden. Muss? Nein! Ich möchte! Denn bereits 5 Euro helfen.

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Ein kleiner Rückblick auf die Mail Order World der anderen Art: Neben meinen vielen Gesprächen mit netten Menschen am AGETO-Stand habe ich natürlich auch meinen künstlerischen Blick schweifen lassen und 2 interessante Schmankerl gefunden und kennengelernt.

Eine interessante Form der Werbung machte für mich ein Unternehmen, das den Scherenschnittkünstler Reinhold Stier buchte. In 2 Minuten meiner kurzen Mittagspause konnte ich Werbung vis a vis über mich ergehen lassen, um dafür ein Portrait des Meisters in den Händen zu halten. Ja, ich liebe Werbung. 😉

kleines Kunstwerk in 2 Minuten von Reinhold Stier

kleines Kunstwerk in 2 Minuten von Reinhold Stier

Jetzt weiß ich auch, dass besagte Firma ein Inkassounternehmen ist und das ich das derzeit nicht brauche. Nur den Namen der Firma habe ich mir nicht gemerkt, obwohl der sogar auf der Rückseite des Kunstwerkes draufgedruckt ist. Also ich würde daher den  Namen schlichtweg ändern. Denn wenn trotz solch einer Aktion das nicht gewährleistet ist, lief aus meiner Sicht was daneben.

Also mein Fazit: Marketing-Aktion selbst: top! Name der Firma: flop.

Für mehr Infos zu Reinhold Stier geht bitte auf seine Webseite. Er kann auch für diverse Feiern oder guten Marketingaktionen gebucht werden 😉

Meine 2. Bekanntschaft machte ich auf der sagenumwobenen MailOrder Party, zu der ich nach einem Geschäftsessen bereits gestärkt kam und daher das Büffet mit diversem Gebratenem leider nicht mehr wie sonst lobpreisen konnte. Da ich damit noch etwas Reserve hatte, um Dinge zu würdigen, konnte ich das im Kontakt mit Ellen etwas ausleben (bis die Lautstärke der Musik eine Unterhaltung unmöglich machte). Ellen Schulze  ist Malerin und hat sich der abstrakten Malerei verschrieben.

abtrakte Kunst von Ellen Schulze

abstrakte Kunst von Ellen Schulze

Für einen tieferen Eindruck schaut auf ihre Webseite. Die Bilder sind natürlich käuflich erwerblich.

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…es ist Hoffnung in der Service-Wüste Deutschlands. Ich habe meinen Urlaub in die Toskana bei e-domizil gebucht und nach anfänglichen scheinbaren Schwierigkeiten muss ich ja mal ein großes Lob für den Kundenservice aussprechen. Denn unsere Beschwerde-mail wurde sofort mit einem netten Telefonat beantwortet und wir bekamen einen persönlichen Kundenbetreuer, der sich dem Thema widmete und dran blieb. Geniale Strategie! Hier hat jemand verstanden, wie gutes Business läuft. Ergebnis: Problem geklärt und eine perfekte Unterkunft gehabt. Was will man mehr!?

Und was lernen wir daraus? Ich bin der Meinung, dass das Kunden-Feedback ein zum Teil völlig unterbeleuchtetes Instrument für mehr Unternehmensumsatz ist, was dieses Beispiel mal wieder gezeigt hat. Hier müssen noch Viele viel lernen…

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Ein wunderbares, erfüllendes, lebendiges und unterhaltsames Wordcamp ging gestern in Jena zu Ende. Holger Weser, Lars Zapf und Robert Pfotenhauer haben dieses Event nach Jena gebracht, ich berichtete bereits. Hautnah konnte ich mit dabei sein und mit auf- und abbauen und somit auch im „Backoffice“ erleben, was das Wordcamp geleistet hat. Das war echt eine super Leistung und ich danke allen Beteiligten für den wohlwollenden Umgang.

