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Posts Tagged ‘Renoir’

Bald steht das Wochenende an und ich denke an letztes Wochenende zurück.

Ich war inzwischen in der Ausstellung „Renoir bis Picasso“ im Jenaer Stadtmuseum „Göhre“, die vom Namen zwar mehr versprochen hat, aber dennoch wirklich sehenswert ist und ein schönes Ausflugspaket verspricht.

kreative Anregung im Stadtmuseum

Einige Bilder sind richtig schön, wie z.B. die Dame „Arletty“ aus dem Stadtviertel „Moulin Rouge“, die zig mal für diverse Künstler Modell stand und in Ihrer Zeit als bekannteste Frau in Paris galt. Bei dem Gemälde hat mich beindruckt, wie echt der Faltenwurf rüber kam. Ich hatte bei Betrachten das Gefühl, dass der gemalte Vordergrund vor einem echten Brokatstoff hing: wirklich faszinierend.

Moise Kisling: Arletty (1891), Foto vom Ausstellungsflyer

Aber es gibt auch weitere schöne Bilder, sowohl kubistische, impressionistische, pointellistische oder expressionistische. Monet ist allerdings mal wieder nicht dabei gewesen ;-). Picasso ist lediglich mit drei winzigen Zeichnungen vertreten, die ich erst mal suchen musste, insofern ist der Name der Ausstellung nicht wirklich gerechtfertigt….: Marketing!

Im Original wirklich sehr stimmungshaft fand ich auch das Bild von Theophile-Alexandre Steinlen „Les deux Parisiennes“ (1859), das auch im Flyer vertreten ist. Leider gab es davon keine Karte. Mit nur 10 Motiven fand ich das Angebot leider sehr dürftig.

Aber nichtsdestotrotz: Wer in großen Museen eher Panik bekommt, es etwas gemütlicher und familiärer mag und sowieso erkannt hat, dass man nicht 1000″ Bilder (siehe Louvre) verarbeiten kann, der ist hier im Jenaer Stadtmuseum genau richtig. Die Auswahl ist klein, aber fein.

Kinder sind übrigens kostenlos, was ich noch gar nicht wusste.

Genuss im Muesumscafe „Philisterium“

Im Anschluss waren wir im kleinen Cafe bzw. einer alten Weinstube des Stadtmuseums: Gefühlt war ich zum 1. mal dort. Es gibt dort nur 5 Tische, aber das macht nichts. Dafür wird man mit Gemütlichkeit wie in historischen Zeiten belohnt und kann in altdeutscher Art Weisheiten von den Wänden lesen oder alte Fotos ansehen. Wir hatten Glück und bekamen einen Tisch und ich noch mehr: Himbeertorte: Unglaublich lecker!!!

Hier gehts zum Cafe „Weinstube Philisterium“ im Stadtmuseum Jena…

Kreativ sein zu Hause

Viele Anregungen habe ich ich mitgenommen und zu Hause habe wir alle eine Mal-Session eingelegt-das war echt toll und ist als Abschluss einer Ausstellung sehr zu empfehlen. 🙂

Newsartikel zur Ausstellung.

Eintrittspreise und Infos zur Ausstellung

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Immer wieder unglaublich, was in Jena so möglich ist. Nach dem bewegenden Wochenende mit Rock gegen Rechts rund um Udo Lindenberg, Peter Maffay, Silly & Co. trumpft das Stadtmuseum mit hochkarätigen Künstlern der Malerei auf.

Die Ausstellung „Von Manet bis Renoir“ (ich berichtete, und nochmal) war schon extrem gut besucht, es bildeten sich Schlangen, was doch eher selten für ein Museum ist, zumindestens in Thüringen.

Jetzt freue ich mich sehr auf diese Ausstellung und muss mich derzeit entscheiden, wen ich denn als Begleitung mitnehme. Ob es dann wieder so voll wird, wird sich zeigen. Momentan herrschen ja eher Ausnahmezustände in diversen Geschäften…

Aber dies hier solltet Ihr Euch wirklich nicht entgehen lassen!!!

Dauer der Ausstellung: 04.12.2011 – 03.03.2012

Kontakt zum Museum: +49 (0) 3641 – 49 82 61

Öffnungszeiten:

Montag geschlossen
Dienstag 10 – 17 Uhr
Mittwoch 10 – 17 Uhr
Donnerstag 15 – 22 Uhr
Freitag 10 – 17 Uhr
Samstag 11 – 18 Uhr
Sonntag 11 – 18 Uhr

Zur Webseite des Stadtmuseums

Flyer zum Download (pdf)

Hintergrundbericht: Der lange Weg zur Ausstellung (OTZ)

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Nun ist es schon etwas her, dass ich die Ausstellung „Manet bis Renoir“ in Jena besuchen konnte. Es hat sich wirklich gelohnt.

Wenn ich jetzt so unbedarft zurückblicke, dann kommen mir einige Bilder ganz schnell wieder in Erinnerung: z.B. der Picasso an einer roten Wand- perfekt inszeniert.

Meine persönliche Überraschung der Ausstellung waren jedoch die Bilder von „Gustave Caillebotte“, der mir bisher, trotz meiner zig Ausstellungsbesuche an diversen Orten, noch nie bewusst begegnet war. Zwei Bilder von Caillebotte haben mich besonders fasziniert, jedoch nicht weil ich die Motive besonders spannend finde, das eher im Gegenteil. Aber die Umsetzung war so beeindruckend, dass ich mir beim Betrachten wirklich vorstellen konnte, dass mir das eine mal ein Mann entgegen läuft und dass ich beim zweiten Bild in einen echten Wald hinein blicke.

