Feeds:
Beiträge
Kommentare

Posts Tagged ‘Spende’

Vier Jenaer Grundschulen sammelten in der Vorweihnachtszeit für arme Familien in Osteuropa besonders für Lettland. Gestartet wurde die Initiative an der Jenaer Nordschule. Die Schulen  Heinrich-Heine-Schule, Schiller-Schule und Rautalschule schlossen sich an. Gesammelt wurde insbesondere Kleidung, Spielsachen und Schulmaterial, welches direkt an arme Familien versendet wird.

Dies ist die erste Aktion, die ich im Rahmen der Hilfsaktion für Osteuropa initiiert habe und gemeinsam mit Familie Welker gestemmt habe.

Spontane Idee einfach schnell umgesetzt

Die Idee hatte ich spontan, als ich den Aushang der Familie Welker für die Abgabe von Kleidung und Schulranzen sah. Das fand ich gut, da ich selbst ein schulpflichtiges Kind habe und den Ranzen sicher auf dem Grobmüll entsorgt hätte…. Die Überlegung ging schnell: Schulranzen gibt es in Schulen… Klar! Das ist doch was für unsere Schule! Nachdem ich mich erst mal im Web schlau gemacht, Telefonate und E-Mails geschrieben hatte, wusste ich: Das ist gut und ich werde mich da engagieren. Die Berichte und Fotos, die ich später von Frau Welker gehört bzw. gesehen habe, haben das noch untermauert (hier mein erster Blog-Artikel).

Nordschule als Initialschule

Die Schulleiterin der Nordschule, Frau Schuster, war nach meiner Anfrage sofort mit dabei. Denn: Viele Schulen sind grundsätzlich bereit und aktiv, sich für solche Aktionen einzusetzen. Weitere Schulen schlossen sich dieser Aktion an. Und so waren es ingesamt vier Jenaer Grundschulen, die alle sehr kurzfristig in der Vorweihnachtszeit das Projekt starteten. Es kamen wirklich viele Sachen zusammen.

Positives Feedback der Eltern

Als Ansprechpartner hatte ich auch oft direkten Kontakt mit Eltern, die Fragen loswerden wollten. Da kam es auch mal vor, dass es hieß: Wir haben soviel, das können wir doch nicht dem Kind mitgeben. In einem Fall hatte eine Familie 10 Umzugskartons (!) gespendet. Das wurde natürlich abgeholt, was bei diesen Mengen immer nach telefonischer Absprache möglich ist.

Ich möchte an dieser Stelle noch mal allen Helfern, Schulleitern, Kindern und Eltern und natürlich Familie Welker ausdrücklich danken, dass alles so gut geklappt hat und so erfolgreich war! DANKE!

Würdigung durch Zeitungsbericht

Heute war die Abholung in der Heine-Schule. Die OTZ war mit vor Ort und konnte sich von dem wunderbaren Ergebnis überzeugen: Ganz viele Sachen waren es, die da vor dem Weihnachtsbaum standen.

Hier ist der zugehörige Artikel aus der Onlineausgabe der Zeitung OTZ.

http://jena.otz.de/web/jena/startseite/detail/-/specific/Jena-Mutter-mobilisiert-Grundschulen-1831420288

Der Artikel zum Downloaden als PDF (102 KB)

Dahinter steckt viel Arbeit

Was alles noch dazu gehört, hatte ich bereits in meinem ersten Blog-Artikel angedeutet. Denn zwar habe ich das in die Hand genommen und organisiert, Termine vereinbar usw., aber dahinter steckt bei weitem viel mehr ehrenamtliche Arbeit, als man sich das vorstellen kann. Und allein kann man das nicht stemmen. Familie Welker in Jena hat die Sammelstelle nach Jena gebracht und trägt den größten Teil der Arbeit. Sie kümmert sich komplett um die Abholung, den Transport in Jena und ist direkter Kontakt zur Hilfsorganisation GAiN, die wiederum seit vielen Jahren die Beziehungen in die Länder  haben. In einem Container werden die Sachen von Familie Welker gesammelt. Die Firma Schott hat sich ebenfalls engagiert und das Gelände zu Lagerung kostenfrei zur Verfügung gestellt. Die Sachen werden alle vor dem Versand noch händig sortiert und ordentlich zusammengelegt. Das ist schon unglaublich, was alles dazu gehört und könnte materiell nicht bezahlt werden. Da braucht es ein gutes Herz und natürlich etwas Freizeit.

