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Wenn Kühe Rad fahren und auf Bäume klettern, dann ist das eine klare Ansage in der Weise: „Andere meinen zwar, ich kann das nicht, aber ich mach es trotzdem – und so gut ich kann! Und: ich habe meine Freude dabei!“

Mama Muh steht für das Entdeckende und die Krähe, die Freundin der Kuh, für das zweifelnde, aber eben dennoch beeindruckte Gegenüber.

Ich mag die schönen Bilder von Sven Nordqvist… überhaupt bin ich so überhaupt an das Buch geraten… Petterson und Findus lesen wir einfach sehr gern unserem Jüngsten (4 Jahre) vor.

Mir gefällt auch die Comicsprache, die manchmal eingesetzt wird, wie z.B. „Flatter, Flatter“. Am besten finde ich aber das Wortspiel „gemuhtlich“, wie hier bei dieser Passage:

Mama Muh: „Ich werde auch nass, aber ich finde es gemuuhtlich, mit dir unter der großen Tanne zu sitzen, Krähe.“

Also ich kann Euch die Geschichten sehr ans Herz legen, besonders dieser kleine Sammelband lohnt sich, wenn man erleben möchte, wie z.B. eine Kuh den Baum erklimmt oder sich als Schlange durch den Kuhstall schlängelt.

Ein bisschen Humor und Phantasie solltet ihr allerdings beim Lesen mitbringen 😉

Erhältlich in der Thalia Buchhandlung (mal nicht Amazon 😉 )

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Mein Jüngster (4 Jahre) musste morgens mal wieder früher aufstehen. Es ist sogar noch dunkel und das wird Thema.

Nach einer kurzen Analyse folgt seine Prognose dazu: „Vielleicht hat die Sonne verschlafen?!“

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Am 4.12.2017 gab es in Jena eine weitere Aktion von „hier spielt die Musik“, bei der auf die katastrophalen Bedingungen in den Kitas rund um Jena, Weimar und Erfurt aufmerksam gemacht werden soll..

Erhebung zur Betreuungssituation in Kitas

Die Gruppe der Kampagne „Qualität hat Vorfahrt“ hat dazu eine Erhebung von 1.11.-24.11.2017 unter Kindergärtnern/innen durchgeführt. Das Ergebnis wurde am Runden Tisch der Öffentlichkeit vorgestellt. 

Nachfolgend ein Auszug aus der Stellungnahme:

„An der Erfassung teilgenommen haben Kitas in Jena, Weimar, Weimarer Land und Erfurt. 

Von insgesamt 76 möglichen Kitas haben sich 59 Kitas an dieser Abfrage beteiligt. Dies entspricht 77,63 %.
Diese 76 möglichen Kitas haben eine Gesamtkapazität von 6.420 Betreuungsplätzen. Davon bildet diese Abfrage 5.344 Betreuungsplätze ab. Dies entspricht 83,24%. Der Auswertungszeitraum lag vom 01.11.2017 bis 24.11.2017, jeweils täglich um ca. 10:00 Uhr.
Erfasst und ausgewertet wurden insgesamt 1.046 Betreuungs- bzw. Erfassungstagen (jeder erfasste Tag pro Kita = 1 Betreuungs- bzw. Erfassungstag).

An diesen 1.046 Betreuungs- und Erfassungstagen lag die durchschnittliche Ausfallzeit (ohne Vor- und Nachbereitungszeit) bei 28,13%. Die Ausfallzeit lag in der Spitze an einem Tag in einer Kita bei 73,18%.

 – an 61 Erfassungstagen lag die Ausfallzeit bis 10%

– an 132 Erfassungstagen lag die Ausfallzeit zwischen 10% -15%

– an 113 Erfassungstagen lag die Ausfallzeit zwischen 15% – 20%

– an 300 Erfassungstagen lag die Ausfallzeit zwischen 20% – 30%

– an 99 Erfassungstagen lag die Ausfallzeit zwischen 35% – 40%

– an 103 Erfassungstagen lag die Ausfallzeit zwischen 40% – 50%

– an 61 Erfassungstagen lag die Ausfallzeit zwischen 50% – 60%

– an 35 Erfassungstagen lag die Ausfallzeit über 60%

Wir haben unterstellt, dass bei einem Personalausfall von über 30% die Öffnungszeiten der Kitas entsprechend reduziert werden müssen und ab einem Personalausfall von über 50% die Kitas schließen müssen. 

Bei einem Personalausfall von 30% bis 50% hätten damit an 344 Erfassungstagen die Öffnungszeit in den Kitas reduziert werden müssen.

Bei einem Personalausfall von über 50% hätten die Kitas an 96 Erfassungstagen sogar geschlossen werden müssen.“

Statement zur Erhebung 

Eine befreundete ehemalige Kindergärtnerin, von der ich diese Erhebungsdaten bekam, schrieb mir dazu:  

„Gruselig, es als Zahlen zu sehen, wie hoch die Ausfallszeiten sind – wie wenig sie in den Schlüsseln berücksichtigst sind. Und – und das weiß ich noch aus eigener Erfahrung – wie die Leute teilweise am Limit fahren (müssen) und wie wenig Beziehung und Bildung beim Kind ankommen kann.“

Und auch mir haben  Kindergärtnerinnen beim Elternabend  gesagt, dass sie morgens einfach versuchen zu funktionieren – auch wenn Not ist – und sich ihren Stress nicht gleich anmerken zu lassen.

Mein Wunsch: Bessere Betreuung von kleinen Kindern

Ich wünsche mir, dass das besser in den Kitas wird: Ich wünsche mir deutlich mehr Erzieher, weniger Kinder in den Kitas, indem einfach auch mehr Eltern länger zu Hause bleiben und eine Verlängerung des Elterngeldes als finanzielle Grundlage auf mindestens 2 Jahre, besser aber 3 Jahre.

Wissenschaftler: Auswirkungen der Kitabetreuung bei kleinen Kindern
Schaut euch zum Thema Kindergärten am besten auch den wissenschaftlichen Vortrag (PDF Download) von Dr. Böhm zu den Auswirkungen der Kitabetreuung für kleine Kinder an, den ich in einem meiner letzten Beiträge veröffentlicht  hatte.

Hier noch ein kurzes Video von Dr. Böhm.

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Diemelsee im Herbst
Nun kommt endlich noch die Route zum Diemelsee als Ergänzung zu meinem Beitrag „Wandern mit Kind – Motivation und Entschleunigung


Eckdaten: 

Ort: Heringhausen, Talsperre „Diemelsee“, Hoch-Sauerland, Upland, Nähe Brilon

Wanderroute: Teilstrecke der Route „H6“ (siehe Karte)


Startpunkt: Parkplatz nördlich der Brücke am westlichen Teil des Diemelsees (vor dem Campingplatz)

Wegstrecke:
zu Fuß 9-10 km zzgl. Fährüberfahrt (20-30min)

Schwierigkeit:
einfach, Kinderwagen geeignet

Fähre: 

  • Abfahrt stündlich zur vollen Stunde ab Diemelseetalsperre (später Morgen bis später Nachmittag)
  • Kosten: pro Erwachsener – einfache Überfahrt (ca. 30 min) nach Heringhausen ca. 2,50 € / Rundfahrt (ca. 60 min) ca. 4,50 €. / Kinder sind ermäßigt.
  • Hinweis: schmale Rollstühle und Kinderwagen können i.d.R. transportiert werden.

Nun aber meine Eindrücke zur Route selbst. Sie hat genau genommen 3 Abschnitte.

1. Routenabschnitt

Wirklich schön ist der erste Abschnitt, vorbei am „Hohen Rad“ bis nördlich zum Naturschutzgebiet Diemelsee. Der See endet dort – etwas oberhalb der Karte – und der reine Wanderweg führt dann über eine kleine Brücke zur Straße.

In diesem ersten Abschnitt säumten die unterschiedlichsten Pilze direkt den Wegesrand. Wir sahen z.B. wunderschöne Exemplare von Fliegenpilzen, Bovisten, Maronen, Champignons uvm.


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Ich muss ehrlich sagen, dass ich beim Bewundern der Pilze am liebsten Homa Jordis mit dabei gehabt hätte, die auf ihrem Blog „Waldmeierei“ allerhand über Pilze schreibt. Sie hätte mir wohl sicher jeden Pilz bestimmen können.

Bei der Hälfte der Strecke – nach etwa 5 km – gibt es eine Möglichkeit, auf die Fähre zuzusteigen, welche nach Heringhausen – über die Haltestelle Diemelseetalsperre – fährt. Diese legt jede Stunde am Bedarfshalt an. Das schafft sie wider Erwarten trotz des flachen Wassers und des fehlenden Bootsstegs: Der Einstieg erfolgt an diesem Halt über den Bug. Nur möchte ich bezweifeln, ob über diesen Weg ein Rollstuhl an Bord der Fähre gehievt werden kann… 🤔

Während des Weges gibt es mehrere Möglichkeiten, bis ans Wasser zu treten, um ein paar Steine reinzuwerfen oder einfach nur die Ruhe des Sees zu genießen. Auch einige Sitzgelegenheiten laden zur Rast ein und mit etwas Glück findet man in Saisonzeiten sogar Himbeeren oder Brombeeren.