Diese Art von Bildern, bei denen ich beim Betrachten das Gefühl bekomme, dass ich selbst Teil der Situation werde, sind es, die mich derzeit am meisten faszinieren.

Wer also noch nicht in der Ausstellung war, dem empfehle ich sehr, sich vor diese Bilder zu stellen und sich in die Situation einzufühlen. Möglich ist die Besichtigung der Ausstellung noch bis zum 22.02.2009! Viel Spaß!

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Heute war ich echt dem klassischen „Trade-Off“ erlegen. Denn als ich heute 16.20h im Foyer des Stadtmuseums von Jena stand, erwartete mich folgendes Bild:

Stadtmuseum-Foyer

Diese Menschenmassen wollten alle in meine lang ersehnte Ausstellung „Von Manet bis Renoir“. Es kam tatsächlich zu einem Rückstau, der bis die Treppen hoch reichte – und kein Ende in Sicht.

Wer Jena am Sonntag gut kennt, weiß sehr gut, welchem Kontrast ich in diesem Moment ausgesetzt war…

Da ich aber auf einen gemütlichen und ruhigen Ausstellungsbesuch gehofft hatte, passte das überhaupt nicht zu meinem Sonntagsgemüt. Und so habe ich mich, da ich die Ausstellung ja genießen will, schweren Herzens entschieden: NEIN, das geht HEUTE für mich nicht.

So heißt es also noch hinfiebern auf den Tag, an dem es endlich so weit ist.

Hier gibts mehr Infos zur Ausstellung.

…und hier noch ein aktueller Beitrag von JenaTV, unserem Heimatsender 😉

Falls die Anzeige nicht funktioniert findet ihr das Video hier!

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Schade, dass noch nicht November ist…

…meine ich im Hinblick auf die angekündigte Ausstellung „Von Manet bis Renoir“, die vom 23.11.2008 – 22.02.2009 im Stadtmuseum Jena zu sehen sein wird. Erwarten können wir damit eine Ausstellung zum Impressionismus mit Werken aus dem Musée du Petit Palais de Genève“.

Manet klingt beinahe wie Monet, dem wohl berühmtesten französischen Maler, aber es gibt nicht nur bezüglich des Namens Analogien. Wer sich ein wenig auskennt, der weiß, dass der Künstler Édouard Manet selbst einen großen Einfluss auf Monet hatte. Claude Monet malte zum Beispiel 1866 sein „Frühstück im Freien“, das er als Idee quasi von Manet’s „Frühstück im Freien“ (1863) übernommen hatte, ganz zu schweigen davon, dass beide französische Maler waren.

http://www.ruhr-uni-bochum.de/ kgi/raffael/kap_15/kap_15_6.htm

Manet - Quelle: http://www.ruhr-uni-bochum.de/ kgi/raffael/kap_15/kap_15_6.htm

http://www.zeno.org -Zenodot Verlagsgesellschaft mbH

Monet - Quelle: http://www.zeno.org -Zenodot Verlagsgesellschaft mbH

Der Einstieg in die Phase des Impressionismus ist damit mit Manet gut abgedeckt. Ob Claude Monet selbst mit „größeren“ Gemälden vertreten sein wird, ist abzuwarten

http://www.welt.de

Kunst für 51,7 Mio €; Quelle: http://www.welt.de

Seine Bilder erzielten ja Höchstpreise bei Versteigerungen, wie der ungebrochene Rekord für sein Kunstwerk aus der Serie „Seerosen“ von 51,7 Millionen Euro bei Christie’s! Unglaublich!

Damit wird also der Unterschied zu Manet deutlich, den die meisten nicht einmal vom Namen her kennen…

Orangerie

Als Abstecher zu diesem Thema ist das sehr kleine Museum in Paris, die Orangerie, empfehlenswert, in dem ein kleiner und ein etwas größerer ovaler Raum mit Seerosen-Gemälden von Monet rundum ausgekleidet sind. Mit einem Klick auf den Raum kann man die Räume virtuell begehen – genial!

Die Ausstellung in Jena wird vermutlich (wie so häufig) nicht die ganz großen Werke zeigen, aber dafür sind es in jedem Fall Bilder, die sonst nicht öffentlich zugänglich sind!!! Und so wird auf der Homepage des Stadtmuseums zu recht resümiert: „Insofern verstehen wir es als einen außerordentlichen Glücksfall, einen gewichtigen Teil dieser Sammlung mit zahlreichen Hauptwerken international bedeutender Künstler in Jena zeigen zu dürfen.“ (ganzer Beitrag)

Einen kleinen Vorgeschmack in die Sammlung des „Musée du Petit Palais de Genève“ gewährt artmag.com. Zu sehen sind Bilder u.a von Renoir, Degas und Touluse-Lautrec. Wir dürfen gespannt sein, welche Werke der Sammlung den Weg nach Jena finden werden…

Mit dieser Schau hätte Jena also mal wieder Exponate hochkarätiger Künstler vor Ort und knüpft damit an die letzte bedeutende Präsentation zu „Amiet & Macke“ an.

Übrigens: Als sehr dankbar empfinde ich, dass allein aufgrund der Räumlichkeiten nur wenige Bilder gezeigt werden können, so dass die Ausstellung emotional erfassbar bleibt. Also: Ein Kunstschock, wie er mich selbst im Louvre ereilte, wird hier wohl nur in den seltensten Fällen vorkommen.

Ja, ich freue mich schon!

…zur Ausstellung „Von Manet bis Renoir“ gibt es weitere Infos: bei jena.de oder direkt beim Stadtmuseum.

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