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Ich bin ja eher der Wintermuffel und hoffe jedes Jahr, so halbwegs gut durch die dunkle Jahreszeit zu kommen. Kleine Highlights helfen mir dabei (…später vor allem wöchentliche Frühlingsblumen). Heute habe ich mir ein schönes Event organisiert: Ich gehe am 3.3. in die Jenaer Philharmonie zum klassischen Konzert. Der Titel ist „alte und neue Welten“, es wird unter anderem Dvořák gespielt und ich kann es kaum noch abwarten. Klassik höre ich einfach auch gern mal.

Nicht ganz so konventionell: Das Babykonzert

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lockeres Ambiente beim Babykonzert


Zuletzt war ich mit dem Jüngsten beim „Babykonzert„. Das ist wirklich so krass wie es klingt, also ein Konzert ab 0 Jahren und umfasst ca. 45min mit einigen „leichteren“ klassischen Stücken.
Das Konzert ist so arrangiert, dass es bereits 16:00 Uhr beginnt, die Musiker in ihrer normalen Alltagskleidung kommen und man selbst, so wie man ist, dort hingeht. Die Sitzreihen sind gelichtet und an vielen Stellen werden Matten auslegt, wo die Kinder spielen können.

Teilweise gelichtete Stuhlreihen beim Babykonzert


Zudem ist rumlaufen während des Konzertes erlaubt. Es steht also immer eine Traube von Eltern mit ihren Kindern auf dem Arm in der 1. Reihe, um die Instrumente aus nächster Nähe zu begutachten. Andere Eltern stehen mit dem Baby oder Kleinkind in der Babytrage mitten im Raum, natürlich mitwippend. Ingesamt ist es also auch laut, weil die Eltern sich unterhalten oder man den eigenen Kindern die Instrumente erklärt. Irgendwie ist das alles speziell und schlichtweg anders und so gar nicht klassisch. Trotzdem oder gerade deswegen: Es ist eine Möglichkeit als Mama (besonders als stillende) einfach mal wieder in ein Konzert ohne große Planung zu gehen und es ist eine Möglichkeit, um auch den Kleinsten ein Gefühl für ein Orchester bzw. die klassische Musik zu geben. Beim ersten Babykonzert hatte sich mein Sohn übrigens die meiste Zeit die Ohren zugehalten, also auch damit muss man rechnen. 😊

Ganz klassisch…  für die Großen

Nun, nach dem letzten Mal im Herbst letzten Jahres, war ich dann soweit, dass ich eben doch mal wieder ohne Kind an den Start gehen wollte und freue mich nun auf 2 Stunden „gefüllte Ruhe“ beim Konzert für die erwachsen gewordenen Kinder mit Strawinksy, Dvořák und Barber. Gewissermaßen hat die Werbung also gefruchtet. 👍

Karten kaufen…

Einige Karten für dieses abendliche Konzert am 3.3.2017 (19:30 Uhr) in der Jenaer Philharmonie gibt es derzeit noch zu kaufen. Die Karten kosten je nach Sitzplatz zwischen 23€ und 28€, zzgl. Gebühren. 

Das nächste Babykonzert findet dagegen zum Rosenmontag, am 27.2.2017 statt. Erwachsene zahlen 9€, Kinder bis 12 Jahren sind frei.

Veranstaltungsort ist jeweils das Volkshaus in Jena.

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Wie angekündigt möchte ich meine absolute liebste Wanderroute in Jena vorstellen. Diese ist super für Familien mit Kindern geeignet, auch mit kleineren, vielleicht ab 4-5 Jahren schon etappenweise schaffbar.

Jena kennen viele nur von der Autobahn und fahren ganz schnell weiter. So ging es mir auch jahrelang, bis ich irgendwann hier gelebt habe und Jena kennenlernen durfte. Das Schöne in Jena ist, dass man fast von überall in 15-30 min zu Fuß mitten im Grünen ist.

Jena liegt im Tal, eingebettet von Bergen und Wald. Das sind schroffe und zuweilen imposante Kalksteinhänge, das Wandernetz ist gut ausgebaut. Es gibt sogar jährlich im Frühjahr eine 100km (!) Wanderung um Jena. Aber ich mag lieber entspannte Runden, mal mit oder ohne Kinder. Ich mag die Aussichtspunkte und die vielen Möglichkeiten zum Verweilen.

Nun also für alle, die Lust haben, selbst loszulaufen:

Meine konkrete Wanderroute als Empfehlung: Innenstadt-Landgrafen- (Napoleonstein)-Papiermühle-Innenstadt.

Startpunkt ist die Innenstadt am Jentower/Johannistor

Es gibt mehrere recht steile Aufstiege zum Landgrafen, ich würde den an der Straße „Landgrafenstieg“ empfehlen, direkt neben dem Physikalischen Institut, beim „Philosophenweg“. Vom Jentower bzw. Johannistor geht man dafür an dem Imbiss-Häuschen („Fritz-Mitte“) vorbei die gepflasterte kleine Straße („Am Heinrichsberg“) hoch bis zur Ampel, die man überquert. Dort beginnt weiter geradeaus der Philosophenweg, den man vorbei am historischen Friedhof, der Mensa, den Einrichtungen der Uni bis zur Kreuzung („Max-Wien-Platz“) entlang geht, von wo etwa „11 Uhr“ der Landgrafenstieg neben dem Physikalischen Institut abzweigt. Diesen geht man weiter und beginnt damit den Aufstieg.

