Ich habe am Montag meine Erfahrung als Komparse in einem Film machen können. Und ja, die Gerüchte sind wahr: Man ist Sklave der Regie, muss viel warten, viel mitmachen und sehr an seine Grenzen gehen und bekommt am Ende nur einen Obolus, der etwa die Fahrtkosten deckt.
Um mal ein kleines Gefühl abzugeben. Ich bin um 4h aufgestanden, 4.30h mit dem Auto losgefahren, 6.30h gings vor Ort los: Zunächst 1h Anprobe & Maske und dann bis 20.30h auf Abruf (bei 30min Mittags-Pause – Komparsencatering) diverse Dinge machen, wie „durchs Bild laufen“ oder „im Hintergrund rumhängen“.
Man ist eben nur der Bildfüller – not more. Dafür habe ich andere nette Sklaven kennen gelernt, hatte ne Menge Spaß und freue mich, für diesen Traum meinen Haken dran machen zu können…
[...] Ein Accessoire als Komparse eben, ohne das der Film quasi nakt wäre. Ich habe ja bereits einen Einblick gegeben, wie das so als Sklave Komparse [...]