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Posts Tagged ‘Essen’

  Ich habe was richtig Cooles gefunden und jetzt gibt es das in Jena nicht. Wie schade. 😥
Es geht um RESQ. Das ist eine App, mit der man Mahlzeiten aus den Restaurants, die sonst weggeschmissen werden würden, preiswert kaufen kann.

Das verhindert Müll, ist nachhaltig und man hat selbst was davon und die Restaurants natürlich auch. Bezahlen kann man per App und holt sich dann die Sachen in einem Zeitfenster ab.

Klar, das setzt voraus, dass man spontan und flexibel ist und auch ein paar Ansprüche runter schraubt.

In den großen Städten wie Berlin, München, Frankfurt, Hamburg, Köln, Düsseldorf, Essen, Dortmund, Köln, Stuttgart etc. gibt es schon Restaurants, die mitmachen. Interessant wird es besonders, wenn viele dabei sind, auch in den einzelnen Städten. Aber auch so ist es das bereits, wie ich finde.

Schließlich kann man es sich nicht immer leisten, ins Restaurant zu gehen, muss da nicht sitzen (weil man ein Büro hat z.B.) und legt nicht immer wert auf schöne Dekoration auf dem Teller, sondern möchte einfach nur preiswert was Vernünftiges essen. Punkt.

Gern würde ich es mal ausprobieren und hoffe sehr, die Jenaer Gastronomie bekommt hier im Tal hinter den Bergen auch davon Wind.

Also, wenn Ihr die Gelegenheit habt: Testet es aus!  

Auf Instagram gibt es natürlich auch Fotos…

Hier kommt ihr zur Webseite von RESQ, mit allen wichtigen Infos und Links zur App (android, iOS).

Und schreibt doch gern, wenn ihr schon Erfahrungen habt: Mich interessiert: Wie war es? Hat alles funktioniert?? Also sowohl mit der App als auch mit dem Essen?

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Die Aussage ist übertrieben? Nur so daher gesagt? Leider nein. Auch wenn ich Dir gerne dieses Gefühl geben würde, dass ich mich irre, ich muss Dich enttäuschen.

Sieh Dir die folgende Dokumentation „Unser täglich Gift“ (2011) an: Sie begleitet Wissenschaftler und Institute auf der banalen Frage nach dem, was wir so täglich Essen. Sie zeigt, wie die scheinbar harmlosen alltäglichen Dinge nicht nur unser Leben, sondern vor allem das unserer Kinder und Enkel beinflussen und leider mehr als negativ stören. Gezeigt wurde der Film auf Arte.

Eine Änderung haben wir selbst in der Hand.

Du kannst wählen.

Zwischen der Erkenntnis (vgl. rote Pille bei Matrix), die eine Nachhaltigkeit sichert.

Oder der Illusion (vgl. blaue Pille), die Dich in dem Glauben lässt, alles wäre schön, womit Du aber Dinge über Dich geschehen lässt, ohne dass Du dagegen etwas tust. Mit allen Konsequenzen für Dich und Deine Nachkommen.

Entscheide selbst!

PS: Der Film war ein Tipp einer engagierten Mutter, die sich nicht mit dem Schulspeisungssessen zufrieden gibt, weil die Auswirkungen zu weitgreifend sind.

Tipp: Ein weiterer Film der Aufklärungsreihe von Arte ist „unser täglich Brot“ – ausgezeichnet mit dem Europäischen Filmpreis 2006.

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Italien ist für mich Inbegriff von gutem Essen, gutem (und preiswerten) Kaffee, viel Lebendigkeit und steht vor allem für eine atemberaubende vielfältige Landschaft. Ein paar meiner Erfahrungen zu Ausflugzielen und leckeren Speisen möchte ich Euch zur Verfügung zu stellen.

Trentino – Val di Rabbi

Auf dem Weg zum Wasserfall mit kulinarischer Rast auf der Almhütte

Heute richte ich meinen Blick in das Trentino, das neben Südtirol viele, viele Berge mit wunderbaren Bergseen und Flüssen beheimatet. Man kann Fahrrad fahren, wandern und auf dem Wildwasser aktiv werden. Ich bin totaler Fan geworden.

Auf einer unserer vielen Wanderungen waren wir in diesem idyllischen Tal „Val di Rabbi“. Dort reinzufahren dauert schon eine ganze Weile, weil die Straßen, sehr klein, eng und kurvig sind und Italiener in der Regel so fahren, wie sie beim sprechen klingen (schnell und chaotisch). Also ich bin mindestens 5 mal unterwegs gestorben….

Wanderroute

Die Wanderung ist sehr empfehlenswert. Ich empfehle auch im Sommer warme Kleidung (Fließjacke und Regenjacke) mitzunehmen, weil es dort kühl werden kann. Mit dem Auto fährt man bis zum Ende der Straße (über Somrabbi) ins Tal rein. Es gibt einen kostenpflichtigen Parkplatz an einer Touri-Info für das Tal, wo auch für Kinder schöne Lerninfos und ein Themenpark vorhanden sind. Vom Parkplatz aus gelangt man nach ca. einer ½-1 Stunde an die Almgaststätte, wo Kühe und Ziegen bewundern werden können.

Nach einer Pause geht man ca. noch eine weitere Stunde und kommt zu einem wunderschönen Wasserfall, der eigentlich aus 2 Teilen besteht.

Auf dem Weg sollte man unbedingt festes Schuhwerk anziehen und trittsicher sein, weil der Weg nach oben geht, schmal wird und dann nur noch aus Steinen besteht. Für größere wanderfreudige Kinder (ab 9/10J.) aber geeignet und spannend.

Wer noch fit ist und den ganzen Tag nutzen möchte, geht noch nach dem Wasserfall weiter noch tiefer in den Nationalpark Stilfser Joch rein und damit vor allem auch höher.

Dort wird es sehr ruhig und man findet eine sehr verlassene und karge Landschaft vor. Wenn man Glück hat, kann man hier Murmeltiere beobachten. Für diese Tour benötigt man wirklich gute Kleidung, es war im Juli kalt und sehr, sehr windig.



Die Almhütte – Weg und Essen

Für viele der Gäste ist die Almhütte auf dem ersten Stück bereits schon das Endziel mit dem wunderbaren Blick auf die Berge. Dort kommen sogar Frauen mit etwas höheren Absätzen an und es fährt auch ein Shuttle-Bus alle halbe Stunde vom Parkplatz bis vor kurz vors Haus. Das fand ich persönlich etwas skurril, beschert damit aber nicht so aktiven Menschen trotzdem einen wunderbaren Ausblick. Der Fußweg zur Hütte geht auf einem breiten Feldweg (wo auch der Bus fährt) am Fluss entlang und ist einfach zu laufen und für Kinderwagen geeignet.

Nun zum Essen. Wir probierten Suppe, Nudeln und Käse und tranken Spuma. Alles ist sehr zu empfehlen.

Almkäse

Wunderbar ist die Käseplatte mit hausgemachtem Käse von der Alm (von Kuh und Ziege) und Brot. Hier zu sehen, die Käseplatte „piccolo“ (klein), für 6 Euro, die für deutsche Verhältnisse eher als RIESEN-Käseplatte durchkommen würde… Wir haben es neben dem Hauptgang nicht geschafft und freuten uns über einen zweiten Käseabend.

Die kleine Käseplatte

Spuma

Sehr lecker ist auch die „Spuma“. Das ist eine Kräuter-Limonade (kleines Glas 1 Euro), die überall etwas anders schmeckt und die es in Varianten zum Teil auch im Coop gibt (in der Toskana hatte ich sie allerdings nicht gefunden). Ich habe jede Gelegenheit genutzt, sie zu trinken. Die wohl bekannteste Sorte in Deutschland ist „Almdudler“.

Bohnensuppe  „Orzet

Diese Suppen sind typisch für Italien und vor allem für das Trentin. Diese Variante auf der Alm kam mit verschiedenem Suppengemüse, Speck und ganz vielen weißen Bohnen daher und wurde leicht säuerlich gewürzt und mit weißem Brot gereicht. Viele Italiener bestellten hier diese Suppe, was mir regelrecht auffiel. Die Suppe (Brei) macht wirklich satt und ist lecker. In Italien gibt es tatsächlich zig fertige solche Bohnensuppen-Mischungen, sowohl im Supermarkt als auch lose aus dem Markt.

Orzet und Spuma

Nudeln „Penne ala Pastora“

Die „Pastoren“-Nudeln wurden in einer Ricotta-Tomatensoße geschwenkt und waren wirklich, sehr sehr lecker!

Penne nach Art des Pastors

Fazit:

Eine gelungene Wanderung, mit der Möglichkeit, den Umfang und die Schwierigkeit flexibel und vor Ort zu bestimmen, von einer Wanderung für Alte und Kinder bis zum versierten Wanderer. Mit der Länge steigen Schwierigkeitsgrad, Kälte und Wind, Kargheit der Landschaft und Einsamkeit. Schwereres Stück für fitte Kinder ab (9)10 Jahre geeignet.

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Gutes Essen wünsche ich mir. Preiswert und lecker.

Viele Details stehen aber leider nicht im Kochbuch: Was passiert mit Brot? Was bauen die Bauern auf den Feldern an und wofür? Wie kennzeichnet sich guter Fisch? Diese und viele weitere Fragen beantwort der Film: „We feed the world„, hier der Trailer…

Einen weiteren Film habe ich bei einem abendlichen Restaurantbesuch mit einem Freund empfohlen bekommen, die mit dem Europäischen Filmpreis preisgekrönte Dokumentation „unser täglich Brot“:

Hier lernen wir konkret, woher unser Essen kommt. Sehr gut aufbereitet. Keine Musik, keine Kommentare. Nur Bilder aus dem realen Leben. Sonst nichts.

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Ganz klar. Mein Bauchgefühl hatte es mir ja bereits schon oft genug verstehen zu geben: Corny ist einfach zu süß und irgendwie nicht wirklich „greifbar“, ob gesund oder nicht. Foodwatch nimmt das scheinbare Wahlversprechen für Lebensmittel unter die Lupe und widmet sich dem „Müsliriegel“. Ergebnis ist: Wenn 1/3 vom Corny Schoko nur Zucker ist, dann geht mit der Aussage „ausgewogen“ schon was daneben. Naja gut, ausgewogen heißt dann wohl, dass eine große Masse (vom  Zucker) gewogen wurde…

Und was wird noch kritisiert? Corny Schoko ist fast so mächtig wie Twix und die auf der Verpackung angepriesenen Getreideflocken haben nichts mit dem Inhalt zu tun.

Also: Ganze Arbeit der Marketing-Abteilung, etwas Ungesundes noch so verkaufen zu können, dass die Leute denken, sie machen quasi noch „Diät“ dabei…

Mich bringt mich das nun aber ins Grübeln: Was essen wir denn sonst noch so alles und wissen es nicht???

Insofern finde ich Initiativen für gesunde und wirklich gute Lebensmittel sinnvoll. Ich denke da anden Lebensmittelkette tegut, die sich das Motto ja regelrecht auf Ihre Fahnen geschrieben hat. Nur muss man natürlich dort auch noch kucken. Bei Biosachen wurden ja auch Zusatzstoffe statt Früchte gefunden. Schwierig, finde ich.

Mehr Beiträge zum Corny findet Ihr z.B. bei den Newsbloggern, Gourmet-Report, und bei RP_online, Stern oder Spiegel, Foodwatch.com.

Ganz gut finde ich darüber hinaus auch: abgespeist bzw. der kompletten Mogelliste auf abgespeist, in der noch andere „interessante“ Versionen von „wir kaufen Produkte, die etwas anders sind, als wir erwarten“ aufgelistet sind (bitte beim Download beachten, dass die Daten auf Viren geprüft werden müssen).

Und beim folgenden Link sieht man dazu noch, was ernährungswissenschaftlich drin ist, z.B. im Corny Schoko, bei „das ist drin“.

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