Wanderroute – Der Landgrafen

Wenn man nach den sehr vielen Treppen (mit Geländer) und einigen sehenswerten Villen oben auf dem Landgrafen angelangt ist, kommt man gleich am gleichnamigen Restaurant vorbei.

Abstecher: Das Landgrafenrestaurant 

Landgrafen Restaurant Jena

Landgrafen Restaurant Jena (Foto: Landgrafen)

Im eher noblen Landgrafenrestaurant kommen besonders die auf ihre Kosten, die es zum Kaffee etwas luxuriöser mögen, denn hier kann man mit weißer Tischdecke, edler Bedienung und Kerzenschein und am Panoramafenster mit imposanten Ausblick über Jena seinen Espresso schlürfen und ein Stückchen Kuchen essen. Das warme Essen ist gut bis sehr gut, aber nicht gerade etwas für zwischendurch, da es doch etwas kostspieliger ist. Es kann gut sein, dass dort gerade eine Hochzeit oder ein Empfang stattfindet und das Restaurant geschlossen oder nur mit Nebenräumen (ohne Blick) geöffnet ist. Mit Wanderschuhen fühle ich mich je nach Tagesform eher deplatziert, habe ich aber auch schon ein paar mal trotzdem gemacht und bin damit auch nicht die einzige. Draußen gibt es noch ein schicke Kaffeeterrasse auf der Rückseite und im Sommer manchmal einen kleinen einfachen Ausschank/Imbissbereich auf der Eingangsseite (Manchmal mit Bratwurst), der vor allem für das Wanderpublikum gedacht ist. Nett finde ich dort den kleinem überdachen Sandkasten für die Allerkleinsten. Wenn man plant, drinnen oder draußen zu essen, würde ich aber dringend empfehlen, kurz vorher anzurufen, ob geöffnet ist. Toiletten gibts am Eingang, ohne direkt in den Gastraum gehen zu müssen.

Wer sich übrigens den Aufstieg sparen will… Der fährt mir dem Taxi oder eigenem Auto bis zum Parkplatz.

Wanderroute – Aussichtspunkt über Jena auf dem Landgrafen

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Quelle: Quaeldich.de

Mit dem Ziel einer kleiner Wanderung kehrt man jetzt aber eher noch nicht ein, sondern geht gleich links weiter und gelangt nach wenigen Metern zum ersten imposanten Ausblick über Jena. Dieser ist direkt über der Innenstadt: Man kann von dort die Stadtkirche, viele Institute der Universität, Wohnhäuser, Gebäude und sehr nah den Jentower gut sehen, bei klarer Sicht auch die Leuchtenburg (Kahla). Der Ort mit seinen 6-7 Bänken ist sehr beliebt und gut besucht, auch zu Silvester. Und so saß ich zu meinem Neujahrsspaziergang auf der Bank neben diversen Raketenresten… Zu anderen Zeiten ist der Weg sonst aber sauber.

Abstecher: Aussichtsturm und Waldspielplatz auf dem Landgrafen

Mit Kindern könnte man auch noch auf den Aussichtsturm (ca 2€) oder den kurz dahinterliegenden Waldspielplatz gehen, wo die sie spielen können (Rutsche, Wippe, Schaukel und Kleinkinderwippen, Karussell, KEIN Sandkasten) und die Erwachsenen derweil ein paar Übungen an den Geräten des Trimm-dich-Pfades absolvieren dürfen oder mit einem Buch auf einem der vielen Bänke am Spielplatz abhängen können. Der Ort ist in der Regel sehr ruhig, oft sind nur sehr wenige (oder keine) Familien da. Manche Familien machen auch ein Picknick auf einem der Bänke und gehen dann wieder zur Stadt runter.

Waldspielplatz auf dem Landgrafen in Jena

Wanderroute – Richtung Napoleonstein

Die geplante Wanderung geht aber nun weiter Richtung Napoleonstein und folgt dafür am besten der Ausschilderung.

Abstecher: Napoleonstein

Napoleonstein Jena

Napoleonstein Jena. Quelle: Wikipedia

Wer eine längere Tour plant, kann einen kleinen Abstecher machen und über die Naturwiese den Napoleonstein beklimmen, auf dem damals die Schlacht bei Jena und Auerstedt 1809 zwischen Napoleon und den preußischen Truppen begann. Der Weg ist etwas steiler und oben ist es meist windig, der Berg selbst heißt daher auch „Windknollen“. Im Winter ist es gut machbar, bei Schnee den steilen Berg runter zu rodeln, allerdings habe ich ganz schön mit dem Schlitten zu tun, den überhaupt dort hoch zu bekommen. Zu DDR-Zeiten war das Gelände als Truppenübungsgelände von Panzern befahren. Dadurch blieb es recht ursprünglich: Man findet dort zuweilen Silberdisteln und andere seltene Pflanzen, wie Orchideen.

