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Ab und an muss man ja mal so lesen, was man selbst so DAMALS geschrieben hat. Ich habe mir heute mal den Spaß gemacht und ein bisschen gestöbert, wenigstens einige Links aktualisiert und einige nette Beiträge gefunden, wie diesen hier von 2009 . 🙂

Traumfänger

„Wir sparen, wo wir können“, hat sich eine befreundete Firma in diesen Zeiten auf die Fahne geschrieben. Da heißt es dann nicht mehr versandkostenfrei sondern schlicht versandfrei! Wie sich nach einer kurzen Befragung herausstellte, wurden allerdings auch die Beschaffungskosten des Möbelstückes auf Null runter gefahren. Das nenn ich doch mal „im Sinne des Kunden handeln“: Denn dem ist es in der Regel egal, welche Möbel im Büro der Software-Entwickler stehen –  hauptsache die Leistung stimmt!

Versandfrei in der Krise

…falls sich dann allerdings die Geschäftsführer in der Sperrmüll-Sammlung gegenseitig die Möbel streitig machen und Hoheits-Gebiete abgesteckt werden, dann sollte der Aufschwung doch mal wieder losgehen…

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Zu dieser Frage kamen zu später Stunde zwei Freundinnen und ich während eines gemütliches Frauenabends, nachdem wir die aktuelle Filmlandschaft besprochen hatten.
Die Antworten waren unterschiedlich und doch irgendwie überraschend, so dass ich darüber berichten möchte: Denn obwohl es nicht um Partnerschaft geht, tendierten zwei von uns zu folgenden Eigenschaften:
Eine gewisse Intelligenz, Humor, attraktive Ausstrahlung und eine angenehme Art. Ergänzen würde ich noch: Geruch, normale Stimmlage (nicht zu hoch) sowie aktueller Hormonstand der Frau.

Ich kam mit einer Freundin überein, dass wir uns nicht einfach irgendeinem attraktiven Mann um den Hals werfen würden, wenn der strohdoof und langweilig wäre. Selbst nicht mal für einmaligen Sex. Attraktivität ist doch mehr als die Hülle. Während Geld bei uns allen keine relevante Rolle spielt.

Die dritte Freundin meinte, das geht zumindest für was Sexuelles auch mal nur mit netter Hülle, ohne größeren geistigen Inhalt.
Ich bin dennoch der Überzeugung, dass das Ur-Bedürfnis der Frau ist, sich zu vermehren, mit möglichst guten Genen, die das Überleben und damit die Art sichern. Und da ja Sex ursächlich dafür gedacht ist, springt hier schon das genetische Programm ganz unterschwellig an, ob wir wollen oder nicht. 

Aber dennoch wirklich schade, dass unsere Frauen-Runde nicht noch größer war, um ein breiteres Bild zu erhalten.

Zum Weiterlesen

Ich habe daher nun gehofft, eine richtig brauchbare Studie zu den Kriterien der Attraktivität zu finden, konnte aber bis dato auf die Schnelle im Web nichts entdecken. Lediglich die folgenden Beiträge kann ich noch mitgeben:

Welche Wirkung das Äussere hat und dass der genetische Code einen Einfluss zu haben scheint, beschreibt folgender Artikel der „Welt“

https://www.welt.de/wissenschaft/article743142/Was-Frauen-und-Maenner-sexy-macht.html

Während sich folgender wirklich interessanter Beitrag der „Zeit“ primär mit dem Mann beschäftigt. Dort fiel mir aber auch ein  Zitat auf,dass die These untermauert, dass die „Eigenschaften“ von Männern für Frauen nicht egal sind, denn: „Ein Typ, der toll aussieht, aber keinen einzigen humorvollen oder charmanten Satz formulieren kann, wäre für Frauen nicht mal in der Fantasie reizvoll.“

http://www.zeit.de/zeit-magazin/leben/2015-05/sexkolumne-maennerphantasien
 

Mich interessiert, wie ihr dazu steht: Spielt der Charakter und die Intelligenz eine Rolle bei der sexuellen Attraktivität oder gehts an dieser Stelle „nur“ ums Aussehen?

Eigentlich müsste man ja nur sagen: Das ist ein Mindesthaltbarkeitsdatum und kein Maximalhaltbarkeitsdatum.

Wie oft höre ich den scheinbar alles auszusagenden Satz: „Das ist abgelaufen!“ Was eigentlich heißen soll: „Igitt, das kannst du nicht mehr essen, das musst du gleich wegschmeißen, am besten ungeöffnet – wegen der Keime“…
Früher war ich selbst so. Ich glaube der Wandel ging irgendwann mit Naturjoghurt los, ohne Zusätze. Der hält sich gefühlt ewig. Am Anfang habe ich ihn erstmal noch gegessen, wenn er nur 1 Tag „drüber“ war und heute sind es auch schon mal 1-2 Monate.

