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Archive for März 2018

Nachdem im letzten Jahr einige von mir gegangen waren, wandert mein Blick immer wieder auf das Leben und was wichtig ist.

In „Endlichkeit- was zählt“ hatte ich erste Gedanken dazu niedergeschrieben.

Diese Tage habe ich den sehr interessanten TAZ-Artikel „Was am Ende zählt“ gefunden, der Interviews verschiedener Menschen im Hospiz – in Vorbereitung auf ihren Tod – zusammen trägt.

Direktlink zum Artikel:

https://taz.de/Kurz-vor-dem-Tod/!5487927/

Lese ich die verschiedenen Sichtweisen, so frage ich mich: Warum machen wir uns unsere Endlichkeit nicht bewusster, um damit im Hier und Jetzt auch bewusster zu leben? Können oder sollten wir nicht alle von den Worten derer lernen, die sich auf den Tod vorbereiten?

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Vorab ein Gedanke, der mir beim Schreiben einfiel:

Zufälle beherbergen kleine Schätze in jedem Alltag.

Per Zufall bin ich über das Buch gestoßen und habe mich zum Glück entschieden, es auch zu lesen.

Der Titel macht seinem Namen alle Ehre, mit seiner Anreihung unterschiedlichster „verbotener“ Momente.

Bereits nach wenigen Sätzen hat es der Roman geschafft, mich völlig in seine Welt zu heben. Der Wechsel aus einer Gegenwart der 70er und der Zeit um den 2. Weltkrieg ist sehr gelungen. Verschiedene Erzählstränge zu unterschiedlichen Personen klären nach und nach ihre Verbindungen auf. Es geht um Liebe zwischen Mann und Frau, Liebe zu Kindern, Freundschaft, Geheimnissen aber auch Ängsten. Es handelt von kleinen Helden des Alltags und aber auch von den Grenzen Einzelner. Dabei werden verschiedene Facetten des Naziregimes ganz selbstverständlich eingewoben – das schwere Thema ist gut platziert, aber in einer Art und Weise, die ich noch gut tragen konnte, da der Fokus bei allem auf der Liebe liegt und der inneren Kraft des Menschen.

Ein schönes Zitat dazu ist folgendes:

„Manchmal sind es die Dinge im Leben, über die wir nicht sprechen und unerwähnt lassen – weil uns die Worte fehlen und sie zu groß und gewaltig sind, um sie in ihrem Schmerz, ihrer schweren Last oder auch ihrer unglaublichen Freude auszudrücken – die von Bedeutung sind. Obwohl wir nach außen den Anschein erwecken, jene Ereignisse hätten nie existiert, um es uns selbst leichter zu machen, sind sie es doch, die am prägendsten für unser Dasein sind“ (S. 195).

Auch wenn ich krankheitsbedingt mich nicht so lange konzentrieren konnte, war ich froh, wenn ich dazu kam, endlich weiter lesen zu können. Es war wirklich vom Anfang bis zum Ende kurzweilig und fesselnd und deshalb möchte ich euch das Buch sehr nahe legen.

Eine volle Empfehlung!

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Warten auf den Frühling

Nachdem ich „gefühlt“ eben noch bei -12 Grad durch einen Berg Schnee im Riesengebirge gewandelt bin … danach erstmal krank im Bett lag … ist jetzt langsam Zeit für den Frühling.

Ich mag ja Blumen und überhaupt alles Natur nahe. Meine Frühlingsdeko habe ich jeweils mit einem Glas, einem Blümchen und Moos – direkt aus dem Wald – gestaltet.

… und bei meinem kleinen Spaziergang im Wald habe ich doch glatt noch einen schönen Frühjahrsblüher entdeckt… 🙂

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…zunächst noch ohne Moos…

Narzissen im Glas

…und dann aufgefüllt…

Hyazinthen im Glas

…nun noch warten auf die Blüten und den Duft…

Hyazinthe als Geschenk

…das wird spontan ein Geschenk 🙂

Krokusse im Wald

…Krokusse wachsen auch im Wald…

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