Abstecher: Reiterhof 

Wenn man zum Napoleonstein hoch gelaufen ist, könnte man dahinter noch ein kleines Stück weiter in Richtung Cospeda laufen und kommt oben auf dem Plateau zu einem Reiterhof, dessen romantische Pferdekoppel am Rande der Natur und damit sehr imposant liegt. Der Hof hat auch einen Tag der offenen Tür mit Kinderreiten. Leider ist die Webseite nicht so aussagekräftig.

Wanderroute: Waldweg

Ich selbst gehe meist nicht nach oben zum Napoleonstein, sondern links vorbei am Hundetrainingsplatz und dann immer gerade aus, durch den Wald und dann gerade weiter durch ein Wäldchen mit jüngeren Bäumen. Der wenig genutzte Weg macht am Ende einen Bogen nach links, den man weiter verfolgt, bis man aus dem Wald rauskommt und direkt am Hang mit Blick über Jena steht.

Wanderroute Pause: 2. Aussichtspunkt

Der Ausblick ist auch hier immer wieder toll und erinnert mich an eine Spielzeugeisenbahnplatte. Wenn man Glück hat, sieht man einen Zug, da im Tal die Strecke nach Weimar/Erfurt gelegen ist.  An dieser Stelle oben am Hang ist zudem eine kleine Feuerstelle. Ich bin allerdings nicht sicher, ob das eine offizielle ist. Das kann man bei der Stadt erfragen, wo die Feuer beim Ordnungsamt angemeldet werden. Am Hang verweile ich mit Blick über Jena gern im Sommer direkt am Boden im Gras zwischen den Heuhüpfern oder auf einer Bank im Winter. Hier kommen deutlich weniger Besucher hin und es ist schon recht ruhig. Der Platz ist also auch für ein Picknick gut geeignet, zumal dort noch eine kleine Wiese zu finden ist.

Wanderroute: Abstieg

Nach der Pause geht es weiter stadtauswärts (nach rechts), direkt am Hang entlang. Der Weg führt nach kurzer Zeit wieder in den Wald hinein und der Abstieg beginnt. Dieser ist anfangs sehr sanft und insgesamt gut mit Kindern möglich. Der Hauptweg geht ohne Abzweig bis nach unten über viele Wurzeln (Vorsicht, wenn es feucht ist – sehr rutschig) ins Tal. Man kommt an der kleinen asphaltierten Straße („Cospedaer Grund“) heraus, an der einzelne, zuweilen baulich sehr interessante, Häuser stehen . Diese Straße geht man weiter talwärts und landet am Ende bei der „Papiermühle“, direkt an der Erfurter Landstraße.

Wanderroute (Zwischen-)Etappenziel: Einkehr in der Papiermühle

Papiermühle Jena Biergarten

Papiermühle Jena – Biergarten (Quelle: Papiermühle)

Diese Wirtschaft und Pension „Papiermühle“ hat einen schönen Biergarten und eine große rustikale und gemütliche Gaststube mit gut bürgerlichem Essen oder Kuchen und eine eigene Brauerei. Der Biergarten liegt etwas geschützt hinter einem Nebengebäude, die Straße hört man allerdings. Dennoch sitzt man gut – es gibt eine Mischung aus schattigen und sonnigen Plätzen und besonders schön ist die Alte Linde in der Mitte des Gartens.

Als Wandergast ist man gut aufgehoben, aber auch, um dort abends essen zu gehen. Empfehlen möchte ich die Fassbrause (rot!, gibts aber auch in weiß und grün) oder wer gern Bier trinkt, das selbstgebraute Bier. Der Kuchen wird aus meiner Sicht nicht selbst gebacken –  manchmal deutlich zu kalt – ist aber dennoch ok und vor allem nicht so teuer. Ich lasse mir den immer gleich etwas warm machen, dann ist er super! Besonders lecker sind aber die in (Bier)Teig ausgebackenen Apfelringe mit Vanillesoße, dauern aber immer etwas länger. Das warme Essen ist preislich etwas intensiver. Also 10€ sollte man mindestens für ein Gericht einplanen. Wirklich lecker, traditionell und noch bezahlbar ist das Thüringer Rostbrätel mit Bratkartoffeln für 10€. Die Speisekarte (Auszug) ist online zu finden.

Wanderroute Alternative: Rückfahrt mit dem Bus

Nachdem man nun die Etappe geschafft und sich gestärkt hat, kann man überlegen, wieviel Lust und Kraft man zum Weiterlaufen hat.

Genau hinter der Papiermühle befindet sich die Haltestelle der Buslinie 16 (Haltestelle „Mühltal“) , die einen bequem ins Stadtzentrum (Einzelfahrschein derzeit 2€) befördert und regelmäßig fährt, selbst am Sonntag fährt immerhin alle 20min am Nachmittag ein Bus. Wenn man mit kleinen Kindern unterwegs oder nicht so gut zu Fuß ist, kann man hier fürs Erste also gut das Ausflugsziel als Ende setzen.