Weitere Aktionen

Es braucht immer auch jemanden, der es macht, wie immer (ein ähnlicher Tenor zu einem anderen  Thema: „nicht zuviel denken, einfach machen“). Weitere Aktionen sollen folgen. Denn Bedarf ist nicht nur zu Weihnachten, sondern das ganze Jahr. Im Sommer ist die Schulranzenaktion geplant.

Sammelstellen für Schulranzen und Kleider in Jena und Deutschlandweit

….habe ich in meinem Artikel: „Unsere Last ist der anderen Lust- helfen leicht gemacht“ veröffentlicht.

Hier noch ein Direktlink zur Sammelstelle von GAiN

Read Full Post »

Habt Ihr auch Dinge gebunkert, wie Klamotten, die nicht mehr passen oder die ihr einfach über habt? Plüschtiere, alte Taschen oder Elektrogeräte? Zeug, was zwar ok ist, aber nie benutzt wird…?

Es gibt sicher auch bei Euch viel, was einfach nur rum liegt und wohl auch in den nächsten 10 Jahren keine Verwendung findet. So geht es mir jedenfalls.

Bei Fightclub heißt es dazu in etwa:  „Die Dinge, die du besitzt, besitzen am Ende dich“. Wir glauben, dass wir die Dinge „brauchen“ und wollen nicht ohne sein. Folge ist, wir kaufen weitere Regale, Schränke usw., nur um nicht loszulassen und lassen uns damit von den Dingen dominieren.

Aufzuräumen heißt auch innerlich aufräumen, sich befreien von alten Lasten.

Das Ende eines Jahres ist eine gute Zeit dafür, sich von den Altlasten zu befreien, um Platz für mehr Leichtigkeit zu bekommen. Aber auch sonst hilft es zu mehr Klarheit.

Ich jedenfalls werde ausmisten. Klamotten und Co!

Viele Dinge sind zum Wegwerfen zu schade – Abgabe an Sammelstellen

Hm, aber wegwerfen mag ich die Dinge nicht, dafür hänge ich dann doch zu sehr dran… Hier gab mir der Zufall einen Schubs: Ich habe heute direkt im Stadtzentrum von Jena eine Abgabestelle für Hilfstransporte gefunden. Entgegengenommen werden Dinge, die „gebraucht“ werden, ob das Kleidung für alle Altersklassen, Spielzeug und Plüschtiere, alte Ranzen, Elektrogeräte wie Staubsauger oder ähnliches ist.  Vieles wird einfach woanders benötigt oder erfreut Menschen, was für mich nur noch eine Last ist.

So z.B. leben Menschen in Lettland, die von uns unterstützt werden können

Quelle: GAiN - Projektreise Lettland 2009

Quelle: GAiN - Projektreise Lettland 2009

Quelle: GAiN - Projektreise Lettland 2009

Ein alter Ranzen, der bei uns weggeworfen wird, Kleidung usw. erfreut dort die Herzen. Ich kann es mir oft kaum vorstellen, dass mein benutztes Zeug jemand haben will oder sogar helfen kann, aber so bin ich schon im meinem deutschen Wohlstandsdenken gepoolt…

Was kann ich tun? Was kannst Du tun?

Die gesammelten Dinge einfach abgeben. Mehr nicht.

Wenn Ihr nicht sicher seid, was gebraucht wird: Vorab noch mal anrufen – 03641604731

Ein Container mit vielen Dingen- wirkliche direkte Hilfe für viele Menschen

Die Sachen werden von Jena aus Richtung Lettland/Litauen an Hilfsbedürftige in LKW-Containern direkt hingefahren und an Arme verteilt. Dazu werden auch Geldspenden und Arbeitshilfen benötigt.

Abgabemöglichkeiten in Jena

Fester Zeitpunkt:

Individuelle Abgabe nach vorheriger telefonischer Absprache

  • Wo? Bei Familie Welker, Hermann-Lönsstr. 53, 07745 Jena,
  • Wie? Vorher anrufen & Termin vereinbaren: 03641604731

Organisiert werden die Transporte durch Global Aid Network, in Jena unterstützt durch die Landeskirchliche Gemeinschaft.

Deutschlandweite Sammelstellen

Ihr wohnt nicht in Jena und wollt trotzdem ausmisten und gleichzeitig anderen helfen? Hier findet Ihr  Sammelstellen für Hilfstransporte.

