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Posts Tagged ‘Hilfe’

Ich habe seit einigen Tagen einen fiesen Husten – kein Fieber und nur leichten Schnupfen, sonst also fast gar nichts. Der Husten äußert sich darin, dass es plötzlich im Hals bzw. etwas tiefer kribbelt und dann geht es los. Wenn ich dem Husten nachgehe, hörte es nicht mehr auf. Ich konnte das bislang quasi nicht unterdrücken und hustete, dass mit schwindelig wurde und ich mich fast übergeben habe. Das kommt bei mir in Schüben. Ein „Anfall“ dauert meistens so 5-10 min, bis es sich wieder beruhigt hat. Ein Auswurf ist nahezu nicht dabei. Schlimm sind die Nächte, in denen ich fast nicht mehr geschlafen habe. Vermutlich ist das Liegen da nicht förderlich.

Dummerweise habe ich nichts gefunden, was wirklich  geholfen hätte, den Hustenreiz zu unterbinden. Wasser trinken ging nur etwas, auch Bonbons halfen allein nur sporadisch. So habe ich beim Husten die Bonbons auch schon wieder ausgespuckt…
Nach einer solchen heftigen Nacht schickte mich mein Mann zum Arzt, was nicht oft passiert. Er empfahl mir seine Hausärztin, die sich mehr Zeit beim Patienten nimmt und auch mal kritisch drauf schaut.
Beim Arzt musste ich 1h und 45 min warten und zudem vorher die Empfangsdame überreden, mich überhaupt noch mit aufzunehmen. Ungünstig war, dass genau an dem Tag im Wartezimmer die Heizung ausgefallen war. Naja, wer da nicht krank war, wurde es spätestens dort…
Dann kam ich endlich dran. Die Ärztin sagte mir unmissverständlich, dass dies ein bekannter Virus ist, der in Jena sein Unwesen treibt und immer extremer wird. Die Medikamente, die sonst so verschrieben werden, helfen aus Ihrer Erfahrung alle nichts. Sie hätte Patienten, die schon über 100 Euro in der Apotheke gelassen haben. Die Apotheken würden sich gerade eine goldene Nase verdienen, aber der Husten blieb trotzdem 10 Wochen und länger.
Das Entscheidende was helfen würde, wäre den Husten zu unterdrücken. Sie hat das so erklärt, dass es eine Entzündung ist, wie eine Wunde. Diese Wunde wird beim Husten immer wieder aufgerissen und die Entzündung wieder neu befeuert. Man muss dafür sorgen, dass die Entzündung abklingen und die Wunde heilen kann.
Dabei helfen:
Ruhe, kaum sprechen, schlafen, viel trinken und vor allem (möglichst) nicht husten!!!
Sobald das Kribbeln sich auch nur ankündigt, etwas trinken und Bonbons lutschen. Normale Bonbons wären dabei genauso gut, wie die teuren aus der Apotheke, da es nur um das Lutschen und damit verbundene Befeuchten geht.
Ein wichtiger Tipp war zudem folgender:
Die Viren mögen keine ätherischen Öle. Was einzig hilft: Salbei, Pfefferminze und Eukalyptus.
Ich trinke viel Tee und zum Glück aber sonst kein Pfefferminztee. So habe ich noch nicht den Gewöhnungseffekt im Körper und die Wirkstoffe können eben noch wirken. Ich merke es im Gegensatz zum Wasser, dass der Pfefferminztee, den ich auch manchmal mit Honig süße (sonst ungesüßt), sofort den Hustenreiz besiegt. Das war so krass, das ich es selbst kaum glauben konnte. Ich trinke also gerade viel Pfeffi. 🙂
Was eventuell noch hilft:
Und dann hat sie mir noch einen Tipp gegeben, wobei sie meinte, das hilft nur bei manchen Patienten, aber das könnte man noch ausprobieren: Codein (rezeptpflichtig).
Ich vermute, dass greift irgendwie das Nervensystem an und unterdrückt den Impuls des Hustens.
Ich soll 20 Tropfen eine halbe Stunde vor dem Schlafen nehmen.
Das Medikament kostet so 13 Euro und ist komplettes Privatrezept. Selbst die Dame in der Apotheke meint, dass sie nicht versteht, warum das die Kassen nicht übernehmen würden.
Normalerweise nehme ich solche Sachen aus Prinzip nicht und versuche alles, ohne auch nur irgendeinen Saft, Tabletten oder sonst was. Da ich aber die Nächte vorher quasi nicht geschlafen habe und der Husten der Horror ist, habe ich gedacht, ich probiere es, als gerade eine Hustenschub kam.
Ich habe als Folge in der Nacht 12 Stunden geschlafen und nicht einmal gehustet. Am nächsten Tag ging es mir schon besser. Ich kann mir das richtig vorstellen, dass die Wunde abheilen muss und die Ruhe braucht. Ich habe bereits an dem Tag darauf kaum gehustet und wenn dann sofort viel Tee getrunken und Salbei-Bonbons gelutscht.
Was ich allerdings etwas gruselig finde, dass auf der Packungsbeilage steht, dass das Medikament abhängig machen kann. Und auch sonst habe ich gedacht, das ist bestimmt ein „Teufelszeug“, wenn es so wirkt. Aber mein Mann hat schon Recht: Ich soll mal meinem Körper wenigstens 2 Nächte Ruhe gönnen und dann kann ich ja mal sehen, ob der schon so weit ist, eine Nacht ohne dem klar zu kommen.
In dem Zusammenhang war über das lange Gespräch mit der Ärztin dann doch noch eine Option eine Tabletten-Therapie mit mal drei Tagen jeweils 3 mal am Tag einer Schmerz-Tablette. Auch das kann (muss nicht) die Entzündung bekämpfen. Wichtig wäre dann aber die Dosis zu halten, damit der Wirkstoff-Spiegel konstant oben bleibt und wirklich was passieren kann, als wenn man immer nur einen kurzen Ausschlag mit einer Gabe verursacht. Dabei riet sie mir dringend von Ibuprofen ab (ist Nieren-toxisch) und auch von Paracetamol (verursacht Krebs, sollte wenn dann nur mal einmalig genommen werden). Sie riet mir zu Analgin. Ich habe es mir nicht geholt, da ich doch erst das eine probieren wollte und meinen Körper nicht so viel zumuten möchte. Analgin ist deutlich teurer (ca 13 Euro) als die anderen Medikamente, hätte aber nicht solche krassen Nebenwirkungen.
Übrigens empfahl die Ärztin noch: Ich kann ein warmes Bad nehmen, um von außen Wärme zuzuführen (nicht zu heiß und nicht zu lange). Die Schwester ergänzte, ich kann auch etwas (1-2 Tropfen) ätherisches Öl (mit den Wirkstoffen siehe oben) auf ein Taschentuch tropfen und einatmen. Gäbe es günstig im Drogeriemarkt.
Die Ärztin hat mich übrigens eine ganze Woche krank schreiben wollen, eben damit der Körper die Ruhe hat, das auszukurieren. Ich bleibe jetzt erstmal drei Tage zu Hause und vielleicht muss ich noch mal verlängern. Auf 10 Wochen Husten habe ich jedenfalls auch keine Lust…
PS: Dies sind meine Erfahrungen und ersetzen Euch natürlich keinen Besuch beim Arzt. Nachahmungen erfolgen auf eigene Gefahr 😉
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Mich hat‘s mal wieder mit einem grippalen Infekt erwischt und so möchte ich Euch mitteilen, was ich bei Schnupfen (gerade) unternehme.