Wanderroute: Rückweg übers Leutratal

Schön ist aber auch der Weg zurück am schmalen Flüsschen „Leutra“. Diese Strecke umfasst bis zum Stadtzentrum (Einkaufszentrum „Goethe-Galerie“) noch etwa 2,5km (ca. 35min). Dafür überquert man direkt an der Papiermühle die Straße und geht gerade in die Querstraße Richtung Fluss. Vor der Brücke geht ein Fuß- und Fahrradweg nach links ab, direkt am Fluss entlang. Im Sommer ist der Weg besonders angenehm, da er unter vielen alten hohen Bäumen verläuft und damit schattig ist. Er hat eher einen Parkcharakter. Viele Jenenser machen hier kleine Spaziergänge, auch mit dem Hund. Der Weg ist also stärker frequentiert, im Gegensatz zu der Etappe auf dem Berg. An einigen Stellen kommt man an der Leutra auch direkt ans Wasser, um z.B. mit den Kindern ein paar Steine hinein zu werfen oder den Hund trinken zu lassen.

Der Weg führt direkt unterhalb des Westsportplatzes vorbei und kreuzt den West-Spielplatz.

Abstecher: Westspielplatz

Der Spielplatz ist in drei Bereiche gegliedert: ein Kleinkindbereich mit Mini-Sandkasten, ein Sandbereich mit kleinerem Klettergerüst und Rutsche sowie Flaschenzug mit Sandeimer. Und dann gibt es einen dritten Bereich für größere Kinder mit Kletterspinne und integrierter Rutsche. Ich glaube auch noch Tischtennisplatten gesehen zu haben.

Bänke gibt es nur wenige, man sitzt eher auf der Holzbegrenzung am Rand oder direkt im Sand, insbesondere an den Wochenenden zu Stoßzeiten.

Zu beachten ist, dass der Platz insgesamt eher sonnig ist. Gerade an heißen Tagen finde ich den Spielplatz in der Mittagszeit für kleine Kinder eher grenzwertig, dafür an kühleren Tagen super schön. Der Platz ist auch nicht direkt an einer großen Straße, sondern etwas geschützt und ruhiger.

Wanderroute: Etappenende bis zum Jenaer Stadtzentrum

Von Spielplatz geht man dann weiter den Weg immer am Fluss entlang. Man erreicht bald eine kleine Brücke, die man unterqueren muss. Dort ist ein kleiner „Wasserfall“ bzw. eine Stromschnelle, die sich gut eignet, um irgendetwas schwimmen zu lassen und damit eine kleine Motivation für die Kleinsten. Vorsicht ist an der Stelle vor Radfahrern geboten, da man die Stelle schlecht einsehen kann und die Fahrer meistens die Kinder nicht auf „dem Schirm haben“.

Graffiti Jena

Graffiti in Jena – Foto & Umsetzung: Quasar

Der Weg geht immer gerade weiter, und langsam ins bebaute Viertel und zunächst gerade über den als Parkplatz genutzten Jahnplatz, dann wieder abseits der Straße am Wasser entlang, vorbei an den Mauern mit Graffitis diverser Künstler, bis direkt zum Volkshaus, sowie dem Hotel Esplanade und der Goethe-Galerie. Dort ist man also wieder im Stadtzentrum angekommen und war bis dahin die meiste Zeit im Grünen. Je nachdem, wie viele Abzweige und Pausen man nimmt und je nach Tempo ist der kürzeste/schnellste gelaufene Weg  ohne Pause etwa 2 Stunden lang bei ca. 7km.

Wer eine Wanderkarte benötigt, dem empfehle ich die Karte „Mittleres Saaletaal, Jena und Umgebung“ (4,90€)- Maßstab 1:35.000.

Nun wünsche ich viel Spaß beim Wanderspaziergang! 😊

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Mit wenig Aufwand und kaum Kosten: gute Unterhaltung und ein weihnachtliches Ergebnis bekommen.

Ich bin begeistert: und kann’s kaum glauben: Wie wenig Aufwand man nur benötigt, um etwas Kreatives zu schaffen, selbst wenn man nicht so kreativ ist…!??
Das ist eine wichtige Erkenntnis unserer Bastelsessions der letzten Tage.

Mein Sohn ist noch nicht ganz 4 Jahre alt, kann halbwegs die Schere bedienen und liebt alles was „Dekoration“ heißt. (Hm, woher das dieses Jahr wohl kommt… 😉)

Zur vorweihnachtlichen Beschäftigung kann ich daher „Sterne fürs Fenster basteln“ sehr empfehlen, insbesondere wenn man mit Kreativität nicht gerade gesegnet wurde.

