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Märchen zur Weihnachtszeit: Ich liebe es. Klar, „3 Haselnüsse für Aschenbrödel“, das muss natürlich sein. Aber es gibt auch andere nette Klassiker und hin und wieder auch schöne Neuauflagen.

Die 2008 produzierten Märchen vom ZDF finde ich auch schön. „König Drosselbart“ z.B. ist aus meiner Sicht sehr gut geworden. Die Musik und die Stimmung: einfach sehr unterhaltsam zur (Vor)Weihnachtszeit. Hier eine Vorschau:

….und natürlich auch „Brüderchen und Schwesterchen“, wo ich selbst als Lückenfüller auch mal durchs Bild laufe.  Bei dem Film gefällt mir die Aufmachung ganz gut und auch das Paar, allerdings mag ich die Szenen mit Andrea Sawatzki in dem Film nicht an jeder Stelle, das wirkt mir zum Teil zu aufgesetzt, während der Rest eher klassisch gehalten ist. Aber das ist ja wie immer Geschmacksache. 🙂

Naja, wer mag, kann sich auch selbst ein Bild machen: Am 24.12. läuft der Film 10:00 im MDR.

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…diese Frage stellt sich unter anderem der deutsch/französische Film „Und wenn wir alle zusammen ziehen?“

Der Film selbst bringt auf witzige Art ein doch recht ernstes Thema ins Kino: Das Leben im Alter und dessen besondere Umstände: Demenz, Sex, Überforderung, Krankheiten, Paare und Singledasein und vieles mehr.

Da wird z.B. die Frage gestellt, warum Särge eigentlich immer so dunkel sein müssen…

Ich habe viel gelacht, geweint und nachgedacht. Am Ende begleitet mich dazu eine schöne Musik nach Hause.

Zwar ist der Film nicht so gut, wie „ziemlich beste Freunde“ (aus meiner Sicht der beste Film derzeit), da er manche Fragen oder Konflikte nur anstößt oder streift, aber nicht immer beantwortet oder näher betrachtet. Das ist etwas schade. Dennoch ist der Film unterhaltsam, anrührend und wirklich sehenswert.

Er läuft z.B. in Jena im Schillerhof:

MI, 11.04 bis MI, 18.04 19:00 Uhr
MI, 11.04 20:50 Uhr
DO, 12.04 bis MI, 18.04 21:30 Uhr
DI, 24.04 10:00 Uhr

Zum Schillerhof

Darsteller (Auswahl):

Geraldine Chaplin, Jane Fonda, Pierre Richard, Daniel Brühl

Zur Original Film-Webseite (Et Si on vivait tous ensemble?)

Die Musik ist von Jérémy Kapone, auch bekannt als Jean-Philippe Verdin, allerdings habe ich bis jetzt den Song noch nicht gefunden… 😦

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Geplante Obsoleszenz

So nennt man es, wenn Produkte mit Absicht überflüssig werden sollen, um dann ausgetauscht bzw. erneuert zu werden; ein geplantes Verfallsdatum durch technische Mängel. Lange Jahre forschten Wissenschaftler nach der ultimativen Haltbarkeit. Heute wird „für“ den Endverbraucher anders geforscht.

Glühbirnen, die eigentlich 100 Jahre halten könnten.

Statt 100 Jahre Brenndauer schaffen Glübirnen heute nur noch 1000 Stunden (das sind bei 24h/Tag =weniger als 50 Tage Dauerbrennen).

Halten sich Hersteller nicht daran, werden Sie durch Geldstrafen belangt.

Damals, vor einer Regelung, war das noch anders. Hier ein Übrigbleibsel: eine über 100 Jahre alte Glühbirne in Livermor (seit 1901), für die sogar eine eigene Webcam eingerichtet wurde (die Webcams mussten wegen Defekten selbst  mehrmals erneuert werden…)

Wie hat die geplante Obsoleszenz begonnen?

Zur Förderung der Wirtschaftskraft sollte der Bürger seit den 1920ern irgendwie animiert werden, mehr zu kaufen. Das geht durch die Bildung neuer Bedürfnisse (geändertes Design), aber auch durch gezielten Verschleiß, z.B. in Damenstrümpfen oder bei Autos, Druckern…

Ziel war, das Wachstum weiter zu beschleunigen.

Welche Waren sind betroffen?

Besser wäre vielleicht zu fragen: Welche nicht?

Gezeigt wird in der Produktion von Arte, wie Autos, Drucker, PCs und und und der geplanten Obsoleszenz unterliegen. Die Wirtschaft hat kein Interesse an langlebigen Produkten. Denn dann kaufen Kunden irgendwann nichts mehr, weil eine Sättigung erreicht wurde. Dies wird vermieden. Denn unsere Wirtschaft basiert auf dem Prinzip des konstanten Wachstums.

Neues Verhalten der Käufer

Alle 2 Jahre gibt es ein neues Handy, das alte landet auf den Müll. Alle paar Jahre ein neues Auto. Strumpfhosen haben z.T. eine Verfallszeit von einem Tag usw. Wir kaufen neu. Wir wollen neu kaufen.

Wo bleibt der Müll?

Diese Frage stellen wir uns Deutschland sicher nicht. Alles sieht sauber aus, die Müllabfuhr kommt regelmäßig. Wir haben doch kein Müll-Problem!

Doch haben wir. Global gesehen. Denn der Müll wird (zum Teil illegal) in andere Länder mittels Container verschifft und dort abgeladen.

Ergebnis: Täler voller Müll.

Im Bild: Computerschrott, auch aus Deutschland, wo der Fluss vor Jahren floss.

Computerschrott auch aus Deutschland in Ghana

Beitrag bei Arte

Dies war eine ausgwählte Zusammenfassung des Beitrages bei Arte zum Thema Obsoleszenz. Hier gibt es den kompletten Beitrag zum Ansehen:

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Wunderbare Musik von Ludovico Einaudi, der auch die Filmmusik zu „Ziemlich beste Freunde“ komponiert hat. Das Stück „Una Mattina“ ist eines der Stücke, die auch den Film bereichert haben…

Der Film ist einer der besten, wenn nicht der beste Film, den ich jemals gesehen habe: So viele lustige Momente, so viel Positives und Bewegendes gab es in dem Film. Selten hatte ich das Bedürfnis, einen Film nochmal anzusehen.

Ich hoffe, er bekommt nicht nur einen Oskar.

Zum Orginal-Soundtrack bei Amazon.

 

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Die Aussage ist übertrieben? Nur so daher gesagt? Leider nein. Auch wenn ich Dir gerne dieses Gefühl geben würde, dass ich mich irre, ich muss Dich enttäuschen.

Sieh Dir die folgende Dokumentation „Unser täglich Gift“ (2011) an: Sie begleitet Wissenschaftler und Institute auf der banalen Frage nach dem, was wir so täglich Essen. Sie zeigt, wie die scheinbar harmlosen alltäglichen Dinge nicht nur unser Leben, sondern vor allem das unserer Kinder und Enkel beinflussen und leider mehr als negativ stören. Gezeigt wurde der Film auf Arte.

Eine Änderung haben wir selbst in der Hand.

Du kannst wählen.

Zwischen der Erkenntnis (vgl. rote Pille bei Matrix), die eine Nachhaltigkeit sichert.

Oder der Illusion (vgl. blaue Pille), die Dich in dem Glauben lässt, alles wäre schön, womit Du aber Dinge über Dich geschehen lässt, ohne dass Du dagegen etwas tust. Mit allen Konsequenzen für Dich und Deine Nachkommen.

Entscheide selbst!

PS: Der Film war ein Tipp einer engagierten Mutter, die sich nicht mit dem Schulspeisungssessen zufrieden gibt, weil die Auswirkungen zu weitgreifend sind.

Tipp: Ein weiterer Film der Aufklärungsreihe von Arte ist „unser täglich Brot“ – ausgezeichnet mit dem Europäischen Filmpreis 2006.

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Das ZDF bringt dieses Jahr einen großen Dreiteiler ins Fernsehen „unsere Mütter, unsere Väter“. Der Film spielt u.a. im Krankenhaus zur Zeit 1941-1945 und wird von teamworx für das ZDF produziert. Laut Buschfunk ist das die teuerste Produktion, die das ZDF je getätigt hat, mit über 10 Millionen Euro.

mehr Infos unter dem Filmmagazin „Negativ

Ich bin „durch Zufall“ hinter die Kulissen geraten und habe mich als Komparse neben vielen Soldaten in ein Krankenschwesteroutfit geworfen. Die Klamotten waren schon etwas „speziell“:

Komparsenoutifit

Komparsenoutfit im Film „Unsere Mütter, unsere Väter“

Allerdings fand ich im Gegensatz zu meinem letzten Dreh zum Märchenfilm „Brüderchen und Schwesterchen“ (vor mittlerweile 3 Jahren, lief mal wieder zu Weihnachten im Fernsehen) diesen Dreh sehr, sehr anstrengend, nicht nur wegen der düsteren Atmopshäre (Krankenhaus, schwarze Wände, verletzte Soldaten, entsprechende Geräusche), sondern auch, weil die Kommunikation im Filmteam gegenüber den Komparsen sehr schlecht und unkoordiniert war und viele Szenen sehr oft wiederholt wurden.

Wir als Komparsen standen die ganze Zeit am Dreh. Pausen gab es quasi nicht bis kaum, in 10 Minuten habe ich mein Mittag einnehmen müssen, weil die Schlange an der Ausgabe zu lang und der Dreh schon wieder weiter ging. Standardgetränke zwischendurch? Fehlanzeige. Ich habe mir ein Getränk während der Drehzeit erbettelt und auch zwischendurch diverse Snacks ergattern können. Wenigstens bin ich ein Typ, der fragt und dran bleibt. Schwierig ist es denen gefallen, die das einfach so hinnehmen.

Meine Aussage: „Komparse sind bessere Sklaven“ sehe ich damit mal wieder bestätigt.

Ich schätze leider auch, dass ich im Gegensatz zu meinem letzten Einsatz nicht richtig zu sehen sein werde, da zu viele Komparsen am Start waren und wir wirklich „nur“ klassisches Füllprogramm im Hintergrund darstellten, obwohl ich als eine der wenigen Frauen sehr lange vor Ort bleiben musste. Naja, ich bin mal wieder um eine Erfahrung reicher, die mir sagt: Ich muss das nicht (mehr) machen, nicht um jeden Preis. Also ich bin (vor)erst mal geheilt.

Der Dreh war übrigens an dem Tag in Zeitz in der alten Schule.

„Kennen gelernt“ habe ich vor Ort Katharina Schüttler, Miriam Stein, Götz Schubert und Henriette Richter-Röhl. Wobei ich fand, dass die Schauspieler zum Teil etwas schräg und distanziert drauf waren. Götz Schubert hat sich zwar mal „herabgelassen“ drei Worte mit mir zu wechseln, aber ich hatte das Gefühl, dass hier klar 2 Klassen bestehen bleiben sollten, also keine Offenheit seitens der Schauspieler da war. Das Drehteam war etwas lockerer drauf. Hm. Vielleicht hat die Atmosphäre doch mehr zu dem Verhalten beigetragen, als alle gedacht hätten (bei den vielen Schwerverletzen und dem schweren Thema) oder Schauspieler sind eigentlich gar nicht so kommunikativ…

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Nach meinem visuellen Schock in Zeitz hatte ich aber auch ein spannendes Erlebnis. Heute war ich nämlich mal wieder bei einer Kostümprobe für eine Komparsenrolle. [Wissen, was da so los ist?…. Ich schrieb vor längerer Zeit über meine Erfahrungen als besserer Sklave.]

Das Thema des Films passt zu meinem 1. Eindruck von Zeitz: Zerfall. Ich werde Krankenschwester im 2. Weltkrieg sein, das Outfit sieht dabei in etwa so aus: 🙂

Foto von Krankenschwestern im 2. Weltkrieg

Krass, was die damals für eine Bekleidung hatten…

Aber das ist ja fast noch harmlos: Denn mir ist bewusst geworden, dass ich ja auch, wenn ich nur im Hintergrund agiere, ja trotzdem mit diversen Film-Verletzten zu tun habe werde und die sind ja bekanntlich schnell mal sehr, sehr authentisch…. und das, obwohlich kein Blut sehen kann…..

Ok, es heißt es also Ruhe bewahren und Spaß haben. 🙂 Drückt mir die Daumen!

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