Vorab zum Schnupfen selbst:

Mein Arzt hat mich darauf hingewiesen, dass solange das Schupfensekret klar ist, Viren verantwortlich wären, was nicht so „tragisch“ wäre. Sobald es gelb (eitrig) wird, deutet das jedoch auf Bakterien hin und kann also Hinweis auf eine notwendige Behandlung mit Antibiotika sein. Der Monat November ist dabei laut meinem Arzt der Monat mit den meisten Infekten.

Allerdings sollte man sich auch dessen klar sein: Ein (vor allem länger andauernder) Schnupfen kann aber auch ein Zeichen für eine Allergie, z.B. bei Hausstaub, sein. Hier schafft der Allergietest Gewissheit.

Aber nun zu meinem heutigen Tipp:

Eine meiner Vorgehensweisen gegen bereits auftretenden Schnupfen ist z.B. die Nasenspülung, wobei diese auch gut zu Vorbeugung angewendet werden kann.

Nasenspülung

Mir freiwillig Salzwasser durch die Nase laufen zu lassen, war für mich ehrlich gesagt am Anfang sehr gewöhnungsbedürftig, und ich habe mich eine ganze Weile davor gescheut (während Mann und Sohn (11) das schon lange praktiziert hatten). Aber ich sehe es ein: Es bringt was und ist vor allem eine natürlich Hilfe für den Körper und keine Chemiekeule und zudem auch für Kinder geeignet, sofern Sie das schon können.