Was gebraucht und angenommen wird

  • gute tragfähige Kleidung vom Babyalter bis zum Erwachsenen
  • Teddy, Spielzeug etc.
  • gebrauchte Ranzen, Rücksäcke etc
  • diverse Elektrogeräte

Eine vollständige Auflistung der Hilfsorganisation (zur Webseite):

  • Verpackt werden soll das am besten in Kartons, alternativ in Tüten

Die Sachen werden alle in einem LKW-Container gesammelt und direkt an Hilfsbedürftige nach Lettland etc. gesendet. Hier geht es wirklich an Menschen, die selbst kaum Geld haben. Wer aktiv werden möchte, kann das sogar auch noch tun.

Schulranzenaktion – das besondere Projekt

Eine große Schwierigkeit ist immer wieder der Schuleinstieg. Die Marke Scout als Sinnbild für den Ranzen kennt in Deutschland wohl jeder. Aber was mit den alten abgenutzten Teilen passiert, interessiert kaum ein Elternteil mehr. Selbst den Ranzen für das zweite Kind aufzuheben, ist kaum noch üblich.

Machbar ist aber viel. Hier ein Bericht (PDF, 356KB) zur einer Schulranzenaktion.

Ob der Ranzen nun gefüllt oder ungefüllt ist, er leistet enorm. Ganze Schulen können also helfen und die Ranzen gesammelt abgeben oder abholen lassen

GAiN - Projektreise Lettland 2009

Schulranzenaktion von GAiN - es gibt deutschlandweite Sammelstellen

Die Ranzen werden vor Ort an bedürftige Kinder verteilt. Mehr Infos gibt es direkt hier:

Und mir bleibt nur zu sagen: Auch du kannst was tun. Und sei es, ein paar T-Shirts abzugeben….

Kontakt in Jena

Wer Fragen für die Sammelstelle in Jena hat oder ein konkretes Projekt planen möchte, egal ob es um Kleidung, Schulranzen oder sonstiges geht, kann sich direkt an Frau Welker (Tel. 03641604731 o. 01791207242) wenden.

Read Full Post »

Im Zuge der täglichen Nachrichten und Katastrophen die auf mich eintreffen, habe ich mich mal wieder gefragt, was mein sozialer Beitrag in so einem Fall sein kann. Es gibt ja zig Möglichkeiten sich zu engagieren. Hat man wie ich nur wenig Zeit am Tag übrig, dann ist vielleicht eine einfache Variante die Spende.

Eine Option ist die Kinder-Patenschaft, wobei man einen Beitrag im Monat überweist, so dass es einem Kind etwas besser geht. Die Beträge variieren ab 25 €/Monat je nach Institution. Das sind zum Beispiel Plan Deutschland, ICW, world vision und das kinderhilfswerk, Vorteil ist sicher, dass man einen direkten Kontakt haben kann, also hinfahren kann, ev. mal einen Brief mit einem Foto bekommt und damit auch einen Bezug, wohin das Geld geht.

Aber es sprechen auch Dinge dagegen. Argumente findet man bei UNICEF, die selbst keine Kinder-Patenschaften anbieten, da dabei aus der Sicht von UNICEF immer nur einzelnen Kindern geholfen wird, diese hervorgehoben werden und somit für ein größeres soziales Gefälle gesorgt wird. Zudem werden dabei deutlich höherer Verwaltungskosten produziert, weil ja der persönliche Kontakt gesichert werden soll. Es kommt also ein geringerer Anteil der Spende am Ende an.

Daher empfiehlt UNICEF Projektpatenschaften, wie z.B. der Bau eines Brunnens, Schule etc.

Auf ihrer Webseite ist mir aber auch was aufgefallen, das mir aus der IT-Sicht gefällt, nämlich die Idee eines Spendenshops. Dort kann man alles kaufen, was wirklich gebraucht wird:

Z.B. 1000 Bleistifte für 15,-, eine Lesefibel für 3,-, diverse Impfungen ab 20€, Spezial-Nahrung für extrem untergewichtige Kinder ab 7,50€ oder die „Schule in der Kiste“, mit der für 200€ 40 Kindern mit Schulmaterial versorgt werden. Wer etwas mehr Kleingeld hat, kann auch ein Offroadfahrzeug für 20.000€ spenden, mit dem Unicef überhaupt bis in das jeweilige Dorf kommt, denn bekanntermaßen sind die Straßen nicht überall so schick wie in Deutschland, (auch wenn der Deutsche das gern als Meckerthema nutzen will….)

Tja, klingt doch gut: Da macht doch Spenden gleich mehr Spaß! Jetzt muss ich mich nur noch entscheiden. Muss? Nein! Ich möchte! Denn bereits 5 Euro helfen.

Read Full Post »

%d Bloggern gefällt das: