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Posts Tagged ‘Glas’

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Besonders zum Ende des Winters brauche ich mehr Grün und Farbe in der Wohnung. Hier stelle ich Euch eine Variante vor, die auch noch verblüht was her macht (wie ich finde).

Dazu braucht man:

Als Zusammenstellung

  • 3 Hyazinthen
  • 6-7 Traubenhyazinthen
  • Vase / Schale aus Glas (diese ist von Leonardo)
  • Moos aus dem Wald (gibts aber z.B. auch bei Blume 2000 zu kaufen)

Als Einzelvariante

  • Einmachgläser
  • Einzelne Hyazinthen
  • Moos

Vorgehensweise beim Bepflanzen 

  • Die bereits getriebenen Zwiebeln der verschiedenen Hyazinthen ganz vorsichtig vereinzeln (leicht auseinanderziehen und schütteln) und grob von der Erde befreien
  • In die Schale (3 Hyazinthen in die Mitte und darum die Traubenhyazinthen verteilen) bzw. Einmachgläser setzen
  • Mit etwas Erde ausfüllen, dabei sollte viel von der Zwiebel rausschauen, damit diese nicht fault
  • Mit Moos gleichmässig bedecken
  • Schale mit Tuch säubern
  • Vorsichtig angießen

Und dann…

Das Ganze wird täglich ein wenig gegossen, möglichst neben die Zwiebel. Nach ein paar Tagen bis zu einer Woche beginnen die Planzen zu blühen, für etwa eine Woche.
Die Hyazinthen neigen dazu abzuknicken, das sieht auch schön aus. Wer das nicht mag, kann wie hier auf dem Bild die Blüten zweier Hyazinthen leicht zusammenpressen. Diese verhaken sich dann und halten zusammen.

Wenn die Hyazinthen verblüht sind, dann langsam nur noch wenig gießen, bis sie irgendwann vertrocknen. Die Knollen können in den Garten gepflanzt oder im kühlen Keller bis zum Frühjahr gelagert werden. Sie blühen dann zumeist im nächsten Jahr wieder. 😊

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Kunstwerke, die es schaffen mich vom bloßen Foto aus der einfachen Druckausgabe der Tagespresse (OTZ) zu begeistern, sind für mich die große Kunst.
Dazu gehören die Werke von Susan Liebold, deren Glasstücke derzeit in der Otto-Schott-Villa in Jena zu sehen sind.

Mir fallen dazu Worte ein wie „grandios“, „zart leuchtend“ und „einzigartig“. Das ist ihre Kunst, die sie bereits mit 8 Jahren in der elterlichen Glaswerkstatt gelernt hat und die auf Burg Giebichenstein ihren professionellen Studienabschluss gefunden hat.

Abschluss hin oder her: Die Werke sprechen für sich, die aus meiner Sicht eine völlig neue Dimension aufmachen. Durch die Verknüpfung von Tradition und Moderne macht Susan Liebold diesen Beruf des Glasbläsers auf einmal unglaublich spannend und zeitgemäß. Besonders spannend ist der Fakt der gezeigten Exponate, dass diese im Dunkeln von selbst leuchten

Ihre Webseite zeigt bereits in kunstvollen Fotos einige Stücke von ihren schön(sten) Seiten. Ein Besuch lohnt sich bereits hier.

Die aktuelle Ausstellung bei freiem Eintritt macht es möglich, die Werke live zu betrachten. Sogar die Künstlerin ist zu sehen und/oder  zu sprechen, bei einer Führung, z.B. am 27.2. um 16 Uhr.

Nun möchte ich aber neben der Kunst noch eine 2. Ebene aufmachen, bezogen auf den Bereich Marketing: Denn im Zusammenhang fiel mir bei dieser Recherche etwas auf, dass nämlich so gut wie die PR von Susan Liebold ist, um so schlechter sich die von SCHOTT gestaltet, was mich verwundert bzw. erschrocken hat.

Da sponsort SCHOTT mit seinen Räumen Künstler und schafft es nicht einmal, die Kunstausstellung auf ihrer Webseite (zum Veranstaltungsort) zu bewerben? Obwohl das Thema mit Glas zu tun hat? … zumal SCHOTT „angeblich“ großes Interesse an der Künstlerin hatte…
Und dort steht auch nichts, von den derzeit veränderten Öffnungszeiten. Denn im Februar kann auch jeden Samstag der geneigte Kunstinteressent vorbei schauen. Schade, das erfuhr ich nur durch einen Anruf in der Villa selbst. Aber gerade dann haben ja die meisten Leute Zeit…
Und wenn sogar ein kurzer Beitrag im Fernsehen zu sehen ist, dann sollte es doch auch für die Webseite reichen. Naja, wer weiß….
Ich gehe jedenfalls noch hin! Das muss ich live sehen.

Der Filmbeitrag kam unter mdr und ist leider nicht mehr online.

 

Ausstellungsort:
Schott Villa
Otto-Schott-Strasse 13
07745 Jena

Anfahrtsskizze

Tel.: +49 (0 )36 41/6 81-5754

Dauer der Ausstellung: bis 23.04.2010

Öffnungszeiten:

Di-Fr: 13-17h

im Februar 2010 (testweise)
Sa: 13h-17h

Eintritt: frei

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