Nasenspülung-„Zutaten“:

Nasenspülgerät („Nasendusche“), Wasser, Salz

Es gibt in Apotheken einen Apparat zur Nasenspülung (Nasendusche), kostet um die 10 Euro und kann natürlich sehr häufig benutzt werden. Die Spülung wird nur mit lauwarmen Wasser und etwas Salz durchgeführt. Die Lösung hilft, den Schleim zu lösen und abzutransportieren und desinfiziert, so zumindest mein Gefühl, noch etwas. Man kann das wohl auch mit Kochsalz machen, mir ist aber nie klar, in welcher Menge, so dass ich mir kleine Ein-Portions-Päckchen Emser-Nasenspülsalz gekauft habe (leider für die Umwelt „nicht“ so schön) und das dann am Tag je nach Zeit mindestens 3 mal, besser doppelt so häufig, durchführe.

Nasenspülung-„Vorbereitung“:

Die Schnorchel des Gerätes nach unten (!)  drehen, auch wenn‘s gefühlt ein Widerspruch ist. Das Salz wir in das Gerät gefüllt und mit etwas heißem Wasser darin aufgelöst (schütteln). Dann mit kaltem Wasser bis zur Markierung auffüllen, zuschrauben und schütteln (Öffnungen zu halten).

Nasenspülung- „Durchführung“

Kopf über das Waschbecken und den Schnorchel des Gerätes nach oben drehen und dicht an ein Nasenloch pressen. Den Mund öffnen. Es entsteht ein Unterdruck und das Salzwasser wird durch das eine Nasenloch zum anderen Nasenloch durch und wieder raus gepresst. Je freier die Nase ist, um so ungehinderter fließt das Wasser durch und ins Waschbecken. Ist die Nase stark verstopft, kann das etwas dauern, bis der Druck ausreicht. Ich lasse zunächst die Hälfte der gesamten Lösung durchlaufen, schnaube kurz überm Waschbecken aus und wechsel dann die Seite. Das letzte Stück geht manchmal (heute war‘s mal wieder so) etwas schwer: Dann das Gerät ggf. steiler halten und zur Not ein wenig drücken. Am Ende das Gerät sofort mit heißem Wasser ausspülen und säubern.

Hinweise:

Wichtig ist für mich als Laie noch darauf hinzuweisen: Ich übernehme weder Haftung noch Garantie für meine Erfahrungen und Tipps. Es sollte immer ein Arzt zu Rate gezogen werden!

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Bereits zum 8. Mal findet in Jena und Umgebung die Schulranzenaktion der internationalen Hilfsorganisation GAiN (Global Aid Network) e.V. statt. Unter dem Motto: „Gebrauchte Schulranzen – neu gefüllt“ werden für bedürftige Kinder in Osteuropa bis zum 30.09.2011 gesammelt:

Schulmaterialien und noch gut erhaltene Schulranzen

Nach der 4. Klasse stehen die Kinder vor einem neuen Lebensabschnitt und verabschieden sich dabei von ihren alten Ranzen. Diese gebrauchten Schulranzen sind ein Schatz für arme Kinder. Jeder gefüllte Ranzen bringt nicht nur die dringend benötigten materiellen Voraussetzungen für einen guten Schulstart, sondern weckt auch Hoffnung auf eine bessere Zukunft. Lassen Sie Kinderaugen strahlen und fördern Sie die Bildungschancen eines Kindes! Helfen Sie mit und geben Sie den gebrauchten Ranzen Ihres Kindes an einem der Sammelstationen ab. Die Ranzen werden dann gesäubert und per LKW direkt zu den Kindern nach Osteuropa gebracht.

Helfen Sie mit und geben Sie den gebrauchten Ranzen Ihres Kindes ab!

Die Kinder, die die Ranzen erhalten, freuen sich, wenn auch ein paar Schreibmaterialien als Starthilfe enthalten sind.

Füllvorschlag für einen gebrauchten Ranzen:
– 3 Schreibhefte A4
– 3 Rechenhefte A4
– 2 Schreibblöcke A4
– 1 Zeichenblock A4
– 1 Federmappe gefüllt mit Bunt- und Filzstiften, Lineal, Spitzer, Radiergummi, 3 Bleistiften, 3 Kugelschreiber
– 1 Zahnbürste
– 1 Zahnpasta
– 1 Stück Seife

Sammelstellen in und um Jena:

– Ernst-Abbe-Bücherei (Carl-Zeiss-Platz 15, Jena)
– Radsportladen „Zum guten Ritzel“ (Saalbahnhofstraße 10, Jena)
– Landeskirchliche Gemeinschaft Jena (Wagnergasse 28): jeden Donnerstag 15-18 Uhr
– Familie Paar, Homberger Ring 33, 07646 Stadtroda

Weitere Informationen/ Rückfragen
www.GAiN-Germany.org
Familie Welker (Jena): Tel.: 03641/604731

Haben Sie noch Ideen oder möchten Sie über Ihre Erfahrungen mit der Aktion schreiben? Wir freuen uns über Ihre Kommentare und sind für Anregungen immer sehr dankbar.