 Ein Highlight war und bleibt für mich der Kontakt mit Matt Mullenweg, Gründer von WordPress, der uns Teilnehmern des Wordcamps ausführlich die Gelegenheit gab, die Entwicklung von WordPress nachzuvollziehen und ihn mit Fragen zu löchern, was auch gut genutzt wurde.

Ich hatte mehrmals mit Matt Kontakt und kann nur sagen: ich bin hin und weg. Seine natürliche und herzliche Art kam bei mir sehr gut an und hat mir wieder gezeigt: Blogger sind nicht so, wie ich früher dachte (nämlich total unkommunikativ), sondern können sehr locker und offen sein.

Ich (rechts) mit Matt Mullenweg & mit Bea (links)

Ich (rechts) mit WordPressgründer Matt Mullenweg & mit Bea (links)

 Auch die Sessions, die ich mir vorgenommen habe, waren sehr gut. Mein Namensvetter Henning Krieg hat mich zum Recht aufgeklärt, bzw. mir aufgezeigt, was ich alles nicht weiß. Und so stand ich nach den 2 Stunden wieder vor der Frage: Sollte ich mein Blog aufgrund der Rechtsunsicherheiten nicht lieber auflösen? Bisher kann ich mich jedoch nicht dazu hinreißen lassen und werde mir erst mal einige Tipps zu Herzen nehmen. Den gesamten sehr interessanten Vortrag kann man hier downloaden.

 Gleich im Anschluss und ohne Pause habe ich mir eine Session zum Thema Geoblogging von Lothar Koppers angehört. Da ich selbst unter anderem Geographie studiert habe, konnte ich diese Präsentation als Anregung sehr gut verwerten. Klar: googlemaps nutze ich im Schlaf, aber die Möglichkeiten darüber hinaus waren mir nicht so bewusst. Mal sehen, ob es hierzu auch ein online-PDF-Dok. geben wird.

 Nachdem ich von 17-18h noch an einer Diskussion teilnahm, wie das echt geniale Vertriebs-, Marketing und Dialogtool Flymint neben dem B2B-Bereich auch für B2C-Kunden eingesetzt werden kann, war das Wordcamp vorbei und ich nach 4 Stunden Sessions am Stück echt platt auf Grund des enormen Inputs ohne Pause. Aber dafür war ich voll mit Ideen und Anregungen: Für mich einfach Gold wert.

Was die meisten dann nicht mehr mitbekommen haben: Ganze 2 Stunden hat es trotz mehrerer Helfer gebraucht, die Intershop-Räume wieder her zu richten: Flaschen einsortieren, Müll entsorgen, Werbung beseitigen, …, Brezeln aufessen… Nein, letzteres war ein Witz. Denn leider mussten wir die ca. 100 Brezen, die einfach übrig blieben, obwohl die sehr lecker waren, entsorgen! 😦 Denn der Kontakt zur Jenaer Tafel, die sonst Essen an Bedürftige verteilt, war schlichtweg am Samstag nicht möglich. Schade!

Also der Bedarf nach Essen war doch nicht so groß, wie wir erwartet haben. Einzelne Stimmen haben trotzdem gemeckert, aber wer ein „5 Sterne-Menü“ erwartet, sollte aus meiner Sicht besser nicht zu einem kostenfreien Barcamp gehen…

 Für den perfekten Schliff haben für mich die abendlichen Treffen, am Freitag im Markt11 und am Samstag im GattoBello, beigetragen. Ich habe mich sehr gut unterhalten und herzlich lachen können, mit Menschen, die sich offen und herzlich präsentiert haben. Was will ich mehr?!

 Ich danke hier noch mal Torsten, Jan, Martin, Henning und Nick für die gestrigen Anregungen sowie Alper und Christian für den herzlichen Einstieg im Markt 11!

 Ich freue mich nun über die vielen Beiträge und noch mehr Fotos, z.B. auf die vom Markus Kämmerer auf happyarts.de.

 DANKE an Euch alle!

Mehr Infos gibt es z.B. bei heise oder auch mal kulinarisch bei subnetmask.

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