Am besten hat mir aber der Herbstwald gefallen, der an diesem Tag seine Wirkung voll entfalten hat. Die Strecke ist wirklich traumhaft!

Der 2. Abschnitt

Der Rückweg erfolgt von der nördlichen Stelle des Sees bis zum Fähranleger entlang einer Straße – dafür aber ebenfalls direkt am Ufer.

Beruhigend fand ich, dass es einen breiten Fußweg gab. Aber – ganz ehrlich – im Vergleich zum ersten Abschnitt war das für mich nur noch der notwendige Weg, der noch überbrückt werden musste. Es ist einfach nicht mein Fall, wenn ein Motorrad mit 100 Sachen an mir vorbei rauscht… Die vielen Parkmöglichkeiten haben zum Glück den Abstand zur Straße an vielen Stellen noch etwas vergrößert.

In diesem Abschnitt sahen wir viele Angler am Ufer sitzen und mir erschien der Wassereinstieg im Vergleich zum ersten Abschnitt auch etwas flacher. Im See leben in der Tat einige beliebte Speisefische, untere anderem Aal, Forelle, Zander, Hecht und Wels, die wohl Anglerherzen höher schlagen lassen.

Aber auch ohne die Angel auszuwerfen gab es einige schöne Stellen, die zur Rast einluden. Wir sind sogar an einem kleinen Badestrand (mit extra Hundestrand) und einem weiteren Spielplatz vorbei gelaufen. Dass Baden an der Talsperre erlaubt ist, ist übrigens nur möglich, weil der See nicht zur Trinkwasserversorgung gedacht ist, sondern zum Hochwasserschutz.

Tipp: Am See gibt es neben dieser Stelle auch noch weitere Badestellen, die sogar alle kostenlos sind, in Heringhausen inklusive kleiner Wasserrutsche.

Dann sahen wir endlich die Ankündigung zum Fähranleger. Allerdings erwartete uns gleichzeitig ein touristisches Ballungszentrum: Unmengen an gastronomischen Einrichtungen vom Imbiss bis zum Restaurant reihten sich aneinander. …unglaublich, wie viele Kalorientankstellen man auf so kleiner Fläche unterbringen kann… Und demzufolge befanden sich auch unzählige Urlauber und vor allem auch Mottoräder an diesem Ort.

Dennoch, auch wenn dieser Trubel eher nicht so mein Ding ist: Ich war in dem Moment nur froh, dass wir da waren, der Kleine durchgehalten hatte und ich endlich eine Toilette aufsuchen konnte (geht es eigentlich allen Frauen so?)…😊
Wir chillten dann (relativ) entspannt bei einem Imbiss und Kaffee in einem der Besuchermagneten mit Blick auf den See.


Dort entstand übrigens auch das Foto von DEM Bloodhound. 😊

Total ungewohnt fand ich nebenbei bemerkt, dass im Restaurant geraucht werden durfte. In Hessen ist das wohl noch erlaubt. Ich dachte bis dahin, wir sind schon in NRW, das Sauerland liegt aber an der Grenze…

Kleine Abschweifung: In Thüringen gibts das seit Jahren nicht: Da müssen sich Raucher vor die Tür stellen, oder sie sitzen gleich Draußen….

Dann gingen wir zum Fähranleger, der direkt hinter dem gastronomischen Zentrum liegt.

 3. Abschnitt – die Fährüberfahrt


Und ich bekenne mich: Ja, ich liebe Schiffe, egal ob Ruderboot, Kanadier, Motorboot, Segelschiff, Autofähre oder Ausflugsschiff…. Daher war das auch für mich ein runder Abschluss unserer kleinen Tour. Die Fähre war pünktlich da und die Gäste zahlten erst beim Aussteigen. Also mussten wir noch warten und die (auch meine) Anspannung stieg: Wann dürfen wir endlich drauf?!! Dann ging es los und wir setzten uns gleich vorn in den Bug. Ein Rollstuhlfahrer wurde noch an Bord getragen – auch das ging – wenn auch unter Einsatz aller Kräfte. Das Schiff legte ab und wir genossen gänzlich in uns versunken sowohl das Schaukeln als auch die wunderbare Aussicht über den See, während der schmucke Kapitän hin und wieder etwas erzählte und ganz entspannt alle Fragen der Gäste beantwortete. Ich hätte ehrlich gesagt noch eine Stunde länger fahren können, so nett war das. Das hat in jedem Fall den langen Weg an der Straße wieder gut gemacht.


Und auf der Fähre habe ich mal wieder festgestellt: Wie schön ist es doch, Kinder in ihrer Begeisterung in solchen Momenten ganz still zu beobachten.

4. Die Ankunft

Für mich kamen wir nach etwa einer halben Stunde Fahrt viel zu schnell in Heringhausen an und sind leider auch nach nur 10 min Fußweg (über die Brücke), zurück an unserem Parkplatz gewesen. Und ich kann wirklich sagen: Es war eine wunderbare Tour, auch wenn sie Ecken und Kanten hatte. Aber am Ende des Tages waren alle zufrieden und konnten in dieser Nacht besonders gut schlafen. 😊

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Wir haben uns entschieden, mit unserem Jüngsten (4 Jahre) einen Teil des Rundweges um die Talsperre Diemelsee (Hochsauerland) zu laufen (es folgt noch der Bericht der Route). Dabei war uns nicht klar, wie weit das sein würde. 

Das Herbstwetter erfreute uns aber mit milden Temperaturen und bunten Farben. Zudem hatten wir Zeit und Lust und zur Not einen Rücken zum Tragen. Ein schönes Ziel war die Abkürzung mit der Fähre, die uns wieder zurück nach Heringhausen bringen sollte.

Letzten Endes war der Weg doch länger als geplant. Ich hatte zuvor mit 6 km geliebäugelt, es wurden etwa 10 km. Ich gebe zu, eine kürzere Strecke wäre mir lieber gewesen und in manchen Momenten wusste ich nicht, ob wir den Weg ohne Gequengel unseres Jüngsten schaffen würden. Aber es war gut machbar. Das hat mich gleichzeitig erstaunt und doch mein Gefühl bestätigt. Manchmal habe ich den Eindruck, dass Kinder mehr Energie als Erwachsene haben, aber gelernt ist bei mir dennoch der Satz: „Der ist doch noch so klein, der kann noch nicht so lange laufen“. Das stimmt allerdings nicht. Denn immer, wenn wir es wagen und selbst gut dabei sind, wird offensichtlich, dass viel mehr geht, als wir selbst denken und zwar indem wir das Kind integrieren. Und das erfordert, das Kind wahr zu nehmen und auch in seinem Sinne zu handeln. Denn möglich war diese Strecke, weil wir uns keinen Stress gemacht haben und bei kindgerechtem Tempo (2-3km/h) mit Lust und Laune voran gegangen sind (Vorbild), inklusive vieler Entdeckerpausen (Spiel). Dadurch war für uns Erwachsene klar: Wir werden langsam machen und uns auf den Moment einlassen müssen. Das hat auf jeden Fall bei mir dazugeführt, dass ich von meinem Tempo mal runter gekommen bin. 

Der Kleine hat gut durchgehalten, weder geweint noch getobt und musste auch nicht getragen werden. Zwar fragte er dann doch irgendwann, ob wir uns wohl verlaufen hätten, aber das Ziel (die Fähre) war klar und verlockend. Dazu haben wir den Fokus auf das Hier und Jetzt gelegt. 

Und da gab es allerhand zu entdecken: 

Wir haben Unmengen Pilze bewundert, ein paar gesammelt und nicht wenige sind der „Pilzpatsche“ (wohl abgeleitet von Fliegenklatsche) zum Opfer gefallen. Die Pilze waren, wenn ich es mir überlege, das tragende Element dieser Tour gewesen: Wir sind wie Christoph Columbus von einem Pilz zum nächsten gelaufen, jeweils begleitet mit euphorischer Entdeckerfreude “ Noch-einer!“
Aber es gab nicht nur Pilze… Eine Nacktschnecke wurde freundlicher Weise mit einem Blatt vor zu hoher Sonneneinstrahlung geschützt und wir haben auf einer Bank die Wegzehrung eingenommen und danach gleich das Zuviel an Wasser in der Wiese entsorgt. Beim Laufen wurde mit einem Stock die Erde gepflügt und die passende Säh-Maschiene hat Rillen in den Boden gefräst. Wir haben einen Spielplatz getestet, Steine ins Wasser geworfen und über Angelmethoden – „der hat zwei Tiefseeangeln!“ – gefachsimpelt, und sind mit den Füßen durchs Laub gewuschelt….
Alles in allem war es eine sehr erlebnisreiche Zeit und auch im Rückblick in dieser Art mit Kind wunderbar erlebbar. 


Der Schlüssel des guten Tages war unserer Wille, das gemeinsam zu schaffen, unsere Lust auf Natur und Bewegung, eine gewisse Gelassenheit und der Fokus aufs Kind. Zudem haben wir in keinem Moment „du musst“ gesagt und Zwang ausgeübt. Wir sind so rangegangen, dass wenn es nicht mehr gehen würde, eine Lösung gefunden wird – und wenn dann einer das Auto holt oder das Kind getragen wird… 

Damit möchte ich allen Eltern junger Kinder Mut zusprechen: 

Traut euren Kindern mehr zu! Die schaffen das schon! Und wenn ihr so was plant, dann natürlich Schritt für Schritt steigern. 😉

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Gerade am Anfang, in den ersten Wochen nach der Geburt, ist für die Mutter beim ersten Kind noch alles neu. 
Das Leben dreht sich schnell mal um 180 Grad. Da kommen auf einmal so viele Fragen auf, so viele Probleme und natürlich auch so viele Chancen, die man nutzen will und irgendwie will man es auch „richtig“ machen. Nur wie? Wenn doch nicht immer alles nach Plan läuft… und manche Vorschläge von nahen Personen oder selbst manche Bücher aus dem Mittelalter zu entstammen scheinen.

Dass es Sinn macht, sich mit anderen Müttern im besten Sinne auszutauschen, weiß jede erfahrene Mutter. Wie man aber den Kontakt zu Müttern bekommt, die nicht nur ihre Beckenbodenmuskeln trainieren wollen, sondern denen es um offenen Austausch mit Gleichgesinnten, Verständnis für die täglichen Herausforderungen, Problemlösungsstrategien und jede Menge Tipps und Anregungen geht…  – mit dem Ziel am Ende vielleicht eine entspanntere Mutter zu sein –  das wissen die Wenigsten ad hoc.

Anne Rockstroh bietet in Dresden einen ganz besonderen Kurs an, wo genau das möglich ist und Mütter endlich mal anders in Kontakt kommen, wo die Babys mit Spielideen und Liedern integriert werden und wo Mama merkt, hier bekomme ich mal ehrliche und wohlwollende Ratschläge und echte Erfahrungen zu hören und kann und darf mal von den eigenen Baustellen  berichten.

Aus meiner Sicht bräuchte es sowas in jeder Stadt und am besten mit so einer unglaublichen Leiterin wie die Anne es ist.

Also: Dies ist mein Tipp an alle gewordenen Muttis und eine volle Empfehlung!

Hier erfahrt ihr mehr zum Konzept des Kurses in Dresden: http://fabel-dresden.de/

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Mein Jüngster kam auf mich zu und klagte über Albträume. In einer Zeitschrift hatte er „gelesen“, dass Traumfänger dagegen helfen würden und bat mich, einen zu basteln. Und so habe ich also nun doch einen ersten ganz einfachen Traumfänger gezaubert, passend zum Namen meines Blogs. Und was schön ist: Der ist richtig schnell gemacht und erfüllt voll seinen Zweck! 🙂 

Zubehör

  • 3 kleine etwa gleichlange Stöcke
  • Etwas Bast / Geschenkband / Kreppband
  • Eine Paketschnur oder Wolle
  • Einen dickeren Bindfaden / Nähgarn
  • Federn, Perlen, etc. zum Dekorieren 

Bastelanleitung

1.) Aus den drei Stöcken wird ein Dreieck gebunden, dafür die Ecken jeweils fest mit Paketschnur zusammenbinden, möglich ist aber z.B. auch ein Fünfeck.

    2.) Wenn die Konstruktion stabil genug erscheint, den Bast / Kreppand die Seiten umwickeln. Die Enden bleiben frei.

      3.) Eine Aufhängung befestigen. Ich habe dafür dickeres Band im Landhauslook verarbeitet.

          4.) Mit Wolle oder Paketschnur oder ähnliches ein Netz gestalten, Anfang und Ende der Schnur gut verknoten


            5.) Jetzt gehts nur noch ans Dekorieren. Man kann verschiedene Perlen, Federn und was man so hat mit Hilfe eines Bindfadens an dem Dreieck bzw. der Grundkonstruktion befestigen. Farbe und Stil sind dabei natürlich individuell verschiedenen. Ich habe mich für eine schlichte Vatiante mit Federn (gabs in der Müller-Drogerie) entschieden.


              6.) Und fertig! 🙂


              7.) Irgendwo in Bettnähe befestigen…Wir haben den Traumfänger ans Fenster vom Kinderzimmer gehangen.

              PS: Dieser Traumfaenger dauert vielleicht eine halbe Stunde (wer etwas geschickter ist auch weniger), ist also schnell gemacht. Aufwendigere Varianten finden sich im Netz. 😉

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