…ich finde leider immer mal im Kühlschrank Dinge, die im Überangebot vergessen wurden… 😳

Zuletzt war es die „DDR-Rote-Grütze“. Ich habe erst im 2. Moment das Datum verarbeitet. 5.2.2017., da war es bereits der 4.3., also 4 Wochen, konkret 27 Tage „drüber“. Ich habe echt überlegt, den Becher gleich ungeöffnet zu entsorgen, war aber gerade äußerst gut gelaunt, entspannt und experimentierfreudig.

Der Test im Detail

Mein Vorgehen ist meist derart:

1.) Öffnen 😊

2.) Ansehen: Haben sich die Konsistenz oder die Farbe verändert, ist Schimmel oder anderer Belag zu sehen? Dann sofort Finger weg!

3.) Riechen: Riecht das Produkt irgendwie anders, vergoren, beißend, unangenehm oder ähnliches – dann ebenfalls Finger weg!

Ist dagegen der Geruch noch frisch und bekannt – dann nächste Stufe

4.) Schmecken

Ich finde, wenn man durch ansehen und riechen nichts feststellen konnte, ist die Wahrscheinlichkeit sehr sehr hoch, dass der Inhalt noch gut ist. Ich teste dann immer mit einem Löffel eine ganz kleine Ecke und bereite mich auch darauf vor, sofort auszuspucken und auszuspülen. Das kommt aber quasi nie vor.

Wenn der Test bestanden ist, also nichts vergoren oder irgendwie anders schmeckt, esse ich es, ansonsten fliegt es in den Müll. Joghurt mit Früchten verdirbt oft schneller. Und hier koste ich in der Tat manchmal erst, bis ich merke, dass der wirklich drüber war.

Naja. Die „Rote Grütze“ war perfekt wie am ersten Tag. Das ist natürlich eher kein gutes Zeichen, weil wohl ein Haufen Chemie drin ist. In dem Fall war ich jedenfalls selbst überrascht.

 

27 Tage über dem Mindesthaltbarkeitsdatum


Aussehen, Geruch und Geschmack sind wie immer

Vorsicht bei Fleisch und Fisch 

Vorsichtig bin ich immer bei Wurst und auch bei Fisch, sofern ich sowas überhaupt mal kaufe. Ich neige eher dazu, Wurst früher weg zu werfen, wenn die schon geöffnet ist, als vielleicht manch ein anderer. Denn genau genommen bin ich sehr empfindlich, was verdorbene Lebensmittel anbelangt. So bin ich bei uns der Tester und manchmal kommt dann die Frage: „Kannst du bitte mal schauen, ob das noch gut ist?“.

Dabei ist es gar nicht so schwer….Eine feine Nase, eine gute Beobachtungsgabe und vor allem etwas Mut sind ideal, um aus dem Mindesthaltbarkeitsdatum kein Maximalhaltbarkeitsdatum zu machen. 😀

Also: Nur Mut!! 😊

img_3361
Besonders zum Ende des Winters brauche ich mehr Grün und Farbe in der Wohnung. Hier stelle ich Euch eine Variante vor, die auch noch verblüht was her macht (wie ich finde).

Dazu braucht man:

Als Zusammenstellung

  • 3 Hyazinthen
  • 6-7 Traubenhyazinthen
  • Vase / Schale aus Glas (diese ist von Leonardo)
  • Moos aus dem Wald (gibts aber z.B. auch bei Blume 2000 zu kaufen)

Als Einzelvariante

  • Einmachgläser
  • Einzelne Hyazinthen
  • Moos

Vorgehensweise beim Bepflanzen 

  • Die bereits getriebenen Zwiebeln der verschiedenen Hyazinthen ganz vorsichtig vereinzeln (leicht auseinanderziehen und schütteln) und grob von der Erde befreien
  • In die Schale (3 Hyazinthen in die Mitte und darum die Traubenhyazinthen verteilen) bzw. Einmachgläser setzen
  • Mit etwas Erde ausfüllen, dabei sollte viel von der Zwiebel rausschauen, damit diese nicht fault
  • Mit Moos gleichmässig bedecken
  • Schale mit Tuch säubern
  • Vorsichtig angießen

Und dann…

Das Ganze wird täglich ein wenig gegossen, möglichst neben die Zwiebel. Nach ein paar Tagen bis zu einer Woche beginnen die Planzen zu blühen, für etwa eine Woche.
Die Hyazinthen neigen dazu abzuknicken, das sieht auch schön aus. Wer das nicht mag, kann wie hier auf dem Bild die Blüten zweier Hyazinthen leicht zusammenpressen. Diese verhaken sich dann und halten zusammen.

Wenn die Hyazinthen verblüht sind, dann langsam nur noch wenig gießen, bis sie irgendwann vertrocknen. Die Knollen können in den Garten gepflanzt oder im kühlen Keller bis zum Frühjahr gelagert werden. Sie blühen dann zumeist im nächsten Jahr wieder. 😊

Es gibt Sachen, die muss man nicht wissen, bleiben aber irgendwie trotzdem hängen. 
Mir geht es so mit dem kleinen Beweis, dass 0,999999… = 1 ist

  

Zu zeigen:

      0,999999… = 1

Beweis:

        0,999999… = 3*0,333333…

<=> 0,999999… = 3* 1/3

<=> 0,999999… = 3/3 

<=> 0,999999… = 1 

wzbw.