Wie funktioniert das mit den Sternen und kleinen Kindern?
Ich habe das so gemacht, dass ich die ersten Schritte soweit im Beisein vorbereitet habe (er durfte auch helfen). Nachdem aus einem Quadrat (Druckerpapier) nach dreimaligen Falten eine Spitze wurde, musste nur noch das Schneiden vorbereitet werden. Dafür kommt das Muster „dran“, das reingeschnitten wird: Ich selbst probiere meistens aus und improvisiere. Fürs Kind habe ich einfache und brauchbare Schnitte einfach mit einem Stift vorgezeichnet. Entlang der Striche durfte dann ganz allein geschnitten werden. Ich empfehle dabei aufzupassen, dass man die Muster nicht zu eng setzt, da der Stern ja noch eine Basis braucht, um nicht auseinander zu fallen.
Die Kinder-Bastelschere hat dabei übrigens völlig versagt, ich habe schlussendlich eine Nagelschere erlaubt.

Und das Ergebnis?
Mich hat beeindruckt, wie das Vormalen meinem Kind eine gute Struktur gegeben und trotzdem seine Freiheit gelassen hat. Ich konnte gut lassen, wenn die Striche doch noch mehr „Rand“ hatten, als nötig. Waren die Ecken stark ausgefranst, habe ich um etwas Korrektur gebeten, was tatsächlich auch, mal mit kleinerem oder größerem Erfolg, umgesetzt wurde.

Wirklich nah ist mir dann aber gegangen, mit welcher Begeisterung dieses Stück Papier dann von meinem Jungen nach dem Schneiden auseinander gefaltet wurde, aus dem sich dann mit jedem Auffalten das Muster offenbarte. Selten habe ich die Augen so leuchten sehen. Und ich gebe zu, mir gehts ja selbst so:
Irgendwie hat das etwas von Überraschungseiern, nur besser: „Was ist es dieses Mal geworden?“ … Und dann: „Wow, das habe ich gemacht!!“ Das lässt den Adrenalinspiegel echt hoch schnellen, ob man will oder nicht.

Das Ganze, das eigentlich spontan entstand, kam am Ende so gut an, dass wir gemeinsam einen Stapel Sterne gebastelt haben und damit nicht nur ein Wohnzimmerfenster dekorieren konnten, sondern auch Sterne in den Kindergarten tragen „mussten“, natürlich zur Dekoration, versteht sich.
Alles in allem kann ich mich nicht erinnern, je soviel Spaß beim Basteln gehabt zu haben.

Und ganz klar: Man braucht als Erwachsener kein Alibi-Kind, um sich in wenigen Minuten zu seinem schön eingerichteten Lebensraum ein bisschen Dekoration herzustellen. 😉
Nun noch ein paar Bilder als Bastelanregung. Ein Stern dauert übrigens keine 5 Minuten…

Viel Spaß!

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Es gibt eine Stimme in mir, die sich manchmal fragt, warum ich das mache… Plätzchen backen, meine ich: So schmecken die gekauften von unserem Landbäcker mindestens genauso gut, ich stehe nicht stundenlang in der Küche bis zur Fertigstellung, um danach noch eine ganze Weile wieder Ordnung zu machen.
Zudem die Plätzchen innerhalb der kürzesten Zeit weggefuttert werden….

Eine andere Stimme sagt: Nun, mit Kindern ist das dennoch was anderes. Irgendwie etwas Besonderes.

Ich erinnere mich, wie es damals bei meiner Mutter war: Einmal im Jahr war es ein Event in der Vorweihnachtszeit, auf das ich mich immer gefreut habe. Ich kann mich gut erinnern, wie ich es geliebt habe, eine besonders hübsche Plätzchenform auszuwählen, diese in den Teig zu pressen und dann den geformten Teig irgendwie auf das Blech zu bekommen. Manchmal wollte der Teig partout nicht aus dem Förmchen und es kam durchaus vor, dass so ein oder anderes Plätzchen dabei kaputt ging. Dann habe ich versucht, es zu reparieren oder aber wieder zusammengeknetet und noch mal probiert.

Und dann die Aufregung: Wann sind sie endlich fertig? Vorm Herd zu sitzen und zu beobachten, wie die Formen sich ändern, die Plätzchen wachsen und dabei nach und nach der Duft durch die Küche strömt.
Dann endlich, wenn die Herdtür geöffnet wurde, ergoss sich ein Schwall von Hitze durch den Raum und der Duft wurde betörend.

Dann hieß es Geduld bewahren, bis sie abgekühlt waren, was mir nicht leicht fiel. Manchmal durften wir schon naschen und ein warmes Plätzchen kosten.

In der Zwischenzeit wurde die Glasur vorbereitet und ich habe mich mit einem Pinsel bewaffnet. Endlich ging es los: Jedes Plätzchen würde pepinselt und dann mit Streuseln verziert. Ich machte es, wie es mir gerade in den Sinn kam. Aber jedes Jahr das gleiche: Manchmal brachen die schönsten Plätzchen nach dem Backen auseinander. Das war für mich immer so schade, wenn die extra schöne Figur nicht überlebt hat. Kleiner Trost war, dass ich die abgebrochenen Stücke essen durfte. Aber das war nur ein kleiner Trost.

Und da wir sie vermutlich alle am liebsten sofort aufgegessen hätten, wurden die Plätzchen wie ein kleiner Schatz rationiert, so dass zu Weihnachten wenigstens einige da waren…

Meinem Jüngsten ging es heute vielleicht ähnlich und so blieb er bis zum Schluss dabei. Für mich als Mutter wandelt sich die Perspektive und es gibt Tage, an denen ich mich überwinden muss und es mir nicht so leicht von der Hand geht, solche guten Momente ruhig zu flankieren.

Aber was ich dabei immer wieder merke, manchmal auch erst hinterher? Es geht um das Ereignis, das Miteinander, das Machen, Ausprobieren, Lernen, auch mit Enttäuschung umzugehen und das Dran-zu-bleiben. Das Ergebnis darf so individuell sein, wie es jeder mag und kann und das kann ich nicht beim Bäcker kaufen. Und das miteinander Lachen, wenn das Ergebnis besonders lustig wurde, gibt es noch obendrauf dazu.

Fazit: Also auch nächstes Jahr werde ich die Förmchen aus der hintersten Ecke des Küchenschrankes hervorholen und die Adventszeit einstimmen. 😊

Adventsplätzchen

 

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Italien ist für mich Inbegriff von gutem Essen, gutem (und preiswerten) Kaffee, viel Lebendigkeit und steht vor allem für eine atemberaubende vielfältige Landschaft. Ein paar meiner Erfahrungen zu Ausflugzielen und leckeren Speisen möchte ich Euch zur Verfügung zu stellen.

Trentino – Val di Rabbi

Auf dem Weg zum Wasserfall mit kulinarischer Rast auf der Almhütte

Heute richte ich meinen Blick in das Trentino, das neben Südtirol viele, viele Berge mit wunderbaren Bergseen und Flüssen beheimatet. Man kann Fahrrad fahren, wandern und auf dem Wildwasser aktiv werden. Ich bin totaler Fan geworden.

Auf einer unserer vielen Wanderungen waren wir in diesem idyllischen Tal „Val di Rabbi“. Dort reinzufahren dauert schon eine ganze Weile, weil die Straßen, sehr klein, eng und kurvig sind und Italiener in der Regel so fahren, wie sie beim sprechen klingen (schnell und chaotisch). Also ich bin mindestens 5 mal unterwegs gestorben….

Wanderroute

Die Wanderung ist sehr empfehlenswert. Ich empfehle auch im Sommer warme Kleidung (Fließjacke und Regenjacke) mitzunehmen, weil es dort kühl werden kann. Mit dem Auto fährt man bis zum Ende der Straße (über Somrabbi) ins Tal rein. Es gibt einen kostenpflichtigen Parkplatz an einer Touri-Info für das Tal, wo auch für Kinder schöne Lerninfos und ein Themenpark vorhanden sind. Vom Parkplatz aus gelangt man nach ca. einer ½-1 Stunde an die Almgaststätte, wo Kühe und Ziegen bewundern werden können.

Nach einer Pause geht man ca. noch eine weitere Stunde und kommt zu einem wunderschönen Wasserfall, der eigentlich aus 2 Teilen besteht.

Auf dem Weg sollte man unbedingt festes Schuhwerk anziehen und trittsicher sein, weil der Weg nach oben geht, schmal wird und dann nur noch aus Steinen besteht. Für größere wanderfreudige Kinder (ab 9/10J.) aber geeignet und spannend.

Wer noch fit ist und den ganzen Tag nutzen möchte, geht noch nach dem Wasserfall weiter noch tiefer in den Nationalpark Stilfser Joch rein und damit vor allem auch höher.

Dort wird es sehr ruhig und man findet eine sehr verlassene und karge Landschaft vor. Wenn man Glück hat, kann man hier Murmeltiere beobachten. Für diese Tour benötigt man wirklich gute Kleidung, es war im Juli kalt und sehr, sehr windig.



Die Almhütte – Weg und Essen

Für viele der Gäste ist die Almhütte auf dem ersten Stück bereits schon das Endziel mit dem wunderbaren Blick auf die Berge. Dort kommen sogar Frauen mit etwas höheren Absätzen an und es fährt auch ein Shuttle-Bus alle halbe Stunde vom Parkplatz bis vor kurz vors Haus. Das fand ich persönlich etwas skurril, beschert damit aber nicht so aktiven Menschen trotzdem einen wunderbaren Ausblick. Der Fußweg zur Hütte geht auf einem breiten Feldweg (wo auch der Bus fährt) am Fluss entlang und ist einfach zu laufen und für Kinderwagen geeignet.

Nun zum Essen. Wir probierten Suppe, Nudeln und Käse und tranken Spuma. Alles ist sehr zu empfehlen.

Almkäse

Wunderbar ist die Käseplatte mit hausgemachtem Käse von der Alm (von Kuh und Ziege) und Brot. Hier zu sehen, die Käseplatte „piccolo“ (klein), für 6 Euro, die für deutsche Verhältnisse eher als RIESEN-Käseplatte durchkommen würde… Wir haben es neben dem Hauptgang nicht geschafft und freuten uns über einen zweiten Käseabend.

Die kleine Käseplatte

Spuma

Sehr lecker ist auch die „Spuma“. Das ist eine Kräuter-Limonade (kleines Glas 1 Euro), die überall etwas anders schmeckt und die es in Varianten zum Teil auch im Coop gibt (in der Toskana hatte ich sie allerdings nicht gefunden). Ich habe jede Gelegenheit genutzt, sie zu trinken. Die wohl bekannteste Sorte in Deutschland ist „Almdudler“.

Bohnensuppe  „Orzet

Diese Suppen sind typisch für Italien und vor allem für das Trentin. Diese Variante auf der Alm kam mit verschiedenem Suppengemüse, Speck und ganz vielen weißen Bohnen daher und wurde leicht säuerlich gewürzt und mit weißem Brot gereicht. Viele Italiener bestellten hier diese Suppe, was mir regelrecht auffiel. Die Suppe (Brei) macht wirklich satt und ist lecker. In Italien gibt es tatsächlich zig fertige solche Bohnensuppen-Mischungen, sowohl im Supermarkt als auch lose aus dem Markt.

Orzet und Spuma

Nudeln „Penne ala Pastora“

Die „Pastoren“-Nudeln wurden in einer Ricotta-Tomatensoße geschwenkt und waren wirklich, sehr sehr lecker!

Penne nach Art des Pastors

Fazit:

Eine gelungene Wanderung, mit der Möglichkeit, den Umfang und die Schwierigkeit flexibel und vor Ort zu bestimmen, von einer Wanderung für Alte und Kinder bis zum versierten Wanderer. Mit der Länge steigen Schwierigkeitsgrad, Kälte und Wind, Kargheit der Landschaft und Einsamkeit. Schwereres Stück für fitte Kinder ab (9)10 Jahre geeignet.

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Habt Ihr auch Dinge gebunkert, wie Klamotten, die nicht mehr passen oder die ihr einfach über habt? Plüschtiere, alte Taschen oder Elektrogeräte? Zeug, was zwar ok ist, aber nie benutzt wird…?

Es gibt sicher auch bei Euch viel, was einfach nur rum liegt und wohl auch in den nächsten 10 Jahren keine Verwendung findet. So geht es mir jedenfalls.

Bei Fightclub heißt es dazu in etwa:  „Die Dinge, die du besitzt, besitzen am Ende dich“. Wir glauben, dass wir die Dinge „brauchen“ und wollen nicht ohne sein. Folge ist, wir kaufen weitere Regale, Schränke usw., nur um nicht loszulassen und lassen uns damit von den Dingen dominieren.

Aufzuräumen heißt auch innerlich aufräumen, sich befreien von alten Lasten.

Das Ende eines Jahres ist eine gute Zeit dafür, sich von den Altlasten zu befreien, um Platz für mehr Leichtigkeit zu bekommen. Aber auch sonst hilft es zu mehr Klarheit.

Ich jedenfalls werde ausmisten. Klamotten und Co!

Viele Dinge sind zum Wegwerfen zu schade – Abgabe an Sammelstellen

Hm, aber wegwerfen mag ich die Dinge nicht, dafür hänge ich dann doch zu sehr dran… Hier gab mir der Zufall einen Schubs: Ich habe heute direkt im Stadtzentrum von Jena eine Abgabestelle für Hilfstransporte gefunden. Entgegengenommen werden Dinge, die „gebraucht“ werden, ob das Kleidung für alle Altersklassen, Spielzeug und Plüschtiere, alte Ranzen, Elektrogeräte wie Staubsauger oder ähnliches ist.  Vieles wird einfach woanders benötigt oder erfreut Menschen, was für mich nur noch eine Last ist.

So z.B. leben Menschen in Lettland, die von uns unterstützt werden können

Quelle: GAiN - Projektreise Lettland 2009

Quelle: GAiN - Projektreise Lettland 2009

Quelle: GAiN - Projektreise Lettland 2009

Ein alter Ranzen, der bei uns weggeworfen wird, Kleidung usw. erfreut dort die Herzen. Ich kann es mir oft kaum vorstellen, dass mein benutztes Zeug jemand haben will oder sogar helfen kann, aber so bin ich schon im meinem deutschen Wohlstandsdenken gepoolt…

Was kann ich tun? Was kannst Du tun?

Die gesammelten Dinge einfach abgeben. Mehr nicht.

Wenn Ihr nicht sicher seid, was gebraucht wird: Vorab noch mal anrufen – 03641604731

Ein Container mit vielen Dingen- wirkliche direkte Hilfe für viele Menschen

Die Sachen werden von Jena aus Richtung Lettland/Litauen an Hilfsbedürftige in LKW-Containern direkt hingefahren und an Arme verteilt. Dazu werden auch Geldspenden und Arbeitshilfen benötigt.

Abgabemöglichkeiten in Jena

Fester Zeitpunkt:

Individuelle Abgabe nach vorheriger telefonischer Absprache

  • Wo? Bei Familie Welker, Hermann-Lönsstr. 53, 07745 Jena,
  • Wie? Vorher anrufen & Termin vereinbaren: 03641604731

Organisiert werden die Transporte durch Global Aid Network, in Jena unterstützt durch die Landeskirchliche Gemeinschaft.