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Habt Ihr auch Dinge gebunkert, wie Klamotten, die nicht mehr passen oder die ihr einfach über habt? Plüschtiere, alte Taschen oder Elektrogeräte? Zeug, was zwar ok ist, aber nie benutzt wird…?

Es gibt sicher auch bei Euch viel, was einfach nur rum liegt und wohl auch in den nächsten 10 Jahren keine Verwendung findet. So geht es mir jedenfalls.

Bei Fightclub heißt es dazu in etwa:  „Die Dinge, die du besitzt, besitzen am Ende dich“. Wir glauben, dass wir die Dinge „brauchen“ und wollen nicht ohne sein. Folge ist, wir kaufen weitere Regale, Schränke usw., nur um nicht loszulassen und lassen uns damit von den Dingen dominieren.

Aufzuräumen heißt auch innerlich aufräumen, sich befreien von alten Lasten.

Das Ende eines Jahres ist eine gute Zeit dafür, sich von den Altlasten zu befreien, um Platz für mehr Leichtigkeit zu bekommen. Aber auch sonst hilft es zu mehr Klarheit.

Ich jedenfalls werde ausmisten. Klamotten und Co!

Viele Dinge sind zum Wegwerfen zu schade – Abgabe an Sammelstellen

Hm, aber wegwerfen mag ich die Dinge nicht, dafür hänge ich dann doch zu sehr dran… Hier gab mir der Zufall einen Schubs: Ich habe heute direkt im Stadtzentrum von Jena eine Abgabestelle für Hilfstransporte gefunden. Entgegengenommen werden Dinge, die „gebraucht“ werden, ob das Kleidung für alle Altersklassen, Spielzeug und Plüschtiere, alte Ranzen, Elektrogeräte wie Staubsauger oder ähnliches ist.  Vieles wird einfach woanders benötigt oder erfreut Menschen, was für mich nur noch eine Last ist.

So z.B. leben Menschen in Lettland, die von uns unterstützt werden können

Quelle: GAiN - Projektreise Lettland 2009

Quelle: GAiN - Projektreise Lettland 2009

Quelle: GAiN - Projektreise Lettland 2009

Ein alter Ranzen, der bei uns weggeworfen wird, Kleidung usw. erfreut dort die Herzen. Ich kann es mir oft kaum vorstellen, dass mein benutztes Zeug jemand haben will oder sogar helfen kann, aber so bin ich schon im meinem deutschen Wohlstandsdenken gepoolt…

Was kann ich tun? Was kannst Du tun?

Die gesammelten Dinge einfach abgeben. Mehr nicht.

Wenn Ihr nicht sicher seid, was gebraucht wird: Vorab noch mal anrufen – 03641604731

Ein Container mit vielen Dingen- wirkliche direkte Hilfe für viele Menschen

Die Sachen werden von Jena aus Richtung Lettland/Litauen an Hilfsbedürftige in LKW-Containern direkt hingefahren und an Arme verteilt. Dazu werden auch Geldspenden und Arbeitshilfen benötigt.

Abgabemöglichkeiten in Jena

Fester Zeitpunkt:

Individuelle Abgabe nach vorheriger telefonischer Absprache

  • Wo? Bei Familie Welker, Hermann-Lönsstr. 53, 07745 Jena,
  • Wie? Vorher anrufen & Termin vereinbaren: 03641604731

Organisiert werden die Transporte durch Global Aid Network, in Jena unterstützt durch die Landeskirchliche Gemeinschaft.

Deutschlandweite Sammelstellen

Ihr wohnt nicht in Jena und wollt trotzdem ausmisten und gleichzeitig anderen helfen? Hier findet Ihr  Sammelstellen für Hilfstransporte.