😊

Manche Dinge wirken so sehr und manchmal erschließen sich Details erst im Nachgang.

Johanna Borchert kannte ich nicht. Mir war zunächst nur dieses eindringliche Foto auf ihrem Plakat aufgefallen mit einer Präsenz, wie ich es selten empfinde. Beworben wurde ihr Konzert mit der Jenaer Philharmonie „Symphonic Songs & Sounds- Eine jazz-poetische Klangreise durch sinfonische Welten“. Sowieso derzeit von der Philharmonie angetriggert, googelte ich also irgendwann und fand ihre Songs und ein paar grobe Informationen…

Johanna Borchert 

1983 in Berlin geboren. Jazz-Echo 2015! Studierte Jazzklavier und Komposition in Berlin. Wow. Lebt in Berlin und Kopenhagen.

Und die Musik, die Videos? Die synthetischen Sounds mit Klavier und ihre klare besondere Stimme haben es mir angetan. So war ich relativ spontan beim gestrigen Konzert.

Die Konzertidee: Borcherts Jazz trifft das Orchester 

Was mir noch vor und während des Konzerts nicht klar war: Johanna Borchert hat ein halbes Jahr für dieses Orchester die Noten selbst geschrieben und wie sie selbst meint: ihr Vermögen darin investiert. Klar, diese Zeit muss man sich leisten können. Und es war ihr Traum. Ich fürchte diese große Bedeutung und den Umfang ihrer Schaffenskunst war vermutlich so etlichen Personen, auch anderen Gästen, nicht bewusst. Umso bedauerlicher war es, dass das Konzert nicht komplett ausverkauft war.

Das Konzert – Ausflug in eine andere Welt

Das Konzert begann mit einer disharmonischen Klavierkomposition, die mich wirklich Überwindung gekostet hat, auf dem Platz sitzen zu bleiben  – scheinbar fehlt mir da ein Gen: Für mich war das eher unangenehm. Dann ging die Reise richtig los. Und ja: Ich bin kein Jazzfan und schon gar kein Kenner und so kostete es mich an so einigen Stellen Überwindung, mich auf diese Art ihrer Geschichten einzulassen. Geholfen hätten mir dafür vermutlich Visualisierungen, die es leider nicht gab (Ihre Videos schaffen sehr gut, die Stimmung als Geschichte zu erzählen.). Aber nun war ich da, hatte eine teure Karte erworben und wollte es versuchen. An den meisten Stellen habe ich dann daher die Augen geschlossen, da der unmittelbare Fokus auf das Orchester mir den Blick in meine Phantasie versperrte: Und siehe: Das Musikerlebnis wurde mehr und mehr beeindruckend, ganz anders und war im wahrsten Sinne eine Klangreise. Schon krass, welche Töne die Instrumente  hervorzubringen vermögen.

Am allerbesten, wertvollsten und nachhaltigsten für mich waren jedoch die  vielen Momente, in denen die Melodien sein durften und die disharmonischen Töne ablösten. Der Raum ging dann regelrecht auf, wenn das Orchester seine Hymnen spielte und von dem klaren Gesang Johanna Borcherts eingebettet wurde. Wunderbar! Und ich wünschte, ich könnte nochmal und nochmal eintauchen in diese Welt der Musik.

Das Danach

Am Ende konnte ich wie nach einem bewegenden Film im Kino einfach nicht gleich gehen und blieb lange sitzen. Es wirkte nach. Und das tut es noch immer, 24 Stunden später. Und das, obwohl diese anderen Momente waren, in denen ich nicht klar kam. Ich frage mich gerade, ob es diese unharmonischen Teile braucht, um den Kontrast und diese Höhepunkte zu erzeugen?

Jetzt ist mir jedenfalls erst bewusst, dass ich Teil sein durfte von etwas ganz Besonderem, was es vielleicht nicht nochmal geben wird.

Ich danke daher Johanna Borchert und der Philharmonie für diese Idee, diese Möglichkeit und den besonderen Abend!

Weitere Informationen:

http://johannaborchert.de

http://www.jenaer-philharmonie.de

https://www.facebook.com/events/1829622877304447/

Toll bei aller Verschiedenheit finde ich diese Songs:


„We are fucking funny things“ –  Der Refrain von lightyears bleibt irgendwie hängen und habe ich seitdem als Ohrwurm im Kopf.

Frühling

„Frühling“ (Acryl auf Papier, 2017)

Frühling

Oh wie sehn‘ ich mich
Warmer Sonnenstrahl in meinem Gesicht
Feine Blätter, frisch geboren
Sanftes Grün umgebet mich

Vögel zwitschern wie im Chor
Und die ersten Blüten
Duft und Farbe mich betören
Kannst mich nie betrüben

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