Deutschlandweite Sammelstellen

Ihr wohnt nicht in Jena und wollt trotzdem ausmisten und gleichzeitig anderen helfen? Hier findet Ihr  Sammelstellen für Hilfstransporte.

Was gebraucht und angenommen wird

  • gute tragfähige Kleidung vom Babyalter bis zum Erwachsenen
  • Teddy, Spielzeug etc.
  • gebrauchte Ranzen, Rücksäcke etc
  • diverse Elektrogeräte

Eine vollständige Auflistung der Hilfsorganisation (zur Webseite):

  • Verpackt werden soll das am besten in Kartons, alternativ in Tüten

Die Sachen werden alle in einem LKW-Container gesammelt und direkt an Hilfsbedürftige nach Lettland etc. gesendet. Hier geht es wirklich an Menschen, die selbst kaum Geld haben. Wer aktiv werden möchte, kann das sogar auch noch tun.

Schulranzenaktion – das besondere Projekt

Eine große Schwierigkeit ist immer wieder der Schuleinstieg. Die Marke Scout als Sinnbild für den Ranzen kennt in Deutschland wohl jeder. Aber was mit den alten abgenutzten Teilen passiert, interessiert kaum ein Elternteil mehr. Selbst den Ranzen für das zweite Kind aufzuheben, ist kaum noch üblich.

Machbar ist aber viel. Hier ein Bericht (PDF, 356KB) zur einer Schulranzenaktion.

Ob der Ranzen nun gefüllt oder ungefüllt ist, er leistet enorm. Ganze Schulen können also helfen und die Ranzen gesammelt abgeben oder abholen lassen

GAiN - Projektreise Lettland 2009

Schulranzenaktion von GAiN - es gibt deutschlandweite Sammelstellen

Die Ranzen werden vor Ort an bedürftige Kinder verteilt. Mehr Infos gibt es direkt hier:

Und mir bleibt nur zu sagen: Auch du kannst was tun. Und sei es, ein paar T-Shirts abzugeben….

Kontakt in Jena

Wer Fragen für die Sammelstelle in Jena hat oder ein konkretes Projekt planen möchte, egal ob es um Kleidung, Schulranzen oder sonstiges geht, kann sich direkt an Frau Welker (Tel. 03641604731 o. 01791207242) wenden.

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Im Zuge der täglichen Nachrichten und Katastrophen die auf mich eintreffen, habe ich mich mal wieder gefragt, was mein sozialer Beitrag in so einem Fall sein kann. Es gibt ja zig Möglichkeiten sich zu engagieren. Hat man wie ich nur wenig Zeit am Tag übrig, dann ist vielleicht eine einfache Variante die Spende.

Eine Option ist die Kinder-Patenschaft, wobei man einen Beitrag im Monat überweist, so dass es einem Kind etwas besser geht. Die Beträge variieren ab 25 €/Monat je nach Institution. Das sind zum Beispiel Plan Deutschland, ICW, world vision und das kinderhilfswerk, Vorteil ist sicher, dass man einen direkten Kontakt haben kann, also hinfahren kann, ev. mal einen Brief mit einem Foto bekommt und damit auch einen Bezug, wohin das Geld geht.

Aber es sprechen auch Dinge dagegen. Argumente findet man bei UNICEF, die selbst keine Kinder-Patenschaften anbieten, da dabei aus der Sicht von UNICEF immer nur einzelnen Kindern geholfen wird, diese hervorgehoben werden und somit für ein größeres soziales Gefälle gesorgt wird. Zudem werden dabei deutlich höherer Verwaltungskosten produziert, weil ja der persönliche Kontakt gesichert werden soll. Es kommt also ein geringerer Anteil der Spende am Ende an.

Daher empfiehlt UNICEF Projektpatenschaften, wie z.B. der Bau eines Brunnens, Schule etc.

Auf ihrer Webseite ist mir aber auch was aufgefallen, das mir aus der IT-Sicht gefällt, nämlich die Idee eines Spendenshops. Dort kann man alles kaufen, was wirklich gebraucht wird:

Z.B. 1000 Bleistifte für 15,-, eine Lesefibel für 3,-, diverse Impfungen ab 20€, Spezial-Nahrung für extrem untergewichtige Kinder ab 7,50€ oder die „Schule in der Kiste“, mit der für 200€ 40 Kindern mit Schulmaterial versorgt werden. Wer etwas mehr Kleingeld hat, kann auch ein Offroadfahrzeug für 20.000€ spenden, mit dem Unicef überhaupt bis in das jeweilige Dorf kommt, denn bekanntermaßen sind die Straßen nicht überall so schick wie in Deutschland, (auch wenn der Deutsche das gern als Meckerthema nutzen will….)

Tja, klingt doch gut: Da macht doch Spenden gleich mehr Spaß! Jetzt muss ich mich nur noch entscheiden. Muss? Nein! Ich möchte! Denn bereits 5 Euro helfen.

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