Was gebraucht und angenommen wird

  • gute tragfähige Kleidung vom Babyalter bis zum Erwachsenen
  • Teddy, Spielzeug etc.
  • gebrauchte Ranzen, Rücksäcke etc
  • diverse Elektrogeräte

Eine vollständige Auflistung der Hilfsorganisation (zur Webseite):

  • Verpackt werden soll das am besten in Kartons, alternativ in Tüten

Die Sachen werden alle in einem LKW-Container gesammelt und direkt an Hilfsbedürftige nach Lettland etc. gesendet. Hier geht es wirklich an Menschen, die selbst kaum Geld haben. Wer aktiv werden möchte, kann das sogar auch noch tun.

Schulranzenaktion – das besondere Projekt

Eine große Schwierigkeit ist immer wieder der Schuleinstieg. Die Marke Scout als Sinnbild für den Ranzen kennt in Deutschland wohl jeder. Aber was mit den alten abgenutzten Teilen passiert, interessiert kaum ein Elternteil mehr. Selbst den Ranzen für das zweite Kind aufzuheben, ist kaum noch üblich.

Machbar ist aber viel. Hier ein Bericht (PDF, 356KB) zur einer Schulranzenaktion.

Ob der Ranzen nun gefüllt oder ungefüllt ist, er leistet enorm. Ganze Schulen können also helfen und die Ranzen gesammelt abgeben oder abholen lassen

GAiN - Projektreise Lettland 2009

Schulranzenaktion von GAiN - es gibt deutschlandweite Sammelstellen

Die Ranzen werden vor Ort an bedürftige Kinder verteilt. Mehr Infos gibt es direkt hier:

Und mir bleibt nur zu sagen: Auch du kannst was tun. Und sei es, ein paar T-Shirts abzugeben….

Kontakt in Jena

Wer Fragen für die Sammelstelle in Jena hat oder ein konkretes Projekt planen möchte, egal ob es um Kleidung, Schulranzen oder sonstiges geht, kann sich direkt an Frau Welker (Tel. 03641604731 o. 01791207242) wenden.

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Im Zuge der täglichen Nachrichten und Katastrophen die auf mich eintreffen, habe ich mich mal wieder gefragt, was mein sozialer Beitrag in so einem Fall sein kann. Es gibt ja zig Möglichkeiten sich zu engagieren. Hat man wie ich nur wenig Zeit am Tag übrig, dann ist vielleicht eine einfache Variante die Spende.

Eine Option ist die Kinder-Patenschaft, wobei man einen Beitrag im Monat überweist, so dass es einem Kind etwas besser geht. Die Beträge variieren ab 25 €/Monat je nach Institution. Das sind zum Beispiel Plan Deutschland, ICW, world vision und das kinderhilfswerk, Vorteil ist sicher, dass man einen direkten Kontakt haben kann, also hinfahren kann, ev. mal einen Brief mit einem Foto bekommt und damit auch einen Bezug, wohin das Geld geht.

Aber es sprechen auch Dinge dagegen. Argumente findet man bei UNICEF, die selbst keine Kinder-Patenschaften anbieten, da dabei aus der Sicht von UNICEF immer nur einzelnen Kindern geholfen wird, diese hervorgehoben werden und somit für ein größeres soziales Gefälle gesorgt wird. Zudem werden dabei deutlich höherer Verwaltungskosten produziert, weil ja der persönliche Kontakt gesichert werden soll. Es kommt also ein geringerer Anteil der Spende am Ende an.

Daher empfiehlt UNICEF Projektpatenschaften, wie z.B. der Bau eines Brunnens, Schule etc.

Auf ihrer Webseite ist mir aber auch was aufgefallen, das mir aus der IT-Sicht gefällt, nämlich die Idee eines Spendenshops. Dort kann man alles kaufen, was wirklich gebraucht wird:

Z.B. 1000 Bleistifte für 15,-, eine Lesefibel für 3,-, diverse Impfungen ab 20€, Spezial-Nahrung für extrem untergewichtige Kinder ab 7,50€ oder die „Schule in der Kiste“, mit der für 200€ 40 Kindern mit Schulmaterial versorgt werden. Wer etwas mehr Kleingeld hat, kann auch ein Offroadfahrzeug für 20.000€ spenden, mit dem Unicef überhaupt bis in das jeweilige Dorf kommt, denn bekanntermaßen sind die Straßen nicht überall so schick wie in Deutschland, (auch wenn der Deutsche das gern als Meckerthema nutzen will….)

Tja, klingt doch gut: Da macht doch Spenden gleich mehr Spaß! Jetzt muss ich mich nur noch entscheiden. Muss? Nein! Ich möchte! Denn bereits 5 Euro helfen.

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Wahlhilfe…

Für alle unentschlossenen eine kleine Entscheidungshilfe zur Bundestagswahl 2009:

http://www.wahl-o-mat.de

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