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Archive for the ‘ungehörtes’ Category

Unglaublich, was der Mensch erschaffen kann…

Aber seht und hört selbst:

Dies ist kein Fake… Die Maschine wurde von Martin Molin gebaut – er nannte sie „Wintergatan Marble Machine“.

Und ich muss gestehen: Ich bin echt beeindruckt.

Hier findet ihr einen Beitrag zu den Hintergründen der Maschine.

Gefunden habe ich dieses wunderbare Ding bei der Bloggerin Elle! Vielen Dank für diese Inspiration!

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Mein Jüngster (4 Jahre) musste morgens mal wieder früher aufstehen. Es ist sogar noch dunkel und das wird Thema.

Nach einer kurzen Analyse folgt seine Prognose dazu: „Vielleicht hat die Sonne verschlafen?!“

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Heute lief mal wieder dieser Song während der Arbeit im Radio und ich hatte sogar kurz registriert, wie er heißt… aber im Arbeitstrubel wieder „vergessen“. Womit ich nicht gerechnet hatte, dass er mich heute Abend massiv eingeholt hat und ich den auch nicht mehr rausbekomme. 

Nur: Wie es manchmal so ist…  die Melodie, die ich im Kopf hatte, war nur ein Hauch einer Sequenz… Und ich hatte keine Ahnung, wie das Lied hieß. 

Mein erster hoffnungsvoller Versuch für mehr Klarheit scheiterte: Mein Vorsummen vor meinem Großen brachte natürlich keinen Erfolg… Und es blieb dieses verdammte Gefühl, den Song nochmal hören zu wollen. Ja hören zu MÜSSEN. Und nun?

Hm. Bei der kurzen Sequenz, eigentlich mehr nur ein Gefühl, ohne auch nur eine einzige Textzeile… konnte ich nicht über die Songtextsuche gehen, auch keine Spracherkennung oder so hätte was gebracht… 

Also habe ich mir gerade vom Typ her ähnliche Songs bei YouTube reingezogen. Nach einer gefühlten Ewigkeit – realen 10-15 min – hatte ich den Song. Die weiteren Vorschläge von YouTube hatten mich immer tiefer in die Musik eingewoben und dann endlich das Lied als Zufallstreffer geliefert.

Die Melodie, die ich im Kopf hatte war übrigens die Sequenz – bei dieser Version – ab 0:56…

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Endlichkeit. Was zählt?

Ich frage euch: Wenn ihr auf dem Sterbebett liegt und zurück blickt, was soll dann sein?

Möchtet ihr ein Leben gelebt haben, das ihr nur hattet, weil jemand das von euch erwartet hat? Obwohl ihr eigentlich immer doch so gern…?

Oder möchte ihr zurück blicken und sagen: Ja, ich bin zufrieden – das war mein Leben, waren meine Entscheidungen, die ich mit Lust und Freude getragen habe, auch wenn mich vielleicht ab und an etwas Schmerz begleitet hat. So war ich doch immer ICH. Ich war der, der ich sein wollte. Ich habe das getan, was mir entsprochen hat…

Was macht dich glücklich? Eine Traumreise.

Komm mit auf die Reise: Sieh dich als alten Menschen… du liegst auf dem Bett und es ist still. Momente der Erinnerung ziehen vorbei. Du bist in Gedanken und im Gefühl. Ein Lächeln liegt auf deinem Gesicht und du bist zufrieden. Du spürst, dass du dein Leben gelebt hast und deine Chancen wahrgenommen hast.

Was ist es, was dich so glücklich machen wird? 

Nutze einfach jetzt 5 min… nimm Zettel und Stift… und schreibe deine Antwort auf. Denn das hilft dir, dein Leben bewusster zu leben. Mach das einfach. Lass alles andere liegen und nimm dir die 5min nur für dich.  Weil du es wert bist. Jetzt.

Die Zeit rinnt durch unsere Hände. Durch deine und meine.

Menschen gehen aus unserem Leben, so viel schneller als gedacht… und lassen uns zurück. Mit dem Blick auf uns. Das Leben zu nehmen, wie es ist und es aber auch so zu gestalten, so gut wie wir es gerade vermögen.

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…was wir alle wissen sollten…

Ich möchte heute auf einen Beitrag zu dem so wichtigen Thema verweisen. Denn das kann ich nicht besser schreiben. Lest Euch unbedingt durch, was Arno von Rosen unter „Unser täglich Brot“ zu unserer Lebensmittelindustrie zu sagen hat: 

https://arnovonrosen.wordpress.com/2017/10/22/unser-taeglich-brot/

Der passende Film zum Thema:

Sein Beitrag scheint sich zudem auf den Filmbeitrag von ARTE/3Sat „Unser täglich Brot“ zu beziehen. Den Film hatte ich in einem früheren Beitrag eingebunden: „Unsere Lebensmittelindustrie – Ein Blick hinter die Kulissen

Tipp: Genauso eindringlich ist übrigens der Film  „Unser täglich Gift“, aus der selben Produktionslinie.  

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Ich bin gerade so geplättet und MUSS einen Artikel zum Ausnahmekünstler Chilly Gonzales schreiben, nachdem ich heute erfahren habe, dass er auch hinter einem Song steckt, den ich ihm gar nicht zugeschrieben hätte…

Aber nun zu meinen Begegnungen mit Gonzales… von Anfang an…

Am Anfang war Klavier und Pop

Chilly Gonzales hatte ich erstmals kennengelernt, als er Daft Punks Komposition „get lucky“ mit dem Klavier erklärt hatte, eins von mehreren Tutorials bei YouTube. Das war schon ziemlich genial und irgendwie speziell, seine Art der Präsentation und auch das Klavierspiel:

Der Originalsong „get lucky“ von Daft Punk (PARTY!):

Dass er auf dem preisgekrönten Daft Punk-Album „random excess memories“ sogar mitgewirkt hatte, wusste ich damals allerdings noch nicht…

Komponist am Klavier

Nach kurzem Weiterklicken im Netz wurde mir schnell klar: Der Mann spielt nicht nur mal nebenbei Klavier, sondern er komponiert selbst und das nicht ohne Erfolg. Bei Klassikradio – was ich hin und wieder höre – laufen immer wieder mal seine Songs und ich kaufe mir schließlich eine „echte“ CD – „Solo Piano“-, die er komponiert und produziert hat. (Solo Piano bei Amazon).


„Dot“ aus Solo Piano

Gonzales live beim „klassischen“ Piano-Konzert

Später lande ich im September 2015 beim klassischen Konzert im Gewandhaus (Leipzig).

Das Konzert war unglaublich. Zum Glück hatte ich vorher einige Videos gesehen und wusste : Der Typ ist (oder scheint) auch etwas verrückt (zu sein). Vielleicht hat er auch nur Spaß oder ist ein super Showmaster… oder alles zusammen…  Er trug jedenfalls einen Bademantel und Hausschuhe zum Konzert. 😜 Aber auch so war bei diesem klassischen Konzert nicht alles ganz so klassisch…. Am Ende standen beim Abschluss-Song die Zuschauer – von jungen Jeansträgern bis zu traditionellen Altherren – klatschend und stehend im Saal, während Gonzales einfach mal RAPPEND komplett durch den Zuschauerraum lief, nachdem er zuvor 3 Zuschauer spontan in die Band integriert hatte. Ich habe tatsächlich einen Original-Ausschnitt dazu auf YouTube gefunden:

Gonzales und die elektronische Popmusik

Besonders überrascht hat mich heute allerdings, dass er auch aktuell noch im elektronischen Business unterwegs ist. Ich hatte das mit Daft Punk nur als kurzen Ausflug abgetan. Aber er gründete 2015 mit „Boys Noize“ die Formation „Octave Minds“ und brachte mit ihnen im gleichen Jahr eine komplette Platte heraus. Mein Großer hört das hin und wieder und wir wussten beide nicht, dass Gonzales dahinter steckt. Einfach nur unglaublich!
Das daraus stammende Stück „Done deal“ hatte ich heute Morgen einfach mal im Kopf und ist wohl mein zweiter Ohrwurm diese Woche. Er kam nach wochenlanger Abstinenz aus dem Nichts gekrochen und ließ sich nicht mehr abschütteln. Der brachiale Bass kommt gut bei entsprechender Lautstärke und verrückt ist, dass mein Jüngster das auch mag und heute beim Autofahren nochmal eingefordert hatte. Ich kann ehrlich gesagt kaum beschreiben, wie ein Vierjähriger zu diesem Song eskaliert. Jedenfalls war ich mir nicht sicher, ob der Kindersitz diese Fahrt überleben würde.

Live-Version bei YouTube:

Wir hatten diese Version gehört (Spotify):

Ob Gonzales nun bewusst versucht, mit diesem Sound Daft Punk nachzueifern….? Es dürfte ihm zuzutrauen sein. Schließlich hat er Musik verstanden und baut das einfach mal nach, was Erfolg hat. In diesem Sinne kann er sich dann zurecht selbst als „musikalisches Genie“ bezeichnen. 😊😜

Wenn ihr noch mehr über den speziellen Ausnahmekünstler erfahren wollte… Dann könnt ihr im Artikel der Süddeutschen Zeitung weiterlesen.

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Kommt der Herbstblues? Liegt es an den kürzer werdenden Tagen? Der Song „tearing me up“ hat sich jedenfalls bei mir festgebissen. Ich habe ihn nur einmal gehört und danach lief er in der Dauerschleife. Hm… wenn ich mich also so beobachte, dann verstehe ich, warum er im Dezember 2016 einen Grammy bekam…

Besonders schön finde ich den Gesang, der bei dieser Variante nach 1:40 min einsetzt. Irgendwie mag ich aber auch dieses Video, auch wenn das gar nicht das Original ist. 

Es ist wie ein Schweben durch die Nacht. Scheinbar ohne Ziel. Unter freiem Himmel. Mitten im Strom der Lichter der Stadt. Momente festhalten. Träumen. Und dann wieder weiter ziehen. 

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